Weiss - so weit das Auge reicht

Trip Start Jun 02, 2012
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Trip End Jan 24, 2013


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What I did
Laguna Colorada
Arbol de las Piedras

Flag of Bolivia  , Potosí,
Sunday, September 16, 2012

Wie bereits erwaehnt, gibt es ca. 70 Touranbieter die einen Besuch zur Salzwueste und die Gegend darum herum anbieten. Da diese Touren zu 98% identisch sind und alle zur gleichen Zeit starten, ist man sehr selten alleine. War zuerst doch ein wenig davon ueberrascht, aber letztlich hat es kaum gestoert. Die Landschaft, die wir gesehen haben, war einfach super schoen!

Unsere Gruppe bestand aus Florence und Ludovic aus Frankreich, Nobu aus Japan (hab ich bereits in Potosí im Hostel kennengelernt), Marvin und Marian, zwei Bruedern aus Stuttgart, Benito unserem Fahrer/Guide und mir.
Nachdem sich alle den Ausreisestempel aus Bolivien in Uyuni geholt hatten, ging es zu unserem ersten Stopp. Dem 'Friedhof der Zuege'. Die Bahnstrecke ist heute noch in Nutzung und die Zuege wurden zum Transport von Mineralien nach Chile genutzt.

Im Anschluss ging es nach Colchani, wo uns erklaert/gezeigt wurde, wie das Salz aus der Wueste zu Speisesalz verarbeitet wird. Da ich eine Fabrik erwartet hatte, war ich ein wenig ueberrscht, dass alles manuell gemacht wird. Allzu viele Schritte sind aber wirklich nicht noetig. Das Salz wird getrocknet, mit Jod versetzt, gemahlen und abgepackt. Dabei ist das Salz der Salar de Uyuni nur fuer den bolivianischen Markt bestimmt. (Die angrenzenden Laender haben ihre eigenen Salzwuesten). Dieser eine Betrieb 'produziert'  ca. 5.000 kg Salz am Tag! Und es soll wohl noch ein paar mehr Betriebe geben.

Nach diesem Stopp, ging es ueber die 'Salzberge' (werden zum Trocken aufgeschuettet, bevor das Salz nach Colchani gebracht wird), den 'Salzaugen' (natuerliche Entstehung) und dem Salzhotel (dem einzigen Salzhotel IN der Wueste) zur 'Insel Incahuasi'. Diese ist eine von 27 Inseln in der Wueste. Neben der tollen Aussicht, machen vor allem die riesigen Kakteen (teilweise mehr als 10.000 Jahre alt) die Insel so besonders. Nach dem Mittagessen hatten wir genuegend Zeit uns diese anzusehen.

Danach sind wir weiter gefahren und haben kurz vor Verlassen der Salzwueste auf den Sonnenuntergang gewartet. Ohne Sonne wird es ganz schoen frisch. Gegen 19:30 Uhr waren in Puerto Chuvica, wo wir in einem Salzhotel (am Rande der Wueste) uebernachtet haben.

Es ist unglaublich wie endlos und flach die Wueste ist, wie hell (hab teilweise nicht gesehen was ich fotografiere) und wie die Sonne brennt.

Am nachsten Morgen ging es nach den Fruehstueck gemuetlich weiter. An diesem Tag haben wir viel mehr Zeit im Auto verbracht. Die Landschaft war aber ebenso beeindruckend.
Nach einem kurzen Stopp in San Juan (warum auch immer) sind wir durch die 'Salar de Chiguana' zum Aussichtspunkt des Vulkans Ollague gefahren. Im Anschluss ging es dann zur Laguna Cañapa, wo wir unsere ersten Flamingos gesehen haben.
Nachdem wir hier auch unsere Mittagspause verbracht haben ging es ueber die Lagunen Hedionda, Khota und Honda, der Wueste von Siloli mit dem 'Berg der 7 Farben' und der 'Cueva de Biscachitas' zum beruehmten 'Baum der Steine'.
Nach einem letzten Stop an der Laguna Colorada (durch den Wind faerben sich die Algen rot) waren wir gegen 18 Uhr in Hualljra, wo wir die zweite Nacht verbacht haben.

Das Programm fuer den dritten Tag war recht straff und so ging schon um 5:30 Uhr dick eingepackt los. (Benito meinte wir haetten -3º C, haetten aber auch weniger sein koennen. Aber nach einer Nacht ohne Strom und Heizung kann man sich auf seine Sinne vielleicht auch nur noch bedingt verlassen. ;-D).
Gerade rechtzeitig zum Sonnenaufgang sind wir bei den Geysiren 'Sol de mañana' angekommen. Ein tolles Schauspiel!
Im Anschluss ging es zum Fruehstuecken und zum Baden (heisse Quellen) nach Polques und dann an der Laguna Blanca vorbei zur Laguna Verde. Auch hier sorgt der Wind fuer die Farbe die den Lagunen den Namen gibt. Da es 'leider' windstill war konnten wir dies nicht sehen. Aber muss mich nochmal wiederholen: Landschaftlich sehr schoen.

Ja und dann war der Trip zu Ende. Da wir alle sechs nach San Pedro wollten, hat uns Benito zusammen gegen 10 Uhr an der Grenze abgesetzt. Und dort hat das chilenische Unternehmen, das fuer den Transfer nach San Pedro zustaendig ist, auch schon gewartet.

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