5 Monate Philippinen

Trip Start Oct 16, 2006
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Trip End Jul 13, 2007


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Flag of Philippines  ,
Saturday, March 10, 2007

Jetzt bin ich doch schon ueber 6 Monate unterwegs und hab`s noch nicht geschafft, eine Homepage einzurichten...aber jetzt hat sich das geaendert. Voila!!

Nach 5 Monaten Philippinen hat es mich doch gedraengt noch ein wenig herum zu reisen und so war ich nach Hong Kong in Tibet und Indien.

Aber doch zuerst ein paar Worte zu meinem Philippinenaufenthalt:

Urspruenglich hatte ich ja nur geplant, den Divemaster in den Philippinen zu machen, doch meist kommen die Plaene ja anders heraus als man vorhatte und so habe ich auch gleich noch den Tauchlehrer, Instruktor, angehaengt.
Leider hat das mit dem Tauchlehrerjob nicht so meinen Vorstellungen entsprochen und so habe ich mich entschieden, noch andere Laender dieser Welt zu erkunden und halt mal eine Pause mit dem Tauchen einzulegen.

Die 5 Monate in den Tropen waren wunderschoen und unvergesslich. Habe natuerlich viele schoene Erinnerungen und Eindruecke von diesem Palmenland mitgenommen.
2  1/2 Monate hatte ich mein Bungalow direkt am Strand, mein Heimweg war der Strand, konnte jeden Abend den klaren Sternenhimmel bewundern und dann zu Wellenrauschen einschlafen, das war einfach mega. Am Anfang wurde ich zwar ein paar Mal wach vom Wellenrauschen, hab gedacht, ich werde mit der naechsten Welle im Bett weggeschwemmt, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewoehnt und es sehr genossen.

Ich habe die Philippinos als sehr freundliche und auch hilfsbereite Leute kennengelernt. Wuerde sagen, dass ich in dieser Zeit auch ein wenig den Philippino-Style angenommen habe. Ich habe gelernt, alles sehr gelassen zu nehmen, nur bloss kein Stress! Stress ist den Philippinos nun wirklich ein Fremdwort...da koennen noch so viele Leute anstehen und etwas wollen, `gaeng eis nachem angere`. Am Anfang musste ich mich als Schweizerin schon zusammenreissen, aber irgendwann habe ich gemerkt, dass ich gar keinen Grund habe zu stressen und ungeduldig zu werden. Hatte ja genug Zeit, ich lebte in den Tag hinein und genoss einfach den Moment.

Lustig war allerdings, dass wenn es ums Aussteigen z.B. aus einem Bus ging, diese Gelassenheit schlagartig weg war. Hei, ich konnte es kaum glauben, aber ich war noch nicht mal von meinem Sitz im Bus aufgestanden, war der Gang doch schon voller als voll mit Leuten, die die naechste Busfahrt antraten. Ja hallo, kann mir mal bitte einer sagen, wie ich jetzt aussteigen soll?! Gerade in den Philippinen war ich seeeehr gross fuer eine Frau, da gabs keine Chance fuer mich irgendwie hinauszukommen, -steigen,-kraxeln oder was auch immer. Ja, da ist halt mein Laecheln verschwunden und es gab direkten, klaren Augenkontakt...so als Aufforderung gemeint, mich doch bitte zuerst aussteigen zu lassen...ab und zu hats funktioniert, manchmal musste ich die Leute aber auch einfach zurueckstossen, was ich eigentlich nicht wirklich gerne machte. Das war mir fast ein wenig zu bloed, aber wenn die das halt nicht checken, musste ich handeln...

Ja, das ist so ein Muesterchen aus dem Alltag...
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