Winterwonderland

Trip Start Jul 29, 2007
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Trip End Jun 22, 2008


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Flag of Norway  ,
Sunday, February 24, 2008

Wie versprochen hier ein neuer Eintrag nach meinem Ausflug nach Røros. Es war einfach fantastisch, wir hatten geniales Wetter (-1°C und Sonnenschein) und masse, masse Schnee.
Mit ein bisschen Verspätung machten sich also gestern morgen zwei Busse voller erwartungsvoller internationaler Studenten auf den Weg nach Röros. Schon unterwegs zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und wir konnten die vorbeiziehende Winterlandschaft bestaunen.
Endlich in Röros angekommen, hatten wir dann noch eine Stunde Zeit, um den Markt zusammen mit vielen anderen Menschen zu besuchen. Es gab massenhaft Wollmützen, Handschuhe, Pullover und Andenken zu kaufen. Aber auch - für uns - ungewöhnliche Dinge, wie Rentierfelle und Sachen aus Rentierfellen, Elch- und Rentierwurst, Rentiersuppe und Schmuck von regionalen Rentierzüchtern. In der Region um Röros finden sich nämlich die südlichsten Samenfamilien Norwegens und betreiben dort Rentierzucht. Viel interessanter fand ich allerdings die alten Holzhäuser entlang der Strassen - aber ich komm ja nochmal und dann hab ich bestimmt mehr Zeit mir die Häuschen anzuschauen ;)
Röros , einzige Stadt in Norwegen`s Bergen, wurde 1644 gegründet. Und aus der Zeit kurz danach stammen auch die 75 Holzhäuser in der Altstadt die früher den Bergarbeitern gehörten und heute komplett auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes stehen.
Nach einem kurzen Ausflug über den Markt, eine Mütze für Anne und ein paar schönen Fotos ging es zum Mittagessen, welches aus den typischen Kjöttboller (Fleischbällchen), Kartoffeln und Gemüse bestand.
Nach dem Mittagessen ging es dann zur Olavsgruva, wo eine Führung durch die Kupferminen auf uns wartete. Die Führung musste dann leider erstmal etwas warten, denn der Bus hatte so seine Probleme mit der spiegelglatten Strasse. Nach mehreren Versuchen gelang es dann endlich die Schneeketten so zu befestigen, dass der Bus den Berg hochkam. So kamen wir mit 1 1/2 Stunden Verspätung an der Mine an. Die Führung bekamen wir aber dennoch - alle hübsch mit Platiktüten geschmückt. Die waren nicht etwa zum Schutz unserer Schuhe, nein, die sollten hinterher den Bus vor dem Schmutz schützen. Mit Helm auf dem Kopf und Tüten an den Füssen ging es dann in die Mine. Seit dem 17.Jahrhundert wurde dort Kupfer abgebaut - bis 1977.

Die Heimfahrt verlief dann ohne unplanmäßige Zwischenstopps, auch wenn wir für die paar Kilometer zur Hauptstrasse zurück fast 45 Minuten gebraucht haben. Am Ende waren wir gegen 21.30 geschafft aber glücklich wieder in Trondheim zurück.  
Roros hotels Slideshow

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