Frühlingserwachen & wilder Ritt

Trip Start Apr 11, 2010
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Trip End Dec 08, 2010


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Where I stayed

Flag of New Zealand  , North Island,
Saturday, October 9, 2010

Halloooo

bin vor drei Tagen im multikulturellen Auckland angekommen und musste mich erstmal mit einigen neuen Gegebenheiten zurechtfinden. So hinke ich nicht mehr 12 Stunden hinterher sondern spurte 11 voraus, der haiwaianische Sommer musste dem neuseeländischen Frühling weichen, beim "luege, losä, laufe" muss der Kopf zuerst nach rechts gedreht werden und die in den USA üblichen 20% Trinkgeld können hier fürs Reisen aufgespart werden. Es wird einem sogar freundlich gesagt, dass in Neusseland nicht "getippt" wird...

In Auckland bin ich drei Nächte geblieben und habe ein wenig meine Weiterreise geplant und "frisch organisiert" sowie ein paar Umbuchungen und Datumsänderungen vorgenommen. War nicht schlecht überrascht, als ich ins Air New Zealand Office stolperte und auf dem Schreibtisch ein mir bekanntes Bild entgegenstrahlte (siehe Foto)... Ob dies wohl ein Zeichen ist...?!

Für die Weiterreise entschied ich mich mal wieder für die sehr gemütliche Zugsvariante und buchte für läppische 50 CHF den Overlander, welcher in 12 Stunden von Auckland nach Wellington quer durch die Insel führt. Eigentlich ist es mehr eine Sightseeing Tour denn eine Zugfahrt; es wird einem jede grössere Schafsfarm, die Anzahl der kommenden Tunnels, Grabstätten der Maori, die Höhe und Länge der Brücken, Lookouts zu Flüssen und Gebirgsketten, die Baujahre der Eisenbahnstationen und sonstiges Wissenswertes über die Nordinsel vermittelt. War eine kurzweilige und gediegene Fahrt.

Von hier aus geht es bald mit der Fähre auf die Südinsel, wo ich mich wieder einmal sportlich betätigen und einige Wandertage vornehmen will.

Auf die schönen Naturbilder müsst ihr euch noch ein bisschen gedulden.

Grüsse
Roli

UPDATE:

Bin soeben in Picton auf der Südinsel angekommen. Auf dem wilden Ritt hierher wechselten einige Rothäute ins Lager der Bleichgesichter und die Papiertüten machten ihre Runde. Zum Glück konnte ich meinen Frühstückskaffee behalten und überstand den starken Wellengang, welcher mit Turbulenzen im Flugzeug zu vergleichen war.

Der Frühling ist doch nocht nicht vollständig durchgedrungen, so dass ich meine spärlichen Winterkleider aus der "untersten Schublade im Rucksack" hervorkramen muss. Wenn es noch kälter werden sollte, kann ich mich ja immer noch in Schafwolle einkleiden.... kratz kratz...

 
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