Auf den Spuren von Dinosauriern

Trip Start Jun 02, 2012
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78
Trip End Jan 24, 2013


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Where I stayed
Hostal Las Hermanas
What I did
Nationalpark Torotoro

Flag of Bolivia  , Potosí,
Sunday, August 26, 2012

So, der Tag ging holprig los, da der Taxifahrer mich an der falschen Stelle abgesetzt hat. Nachdem 10 Minuten vor der eigentlichen Abfahrt dann aber weder der Bus noch andere Passagiere aufgetaucht sind, hab ich dann doch nochmal nach der Abfahrtstelle gefragt. (Der Erste den ich gefragt habe, kaum dass ich ankam, sagte naemlich ich waere richtig). Da ich aber nur ein paar hundert Meter laufen musste, war ich puenktlich zur eigentlichen Abfahrtszeit (6 Uhr) dort. Abfahrt war letztlich gegen 6:45 Uhr. :-)

Die Fahrt selbst war ganz angenehm. Lediglich 30 Minuten vor dem Ziel mussten wir eine unfreiwillige Pause einlegen. Wir hatten einen Platten! Da das wohl aber oefters vorkommt, war der Reifen in kuerzester Zeit gewechselt. Die Wartezeit haben wir mit Eisessen verbracht. (im Fahrzeug hinter uns hat jemand Eis verkauft)

Gegen 12:30 Uhr waren wir letztlich in Toro Toro. Einem angenehmen Dorf mit knapp 800 Bewohner. Nachdem ich mir ein Zimmer gesucht habe, bin ich in das 'Casa de Guias', um mich bezueglich des Nationalparks zu erkundigen. Man darf naemlich nur mit Guide in den Park und dieser wird je besuchter Route/Sehenswuerdigkeit bezahlt. Gluecklicherweise habe ich die anderen 4 Touristen des Buses getroffen und da wir eine Gruppe gebildet haben, konnten wir uns die Kosten sparen und nette Begleitung hatte ich zudem. :-)

Nachmittags sind Charlotte (Belgierin), Milton (Bolivianer, in USA aufgewachsen), Pablo, unser Guide und ich zu einem Spaziergang (ca. 3 Stunden) nach 'Siete Vueltas' aufgebrochen. Hier kann man Fossilien sehen.

Am Tag darauf sind dann Barbara und Petr (Tschechen) noch mit. Es ging ca. 1,5 Stunden mit dem Auto in den Nordosten zur 'Ciudad de Itas' (Stadt der Steine) einer Ansammlung von vielen Felsen mit teilweise sehr engen Hoehlen. Da wir sowohl in den Hoehlen, als auch 'auf' den Felsen gelaufen sind, sind wir auch ein wenig zum Klettern gekommen. :-)

Nach dem Mittagessen (Picknick) ging es dann in die Hoehle/Grotte von Umajalanta. Dies ist die tiefste (164 Meter) und eine der groessten Hoehlen Boliviens und es herrscht absolute Dunkelheit und Stille.
Nachdem jeder einen Helm mit Stirnlampe bekommen hat ging es los. Es gibt diverse Galerien in der Hoehle und teilweise sind diese sehr hoch und voll von Stalaktiten und Stalagmiten (es benoetigt 25 Jahre fuer einen Zentimeter) und teilweise aber auch sehr niedrig. Die niedrigste Stelle, an der wir auf dem Bauch durchgerobbt sind (zum Glueck aufgrund des Sandes sehr weich) war vielleicht 20 Zentimeter hoch. An der engsten Stelle bin ich auf den Ellenbogen durchgekrochen und kam gerade so durch. Ich frag mich noch heute wie Petr, der doch um einiges groesser und breiter ist, durchgekommen ist. Neben diesen Stellen gab es aber viele weitere wo wir hoch- oder runterklettern mussten und oftmals konnten wir uns nur in der Hocke fortbewegen. Es war absolut grossartig und fuer mich das Highlight. :-D

Samstag sind wir dann wieder zu dritt, bzw. mit Guide zu viert, los (mit Charlotte und Milton). Es ging zu Fuss ueber das 'Teatro natural' zum Aussichtspunkt der 'Schlucht von Torotoro' (250 Meter Tiefe) und dann weiter ueber knapp 1000 Treppen hinunter zum Wasserfall 'El Vergel'.

Leider hatten wir Pech mit dem Wetter und es hat am Wasserfall mit Regnen angefangen. Ansonsten haetten wir am Wasserfall gebadet und waeren durch die Schlucht an der Hoehle 'Chiflón qaqa'  vorbei wieder nach Torotoro gelaufen. Da die Steine aufgrund der Naesse sehr rutschig waren, sind wir jedoch wieder die Treppen hoch (Puh!) und oben an der Schlucht entlang zurueck.

Sonntag morgens bin ich dann ein wenig in und ums Dorf gelaufen, bevor es dann um 13 Uhr wieder zurueck nach Cochabamba ging.

Neben den erwaehnten Sehenswuerdigkeiten haben wir auch diverse Fussabdruecke von Dinosauriern gesehen. Kenn mich damit ueberhaupt nicht aus, aber wir haben wohl Spuren vom Diplodocus, Tyrannosaurus rex und Terrodactyl gesehen.
Generell ist die ganze Landschaft sehr beeindruckend, da man einfach sieht wieviel Kraft die Natur hat!  

P.S.: Die meisten BIlder in der Hoehle hat Milton gemacht. Es herrschte wirklich absolute Finternis.
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