Auf Feuerland!

Trip Start Jun 02, 2012
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Trip End Jan 24, 2013


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Where I stayed

Flag of Argentina  , Patagonia,
Monday, November 26, 2012

Nachdem ich laengere Zeit ueberlegt hatte, ob ich nach Feuerland reisen soll und mich eigentlich dagegen entschieden hatte, bin ich doch kurzfristig ans Ende der Welt gefahren. ;-)
Auf eine Last-Minute-Reise in die nur 1000 Kilometer entfernte Antarktis habe ich dann aber doch verzichtet. Das haette das Budget doch um einiges gesprengt. :-D

Nachts um drei Uhr ging es von El Calafate nach Rio Gallegos und nach einer kurzen Pause um neun Uhr weiter nach Ushuaia. Das Besondere an der Fahrt:
- Feuerland ist eine Insel und entsprechend sind wir mit einer Faehre ueber die Magellanstrasse uebergesetzt
- Man kann nur ueber Chile von Rio Gallegos (Argentinien) nach Ushuaia (Argentinien) fahren und hat somit zwei Grenzuebergaenge

Das bringt ein wenig Abwechslung in die Fahrt, verlaengert sie aber auch und so waren wir erst gegen 19 Uhr am Ziel. Auf der Fahrt selbst konnte man wieder einmal die fuer Patagonien typische Landschaft sehen. Endlos erscheinende Weiten mit wenig Vegetation. Je
suedlicher wir fuhren umso mehr hat sich das Bild veraendert. Am Ende waren dann wieder die Anden zu sehen. 

Nachdem die letzten zwei Wochen recht gutes und bestaendiges Wetter vorherrschte, habe ich in Ushuaia das 'richtige' patagonische Wetter kennengelernt. Extrem unbestaendig. Innerhalb von zwei Stunden gibt es Sonne, Regen, Schnee und wieder Sonne. Dazu noch etwas Wind. Da fuehlen sich 3 - 4 Grad schnell wie 0 oder kaelter an. Brrh! ;-)
Eine gute Gelegenheit bei einer der vielen 'Chocolaterias' die es in Ushuaia gibt,  beziehungsweise generell in Patagonien, eine heisse Schokolade zu trinken. Sehr lecker! Und die Schokolade selbst musste ich natuerlich auch probieren!. Noch besser, aber teuer. :-/ 

An einem Tag habe ich eine Bootsfahrt auf dem Beaglekanal gemacht. Wir sind verschiedene kleine Inseln angefahren und konnten Seeloewen, diverse Kormoranarten und den Leuchturm von Ushuaia erleben. Am Ende haben wir noch auf der Insel Bridges geankert und etwas ueber die Ureinwohner, die Yaghana, und ihr Leben erfahren.

Des weiteren habe ich noch einen laengeren Spaziergang zum Gletscher Martial gemacht. Aufgrund des ungemuetlichen Wetters bin ich jedoch nicht ganz bis zum Gletscher aufgestiegen. Auf dem Heimweg hat dann meine Wanderhose noch Kontakt mir Hundezaehnen  bekommen. Ohne jegliche Vorwarnung meinte ein Pudel mich beissen zu muessen. Gluecklicherweise hat er aber nur ein wenig den Wanderstiefel erwischt und ich bin mit einem Riss in der Wanderhose davongekommen.

Ansonsten hab ich aufgrund des recht ungemuetlichen Wetters viel Zeit im Hostel verbracht. 


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