Automaton
Trip Start
Nov 20, 2007
1
129
194
Trip End
Jun 27, 2008
Hallo zusammen,
am sechsten Tag sah unser urspruengliches Programm eigentlich Hamhung vor, ein Ort an dem noch nie Touristen waren (btw, es gab bisher wohl so knapp 12000 auslaendische Touristen in Nordkorea, es gibt aber recht viele chinesische Touristen, davon eher so 12000 pro Jahr). Wurde nach dem Krieg von der DDR erbaut. Wurde aber leider gestrichen (ohne Erklaerung von KITC) so dass wir noch im Nordosten waren und nach Chonjing gefahren sind (wenn wir Simon gefragt haben was es dort gibt oder was das Programm vorsah war seine Antwort "I don't know, I have never been here").
Wir sind am Meer entlanggefahren, die Kueste ist ganz nett hier. Die Fischerdoerfer aber wie bereits erwaehnt sehr arm. Und sieht man bei Pyongyang oder Kaehsung Traktoren, so ist hier alles Handarbeit... Die Strassen sind meist nicht geteert und wenn doch, dann voller Schlagloecher. Aber es gab eine Massenanstrengung die Loecher zu stopfen, auch der lokale Taekwondoclub war anwesend (no photos of course).
Heute gab es ausserdem ein Heilbad mit heissen Quellen, aber nur drei Leute haben sich hineingetraut (ich, Kelvin und Steven, kostete 1 Euro extra). Es war ziemlich heiss, heisser als jedes Bad in Suedkorea oder Japan (schaetze 47-48 Grad, 45 Grad war bisher das heisseste).
In Chongjing waren wir an der Kim Il Sung Statue und im Geschichtsmuseum (welches sich nur darum drehte welche Orte Kim Il Sung in der Provinz besucht hatte so wie einige Baeume hatte die antijapanische Inschriften hatten und die von Maertyren vor der Verbrennung gerettet wurden). Die Baeume sind allerdings erst nach der Vertreibung der Japaner gepflanzt wurden... (hat mal ein Botaniker herausgefunden, seitdem sind sie in Glaskaesten verstaut und Kameras und Gepaeck sind verboten).
Dann ging es zu einem Kindergarten wo wir eine Vorfuehrung erlebt haben, und was fuer eine. Ich fand es ziemlich schaurig und gespenstisch und wie ich spaeter erfuhr war ich nicht der einzige. Das waren vier- und fuenfjaehrige, die, man muss es so nennen, schon fast perfekt dressiert waren. Die Show war klasse, aber so benehmen sich keine Kinder...
Beim Abendessen haben uns dann noch die Serverierinnen im Hotelrestaurant (welches ebenfalls Stromprobleme hatte und das Wasser war hier in der Badewanne statt in einer Tonne) etwas vorgesungen. Es gab hier erstaunlicherweise Sushi neben dem nordkoreanischen Essen und das ging weg wie geschnitten Brot... (keine Aufnahmen von dem Sushi, den sonst haette ich nichts mehr bekommen:-)
Gruss
Ralf
am sechsten Tag sah unser urspruengliches Programm eigentlich Hamhung vor, ein Ort an dem noch nie Touristen waren (btw, es gab bisher wohl so knapp 12000 auslaendische Touristen in Nordkorea, es gibt aber recht viele chinesische Touristen, davon eher so 12000 pro Jahr). Wurde nach dem Krieg von der DDR erbaut. Wurde aber leider gestrichen (ohne Erklaerung von KITC) so dass wir noch im Nordosten waren und nach Chonjing gefahren sind (wenn wir Simon gefragt haben was es dort gibt oder was das Programm vorsah war seine Antwort "I don't know, I have never been here").
Wir sind am Meer entlanggefahren, die Kueste ist ganz nett hier. Die Fischerdoerfer aber wie bereits erwaehnt sehr arm. Und sieht man bei Pyongyang oder Kaehsung Traktoren, so ist hier alles Handarbeit... Die Strassen sind meist nicht geteert und wenn doch, dann voller Schlagloecher. Aber es gab eine Massenanstrengung die Loecher zu stopfen, auch der lokale Taekwondoclub war anwesend (no photos of course).
Heute gab es ausserdem ein Heilbad mit heissen Quellen, aber nur drei Leute haben sich hineingetraut (ich, Kelvin und Steven, kostete 1 Euro extra). Es war ziemlich heiss, heisser als jedes Bad in Suedkorea oder Japan (schaetze 47-48 Grad, 45 Grad war bisher das heisseste).
In Chongjing waren wir an der Kim Il Sung Statue und im Geschichtsmuseum (welches sich nur darum drehte welche Orte Kim Il Sung in der Provinz besucht hatte so wie einige Baeume hatte die antijapanische Inschriften hatten und die von Maertyren vor der Verbrennung gerettet wurden). Die Baeume sind allerdings erst nach der Vertreibung der Japaner gepflanzt wurden... (hat mal ein Botaniker herausgefunden, seitdem sind sie in Glaskaesten verstaut und Kameras und Gepaeck sind verboten).
Dann ging es zu einem Kindergarten wo wir eine Vorfuehrung erlebt haben, und was fuer eine. Ich fand es ziemlich schaurig und gespenstisch und wie ich spaeter erfuhr war ich nicht der einzige. Das waren vier- und fuenfjaehrige, die, man muss es so nennen, schon fast perfekt dressiert waren. Die Show war klasse, aber so benehmen sich keine Kinder...
Beim Abendessen haben uns dann noch die Serverierinnen im Hotelrestaurant (welches ebenfalls Stromprobleme hatte und das Wasser war hier in der Badewanne statt in einer Tonne) etwas vorgesungen. Es gab hier erstaunlicherweise Sushi neben dem nordkoreanischen Essen und das ging weg wie geschnitten Brot... (keine Aufnahmen von dem Sushi, den sonst haette ich nichts mehr bekommen:-)
Gruss
Ralf
Where I stayed
Chonjing Hotel
