Ashgabat, the capital of the Golden Age

Trip Start Nov 20, 2007
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Trip End Jun 27, 2008


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Flag of Turkmenistan  ,
Friday, June 6, 2008

Salam,

natuerlich ist auch Ashgabat auf dem Programm. Hier gibt es eigentlich nichts historisches zu sehen, da die Stadt 1948 von einem Erdbeben der Staerke 9,0 zerstoert wurde, 2/3 der Einwohner starben dabei. Die Stadt wurde anschliessend sowjetisch wieder aufgebaut und seit 1991 dann unter Praesident Turkmenbashi und dem goldenen Zeitalter (und dank des Oel- und Gasgeldes) nach seiner Vision gestaltet. Seine Vision: Weisser Marmor und Gold (Gold repraesentiert Turkmenbashi). Das ganze wirkt ziemlich kuenstlich und leblos, es gibt auch keine Geschaefte oder Cafes und ueberhaupt keine Fussgaenger (allerdings viele Cleaning Ladies).

Das Nationalmuseum hat einige schoene Stuecke aus Nissa (vor allem spektakluaere Rhytons, Elfenbeinschnitzereien zu religioesen Zwecken), Merv und Gonur. Das Teppichmuseum in Ashgabat hat den groessten Teppich der Erde, gewebt zu Ehren von Turkmenbashi natuerlich. Fotopermits kosten extra und sind ziemlich teuer (Eintritt war schon teuer genug, US$10 im Nationalmuseum und US$12 im Carpet Museum, US$20 wenn man Fotos machen will zusaetzlich...).

An einigen Tagen der Woche gibt es ausserdem den groessten Basar Zentralasiens, den Tolkuchka Basar ausserhalb von Ashgabat in der Wueste (zum Glueck hat der Praesident ihn nie gesehen, sonst haette er ihn wohl auch niedergebaggert). Hier gibt es wenigstens mal etwas leben...

Ashgabat hat auch zwei Internetcafes, in jedem stehen 5 Computer, die man nach Abgabe seines Passes benutzen darf (durchschnittliche Wartezeit bis man drankommt: 30min). Am ersten Tag hatte ich ja Zugriff auf mail.yahoo aber am zweiten nicht mehr... (Das Internet wird kontrolliert, die Cafes haben daher nur zu den Arbeitszeiten des Innenministeriums geoeffnet).

Gruss
Ralf
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