Milford Sound

Trip Start Sep 03, 2008
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Trip End Jan 13, 2009


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Flag of New Zealand  , South Island,
Friday, November 7, 2008

Kia Ora

vom Milford Sound. Captain Cook hat zweimal Fiordland besucht und dabei 13 Fjorde entdeckt und benamt (faelschlicherweise als Sounds:-), aber den Milford Sound hat er nie gefunden (und nur eine Bucht auf seinen Karten vermerkt). Ein walisischer Robbenschlaechter (in einer Saison hat er 60000 Robben erlegt, man bedenke, dass es heute 100000 Robben an der gesamten neuseelaendischen Kueste gibt!).

Ich hatte beschlossen, mir den Milford Sound anzuschauen, obwohl ich bei meinem Trek am Schluss ja auch am Milford Sound auskomme. Aber erstens ist er natuerlich sehr schoen und zweitens dachte ich mir bessere Chancen auf gutes Wetter wenn man zweimal dort ist. Heute war auch sensationell gutes Wetter, den ganzen Tag Sonnenschein und blauer Himmel.

Von Te Anau sind es 120km bis zum Milford Sound, man faehrt ueber The Divide, den tiefsten Pass ueber die neuseelaendischen Alpen (600m hoch) zur Westkueste. Man ist dann aber im Hollyford Tal und noch nicht im Milford Tal. Dort kommt man nur ueber den McKinnon Pass, ueber 1000m auf dem Milford Trek. Aber 1934 in der Depression wurde ein Tunnelprojekt gestartet. 1959 wurde dann Homer's Tunnel eroeffnet und damit der Tourismus. Es gibt ein paar Fotostops und Wanderwege von der Strasse, der interessanteste Stop (The Chasm, ein wirbelnder Wasserstrom) war aber leider wegen Bauarbeiten gesperrt.

Habe mir einen Bootstrip auf dem Sound gegoennt, war vor dem Ansturm dort, gegen die Mittagszeit kommt ein Tourbus nach dem naechsten an und setzt seine Passagiere in dem Flughafenaehnlichen Terminal ab. Der Anstieg der Touristen ist hier deutlich zu spueren, mehrere Boote kreuzen im Sound, Flugzeuge und Hubschreiber fliegen ueber den Sound (kommen vom lokalen Flugplatz oder aus Te Anau oder aus Queenstown). Im Doubtful Sound gibt es zwar auch mehrere Boote, aber im Sound selber habe ich an den zwei Tagen kein einziges Boot gesehen. Der Doubtful ist allerdings auch bedeutend groesser als der Milford Sound. Der Milford Sound hat allerdings seine Staerken in der Steilheit der Berge, die 400m unter dem Wasserspiegel bis 500-1000m ueber dem Wasserspiegel fast senkrecht ansteigen. Man sieht die Dimensionen allerdings kaum.

Wildlife gab es ebenfalls, zwei Delfine, ein paar Pinguine (Fiordland Crested Penguins) und Pelzrobben. Und einige Wasserfaelle, da es aber keinen Regen gab, sah man nur die permanenten Wasserfaelle, wenn es regnet sprudelt das Wasser nur so herab.

Habe noch ein paar kleine Wanderungen (u.a. ins Tutoko Valley) gemacht, mir ein wenig den Regenwald angeschaut, die Regenmasse, die hier runterkommt sorgt fuer viel Farn und Moos im Unterholz. Man sollte keine Allergie gegen die Farbe gruen haben:-)

Morgen geht es auf den Milford Trek, ich hoffe ja auf aehnlich gutes Wetter, aber die Chancen sind eher schlecht, da es nicht so viele Sonnentage gibt:-) Hoffentlich gibt es nicht zuviel Schnee, ein Zimmernachbar wird morgen zum zweiten Mal den Kepler Track versuchen, beim ersten Versuch mussten sie umkehren, der Schnee war huefttief und der Track nicht mehr zu sehen.

Gruss vom Grossen Doubtful Sound Schwimmer
Ralf

P.S.
Fiordland Fun Fact
Fiordland contains 14 fiords, mistakingly called Sounds by the early british seamen (a sound is a river valley flooded by the ocean, a fiord is created by glaciers).

P.P.S.
Ein Spiegel Artikel ueber Neuseeland:
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,588867,00.html

P.P.P.S.
England scheint ja gut auf dem Weg in den totalen Ueberwachungsstaat zu sein.
http://www.openrightsgroup.org/2008/09/24/home-office-extend-deadline-for-org-foi-request-on-intercept-modernisation/

P.P.P.P.S.
Der Name des Vogels auf Ulva Island, der mir zunaechst nicht einfiel, ist natuerlich Stewart Island Robin.
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