Kleine Scheringbeobachtungen und mehr

Trip Start Jul 23, 2004
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Trip End Nov 03, 2004


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Flag of Argentina  ,
Thursday, September 16, 2004

Gleich geht's wieder zu einem Ärzteinterview, aber vorher hab ich noch ein wenig Zeit.
Auf dem Weg zur Wäscherei, die ich in den Gelben Seiten fand, tauchte noch eine andere Wäscherei auf, so dass ich weniger weit laufen musste.
Ich bin gespannt, wie teuer das wird - ich glaube, ich zahle nur 7,50 Peso total fürs Waschen plus 2 Peso fürs Bügeln pro Hemd.
Wenn dem wirklich so ist, werde ich kurz vor meiner Abreise nochmal die Kleidung dieser Woche hier waschen lassen, wer weiss, wie und wo die Wäschereien in Bogotá sind.

Hugo hat mich heute wieder abgeholt. Gerade als ich dachte, dass er heute ja weniger wild fahre, fing er mit dem Drängeln an.
Besonders witzig war, dass er sich über das Schlängel-Fahren der anderen Fahrer aufregte, aber selbst genauso fuhr.

In der Nähe meines Hotels gibt es eine Einkaufsstrasse, Florida, die eigentlich ganz schön wäre, wenn einem nicht alle 30 Sekunden jemand einen Zettel in die Hand drücken wollen würde.
Obwohl ich ohne Anzug rumlief, schien ich deutlich als Ausländer erkennbar zu sein - mindestens die Hälfte der Zettel-Menschen sprach mich auf Englisch an.

Nun zum Thema, das die Überschrift versprach: Schering.
In Brasilien soll es eine Kantine geben - da allerdings das Bürogebäude an einem anderen Standort als die Fabrik ist - hab ich sie nie kennengelernt.
Die Büromitarbeiter bekommen als Ausgleich Essenvoucher - die hab ich allerdings auch nie gesehen. ;-)

Dafür gab es allmorgenlichen Betriebssport.

Hier in Argentininen gibt es auch eine Kantine. Die Auswahl ist nicht so gross, wie in Berlin, aber ausreichend und das Essen ist lecker.
Die Geschäftsführung hat ihren eigenen Tisch und wird sogar bedient.
Und das allerbeste an der Kantine: Schering zahlt das Essen komplett.
Zusätzlich dazu gibt es jeden Tag zum Frühstück und für den Nachmittag Kekse oder Croissants - einfach ein paar kleine Snacks.
Und Wasser, Café und Kakao sind auch vollkommen gratis. (In Brasilien gab es Café und eklig schmeckendes Filterwasser).

Die Büromitarbeiter, ab Höhe eines Produktmanagers, bekommen hier in Argentinien ein Auto gestellt. In Brasilien war das ähnlich. Ein Zustand, von dem in Berlin nur geträumt werden kann.

So! Jetzt geht's erstmal zu dem Arzt - ich schreibe danach weiter. :)

Ach ja, Issey Miyakes "Eau d'Issey" scheint hier sehr beliebt zu sein ....

Und da bin ich auch schon wieder zurück vom Ärztetreff.
Das heutige Treffen war das interessanteste von allen bisherigen Treffen. Die Ärztin hat mir viel erklärt - dadurch hat das Treffen auch länger gedauert.
Auf dem Rückweg habe ich das erste Mal den Rio de la Plata gesehen. Es sieht zwar aus, als wäre man am Meer - aber bis dahin sind es noch ca. 300 km.

In ein paar Minuten gehe ich mit Trixie - Luis' Sekretärin Mittag essen.
Namen auf -xi sind hier wohl auch mal "in" gewesen: Luis' eine Tochter heisst Maxi, ein Mitarbeiter wird auch so genannt (für einen Mann finde ich den Namen blöd), naja und halt die Sekretärin.

....

Jetzt, nach dem Mittag werde ich den Patchworktext mal beenden.

Gerade eben hat mir ein Kollege, der uns zum Essen begleitet hat, meinen Nachtisch geklaut.
Ich hatte den Teller auf meinem Tablett und weil da wenig Platz war, stellte ich den Teller mit dem Kuchen auf den Tisch, ein wenig auf die Seite des Herren.
Naja, der Herr (er hatte schon Mittag gegessen), nahm sich das Stück und verputzte es genüsslich - auch schön. Eigentlich wäre das fast sketchreif gewesen.

Luis ist jetzt beim Zahnarzt, so dass ich ganz ungestört seinen PC benutzen kann. Gleich werde ich auch noch ein paar Bilder hochladen.
Daran, dass die Prinzentolle meinen PC noch netzfähig macht, glaube ich nicht mehr - der Typ will das Problem sicherlich aussitzen ... aber was soll's, so lange ich irgendeinen USB-fähigen NetzPC habe.


Wie immer, viele Grüsse,

Rinne :)
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