Grottenlangweilig

Trip Start Jul 23, 2004
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Trip End Nov 03, 2004


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Flag of Mexico  ,
Friday, October 29, 2004

So!

Nachdem mein bereits fertiger Text eben einfror - wie wunderbar - das Ganze in ähnlicher Form noch einmal.
Doch bevor ich von dem langweiligsten der vergangenen fast 100 Tage berichte, erstmal noch kurz mein gestern, nachdem ich den Eintrag geschrieben hatte.

Bevor ich mir's gemütlich im Hotelzimmer machte, ging's noch kurz zu Carrefour, die hier werben, dass sie 365 Tage von 8:00 bis 0:00 Uhr geöffnet haben.
Deutsche Gewerkschaften würden sicherlich laut aufheulen, wenn das bei uns vorgeschlagen werde würde.
Während ich dann gemütlich einen Film schaute, klingelte das Telefon. Melissa war's und fragte, ob ich nicht noch ins Kongresszentrum kommen wolle - es seien schliesslich alle da.
"NEIN" schoss mir durch den Kopf, aber artig kam ein "Ja, gern" aus meinem Mund.
Also, rein in den Anzug, um dann nach 20 Minuten Fussweg dort anzukommen.
Der Abend wurde dann auch noch ganz angenehm - allerdings war es ja auch nicht so, als hätte ich mich im Hotelzimmer wohlgefühlt.

Wenn ich dann heute morgen gewusst hätte, wie umwerfend und berauschend dieser Kongresstag wird, wäre ich mit Sicherheit im Bett geblieben.
Meine Fresse, war das laaaaaaaaangweilig. Wenn der Kongress in Brasilien ein wenig was von Kindergeburtstag hatte, dann ist das hier eine Beerdigung.
Es ist fast nichts los. Es stehen teilweise bis zu 5 Kollegen am Scheringstand und sortieren die Kugelschreiber hin und her, weil sich kein Arzt blicken lässt.

Nachdem ich vor Hunger das Keksbuffet dann fast völlig geleert hatte, gingen wir dann auch mal Mittag essen.
Der einzige Höhepunkt des Tages.
Nach dem Essen gab es Gottseidank die (einzige) Veranstaltung bezüglich MS, so dass ich nicht wieder an den Stand konnte ... wie schade. ;-)

Ganz toll war dann noch der Rückweg. Nachdem alle anderen Kollegen auch in ihre Hotels gegangen waren, durfte ich mir dann von Melissa anhören, dass sie es scheisse finde, dass wir alle nur noch in unsere Hotels wollen und nichts mehr machen.
Klar, nach 11 Stunden aufeinanderhocken ist man ja eigentlich immer GANZ heiss drauf, sich auch noch den restlichen Abend mit den Kollegen um die Ohren zu hauen.
Naja, aber sie ist eh immer so'n bisschen hormonschwankungsanfällig - zwischen wirklich nett bis seltsam förmlich kühl. Dabei haben wir eigentlich gute Hormonpräparate.

Morgen kann ich leider *g* nur bis 13:00 Uhr am Stand sein, weil ich dann schon, mit Melissa, zum Flughafen muss.
Dann heisst's zurück nach Mexico City und ab ins wohlverdiente Wochenende.

Genau dieses wünsche ich Euch auch!

Bis fast gleich,

Rinne :)
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