Nabua Lodge – Wenn die Trommeln trommeln...

Trip Start Oct 16, 2011
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Trip End Jun 03, 2012


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Flag of Fiji  , Yasawa Islands,
Saturday, April 14, 2012

Ein herzliches „Bula!" auf Nacula Island, lecker lunch und dann in unsere bure eingecheckt – dieses Mal leider ohne Meeressicht Dafür war der Sandstrand traumhaft, hach dieses kristallklare Wasser hier. Wir werden schon verwöhnt.

Der helle Urlaubswahnsinn. Im Wasser planschen. Auf der Liege trocknen. Unter der Dusche entsalzen und Bikiniabdruck bewundern. Am Strand liegen. Dann war Kaffeezeit – nicht weit vom Resort entlang des Strandes ist ein kleines „Teahouse“: eine Hütte mit alter Dame, 3 Bänkchen mit Tischchen und eine klasse Sicht auf Pazifik. Der Schoko-Kokosnuss-Kuchen mit Zitronensauce war zum niederknien! Am Strand zurück und ins Wasser. Dort von der Ebbe trocken fallen lassen. Ja, das Leben ist hart und ungerecht. Sehr sogar.

Bis zu den Dinner-Trommeln entspannt. Roch besser, als es geschmeckt hat, hab aber auch schon schlechter gegessen. Danach das übliche Bespaßungsprogramm: der Bula Dance in leicht abgewandelter Form. Das eine Fiji-Mädel war so geil, ein richtiger drill instructor – hab mich halb totgelacht. Anschließend Musik (mein neues Lieblingslied: „Under the coconut tree we stay“), wenn die Musik gestoppt hat, musste man zu einem von 4 Symbolen. Die Gruppe, dessen Symbol aus dem Kartenstapel gezogen wurde, war draußen. So ging es immer weiter und wie üblich, wenn ich eigentlich keine Lust zu spielen hab, haben wir gewonnen. Freibier!



Samstag 07h30 von den Breakfast-Trommeln geweckt worden. Dieses Mal sogar eine stimmige Zusammenstellung aus Toast & Scrambled Eggs und für die Süßen unter uns noch Schoko-Muffins. Nach diesem anstrengenden Start in den Tag erst einmal in die Hängematte. Plötzlich Trommeln: Village Visit für die, die wollen. Zu Viert sind wir Sarah, dem gestrigen drill instructor, über den Trampelpfad ins Dorf gefolgt (ca. 670 Einwohner). Natürlich sehr einfache Verhältnisse. Wellblech-, Holz- und Steinhütten, Palmen, Wäscheleine, Hühner und Hähne, Frauen und Kinder. Die Männer waren arbeiten. Lebensunterhalt wird verdient, indem die Männer Essen besorgen (Fischen und Plantagenarbeit) und die Frauen Schmuck für die Touristen basteln. Wenn Mann heiraten will, muss er erst eine Hütte bauen und dann den Eltern der Braut einen Walzahn überreichen. Hier hat alles noch seine Ordnung.

Dann waren wir beim Chief's Meeting House, gebaut aus allen möglichen Teilen des vielseitig einsetzbaren Coconut Trees. Saßen drinnen auf den Matten und haben uns über den Alltag im Dorf unterhalten, war sehr interessant. Der Chief war noch am schlafen, der hatte gestern eine „kava“-Party, der Lauser.

Nach diesem kulturellen Ausflug war es Zeit für ein weiteres Bad im Pazifik, entsalzen, lunch, Hängematte, Strandliege und einen weiteren Besuch im Teahouse. Dann erklangen auch schon die dinner-Trommeln. Heute war Fiji-Night, das heißt es gab ein Lovo Feast. Sehr lecker, wenn wir auch den Prozess des Zubereitens leider nicht mitbekommen haben. Da wird ein Erdloch gebuddelt und das Essen (Gemüse, Fleisch und Fisch) in Blätter eingewickelt auf Kohlen gegart. Hat eindeutig Aroma und Geschmack beeinflusst. Zur Bula-Zeit hab ich mich dann an den Strand verdrückt und die anderen tanzen lassen. Soooo schön. Pazifik, Wind, Palmen, Sterne und in der Ferne Blitze.

Nach 2 Nächten haben wir uns für ein weiteres Insel-Hopping entschieden und sind Sonntag nach dem Frühstück auf die Insel gegenüber gebracht worden.
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