Ueberraschung in Chile!

Trip Start Jun 02, 2012
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Trip End Jan 24, 2013


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What I did
Laguna Cejar
Valle Arcoiris

Flag of Chile  ,
Wednesday, September 19, 2012

Von der bolivianischen Granze 'Hito cajon' sind es ca. 40 Minuten nach San Pedro und es geht die meiste Zeit bergab. (Von ca. 4000 Meter auf 2.400 Meter).
Mit der Ankunft in San Pedro steht zuerst die Einreise nach Chile an. In einem ersten Schritt bekommt man den Einreisestempel und in einem zweiten Schritt wird das Gepaeck untersucht. Da das Gepaeck gluecklicherweise nur gescannt wurde, waren wir nach knapp einer Stunde fertig.

Dann ging es an die Suche nach einem Bett! Im Bus nach San Pedro habe ich mitbekommen, dass in Chile Feiertag ist. Da die beiden Feiertage (u.a. Unabhaengigkeitstag) auf den Dienstag und Mittwoch fielen, wurde der Montag auch als Feiertag deklariert. Dadurch sind viele Chilenen von Samstag bis Mittwoch oder noch laenger gereist und entsprechend ausgebucht war der Ort. Ich bin am Sonntag angekommen.
Zusaetzlich steigen auch die Preise. ;-) (Mein Bett im 'Dorm' hat anstelle 10 Euro nun 16 Euro gekostet, und das nachdem ich in Bolivien meist zwischen 3 und 5 Euro bezahlt habe) Aber an die hoeheren Kosten muss ich mich in Chile und Argeninien eh gewoehnen. :-/

Nach etwas Suchen hab ich einen Platz in einem schoenen Hostel gefunden. Eine halbe Stunde nach meiner Ankunft kam auch Nobu ins Zimmer. :-) Und die anderen vier aus der Uyuni-Gruppe, die je ein Doppelzimmer wollten, sind nach zweistuendigem Suchen in den naechsten Ort gefahren, in der Hoffnung dort ein Zimmer zu finden) :-o

Nachdem die Unterkunft geklaert war, wollte ich Geld abheben. Im Gegensatz zu den Chilenen und Mastercard-Inhabern, hat mir aber keiner der beiden Geldautomaten Geld gegeben. Das war am Sonntag. Ab Montags war es dann generell fuer jeden limitert. Zuerst auf ca.15 Euro und dann auf 30 Euro und ab Dienstag nachmittag gab es dann gar kein Geld mehr. Aufgrund der Feiertage soll es wohl in ganz Chile Probleme gegeben haben. :-D

Nachdem ich meine restlichen Bolivianos und ein paar meiner noch verbleibenden Dollar getauscht und das Busticket mit Kreditkarte bezahlen konnte, war ich etwas ruhiger. Nach etwas suchen habe ich auch ein Reisebeuro gefunden bei dem man mit Kreditkarte zahlen konnte und dann hat mir San Pedro wirklich sehr gut gefallen. Nur an das chilenische Spanisch muss man sich erst gewoehnen. :-)

Am Montag nachmittag habe ich u.a. zusammen mit Riccardo (Chilene und ein Mitbewohner des Dorms) den Ausflug zu der 'Laguna Cejar' gemacht. Zuerst sind wir zu besagter Lagune zum Schwimmen. Diese befindet sich am Rand der Salzwueste von Atacama und aufgrund des 75%-igen Salzgehalts geht man nicht unter und kann sich einfach treiben lassen.
Im Anschluss ging es zu den 'Salzaugen'. Dabei handelt es sich um zwei 'Lagunen/Seen', die aufgrund von Bohrungen entstanden. Damit ich das Salz loswerde, bin ich auch dort Baden gegangen. Ich muss aber gestehen, das Wasser war extrem erfrischend! :-o
Der letzte Stopp hat uns zur Lagune Tebenquiche gefuehrt. Landschaftlich auch wieder sehr schoen. Nach einem Snack haben wir uns den Sonnenuntergang angesehen und sind dann nach San Pedro zurueckgekehrt.

Am naechsten Morgen ging es ins Regenbogental (Valle del Arcoiris). Auf dem Weg dahin haben wir in 'Hierbas Buenas' angehalten und uns Felsmalereien und -ritzungen angesehen. Danach sind wir das Regenbogental durchgefahren und zurueckgelaufen. Super schoen und da ausser unserer Gruppe (7 Leute + Guide Claudio + Fahrer) niemand sonst im Tal waren, auch sehr ruhig.

Zum Abschluss ging es nachmittags noch ins Mondtal (Valle de la Luna). Hier haben wir die beruehmte Felsformation 'Tres Maria'  besucht. Tatsaechlich sind es seit dem Jahr 2004, dank eines Touristen, nur noch zwei Marias. :-)
Auf der Rueckfahrt durchs Tal haben wir am 'Amphitheater' und an der Hoehle angehalten.

Im Anschluss ging es zum Todestal (Valle de la Muerte). Sind auf einen Huegel/Aussichtspunkt gestiegen und da war vielleicht ein Wind! Man durfte nicht zu nah an den Abgrund ran, da man sich zeitweise in den Wind legen koennte/musste und der Sand traf die Haut teilweise wie Nadelstiche. Da der Aufstieg mit Wind war, war der Abstieg (gleicher Weg) natuerlich besonders 'nett'.
Anschliessend ging es wieder zum Sonnenuntergang. Wieder toll, wenn auch nach so vielen Sonnenuntergaengen in einer Woche, die Fazination ein klein wenig nachlaesst. (Ich hab echt Probleme, nicht? :-D )

Nach einem super leckeren Abendessen mit Ricardo und Rachel (Teilnehmer der Regenbogentaltour) und Claudio (dem Guide) ging es dann am Mittwochmorgen weiter nach Argentinien.

Obwohl San Pedro bestimmt nicht als Paradebeispiel eines chilenischen Ortes gelten kann, kann man schon einige Unterschiede zu Peru und Bolivien erkennen. Zum Beispiel wurde ich tatsaechlich darauf hingewiesen mich anzuschnallen (hinten im Bus). :-D  


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