Verschwendete Spurmarkierung mit Hugo

Trip Start Jul 23, 2004
1
46
88
Trip End Nov 03, 2004


Loading Map
Map Options
Show trip route
Hide lines
shadow

Flag of Argentina  ,
Wednesday, September 15, 2004

Hallo! Gleich geht's zurück ins Hotel ...

Aber da das Taxi erst in 20 Minuten kommt, hab ich ja jetzt noch Zeit.

Heute morgen wurde ich von einem Taxi abgeholt. Das Taxi war 20 Minuten zu früh, ganz herrlich, sowas, besonders früh am morgen. Aber ich war schon recht weit zu dieser Zeit, so dass er nicht so lange warten musste.
"Er" war mein Taxifahrer - ein Hugo-Egon-Balder-Double. Er fuhr so, als wolle er schon um 7:00 Uhr bei Schering ankommen, obwohl wir erst 7:50 Uhr losfuhren.
Und er war der Typ Mann, der zwar nur 1,70 m ist, dafür aber seine Lehne soweit nach hinten gedreht hat, als wäre er 2,10 m.
Die Fahrt war lustig, oder traurig, wie man's nimmt.
Generell sind Spurmarkierungen hier war "für den Arsch" - aber vollkommen.
Hier wird die Spur gewechselt, ohne vorher zu blinken - Kurvenfahren ist so viel einfacher - getreu dem Motto "raus aus der einen Spur, rein in die andere".
Und hier kann man auch aus der Mittelspur in eine Seitenstrasse abbiegen - in Berlin wäre der Wagen bald völlig unbrauchbar - hier habe ich bisher noch keinen Unfall gesehen - und die Autos sehen nicht schlimmer auch als in Berlin.
Während Sting dann sehr treffend "I send an SOS to you" sang, trudelten wir bei Schering ein.
In solchen Momenten wie während dieser Fahrt fällt mir immer der Spruch von Patti ein: "If you are in a third world country, you have to hand over your life to these people" - Recht hat sie.
Ziemlich bald nach meiner Ankunft fuhren wir auch schon wieder los, was ich allerdings nicht ganz verstand.
Unser Termin war um 12:00 Uhr, und wir fuhren 9:45 Uhr los. Aber Luis meinte, dass der Verkehr sehr, sehr dicht sei und wir ans andere Ende der Stadt müssten.
Wir waren dann 10:30 Uhr schon da ... und hingen dann fast 1,5 Stunden in der Caféteria ab, die Zeit hätte man auch besser nutzen können, aber wie dem auch sei.
Das Gespräch fand diesmal in einem Kinderkrankenhaus mit einer Kinderneurologin statt.
Mir taten die ganzen kleinen Würmchen leid, die in den Warteräumen war ... das muss total hart sein, dort zu arbeiten.

Mittag gab's bei einem Vegetarier. Wir hatten alle Ravioli, die eigentlich recht lecker war, wenn die Sauce nicht so sehr aus reinem Öl bestanden hätte.
Und danach fand ich eine Post, von wo ich meine Karten abschicken konnte.
MannMannMann - die Postkartenpreise sind hier goldig - in keinem Verhältnis zum übrigen Preisniveau, aber was soll's, Ihr seid's wert. :)

Seitdem ist nicht mehr soviel passiert. Ich habe für Luis' Tochter bei Google ein paar MBA-Unis in Europa rausgesucht und ich fand in den Gelben Seite eine Wäscherei - die zwar einen ziemlichen Spaziergang von meinem Hotel entfernt sein wird - aber entweder bringe ich meine Klamotten bald in eine Wäscherei, oder ich muss sie im Rio de la Plata waschen (okay, das Hotel wäre auch eine Option, aber da sträubt sich mein Gewissen).

Mal sehen, was mir auf dem Spaziergang noch so widerfährt, vielleicht sehe ich auch noch ein paar schöne Ecken - die Abende sind hier immer recht schön, weil das Sonnenlicht dann so schön fällt.

Ach ja - meine Gedanken waren heute oft in Berlin bei Yuna und Cooper. Sie sollen die OPs jeweils gut überstanden haben.

Liebe Grüsse,

Rinnekin :)
Report as Spam

Use this image in your site

Copy and paste this html: