Fast unglaublich aber wahr, ich bin in Tibet

Trip Start Oct 16, 2006
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Trip End Jul 13, 2007


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Flag of China  ,
Wednesday, April 11, 2007

Fast unglaublich aber wahr, bin ich in Tibet gelandet. Wow, haette also nie gedacht, dass ich einmal hier in Lhasa bin, aber wenn Sonny schon da lebt, komme ich ihn doch sehr gerne dort besuchen! Und die Sache mit dem Visum ging also auch voellig reibungslos ueber die Buehne. Hab zwar wie die meisten ein Gruppenvisum bekommen, war aber die einzige in der Gruppe und so konnte ich machen, was ich wollte :-) jawoll, so macht man aus einem Gruppeneinzelvisum ein Individualvisum...alles klar?!

Endlich in Lhasa angekommen, gings mir die ersten paar Stunden erstaunlich gut, liegt Lhasa doch auf 3600m. Doch gegen Abend schlich sich die beruehmte Hoehenkrankheit leider auch bei mir ein und so war ich die ersten 2 Tage nicht wirklich fit.
Obwohl ich schoen langsam herumgelaufen bin, ja kein Stress, fuehlten sich die Schritte an, als waere ich inmitten eines Marathons. So im Nachhinein eigentlich noch ein lustiges, interessantes Gefuehl.

Zum Glueck habe ich mich dann aber doch noch an die Hoehe gewoehnt und konnte den weltberuehmten Potala-Palast (Winterpalast) vom Dalai Lama anschauen (war mega eindruecklich) und natuerlich auch noch andere Sehenswuerdigkeiten hier in Lhasa.
An einem Tag machten wir einen Ausflug zum Nam-Tso Salzwassersee, der auf 5000m liegt. Zu dieser Jahreszeit zugefroren, konnten wir auf dem See herumspazieren und ich konnte im Hintergrund die 7000m hohen Schneeberge bestaunen. Wow, die Landschaft da oben ist einfach mega eindruecklich, wunderschoen! Das Gebiet sieht eigentlich dem Wilden Westen sehr aehnlich. Unendliche Weiten, nichts ausser Schafherden und ein paar Zelten von Nomaden, ein Riesenplateau und das auf einer Hoehe von 5000m.

Tibet hat mir sehr gut gefallen. Ganz anders, aber schoen. Fand es echt toll auf der Strasse herumzulaufen und all die verschiedenen Leute zu sehen, war ein interessanter Mix aus westlich Gekleideten, Tibeter in traditioneller Kleidung und den vielen Moenchen und Pilgern. Ich konnte all die Leute, Landschaften, Farben, Duefte und Geschmaecker (naja, der Buttertee ;-)) aus naechster Naehe miterleben und sogar noch etwas mehr: ich habe Lhasa nicht nur von der Touriseite her kennengelernt, durfte ich doch immer mit Einheimischen unterwegs sein. Das war wirklich cool! Und ich haette nie im Leben gedacht, dass Lhasa so eine Partystadt ist ;-) (uuh, denke nur ungern an meinen Lhasa-Tashi-Dele zurueck...).


 
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