Kleiner Familienabend

Trip Start Jul 23, 2004
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Trip End Nov 03, 2004


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Wednesday, September 15, 2004

So, 22:22 Uhr - bevor es ins Bett geht, werde ich noch schnelle meine Eindrücke verewigen.

Und, hallo erstmal.

Heute kam ich relativ schwer aus dem Bett. Das kann viele Gründe haben.
Zum einen habe ich mich gestern unsinnigerweise mit Schokolade vollgestopft - vielleicht hat die Verdauung meinen Schlaf behindert.
Es kann aber auch sein, dass das Schreiben von 20 Postkarten mich so dermassen erschöpft hat, dass die Nacht nicht ausreichte, um mich wieder aufzutanken ;-)
(Gibt es eigentlich Preise für fleissige Postkartenschreiber?)

Ohne Frühstück, um länger ausschlafen zu können, ging es dann mit Luis in ein Krankenhaus.
Allerdings waren wir eine Stunde zu früh, so dass wir diese noch in einem Bistro verbrachten.
Das Interview war kurz und knackig - die Ärztin war's weniger, aber ich bin ja hier nicht auf einer Schönheitsexpedition.

Im Büro angekommen setzte sich meine Expedition ins Internet von hier aus über meinen Laptop fort.
Die Prinzentolle, alias der IT-Mensch, machte irgendwann dann doch das, was ich ihm sagte (ich hatte das ja schliesslich bei seiner brasilianischen Kollegin schon einmal gesehen) und tat auch ein wenig so, als hätte er gerade das Rad erfunden.
Funktioniert hat es trotzdem nicht - weil mein Laptop aus welchem Grund auch immer ein wenig speziell zu sein scheint. Die Eigenheit, die die Brasilianerin festgestellt hatte, sagte ich ihm auch und auch hier tat er so, als hätte er das gerade wie durch einen Geistesblitz sehr hergestellt.

Am Nachmittag hatte ich noch ein Treffen mit einem Gynäkologiemenschen.
Anfangs konnte ich ihm kaum zuhören, da ich dachte, dass er gleich einen Herzinfarkt bekommen können.
Er ist ziemlich dick, eigentlich nicht nur ziemlich, und das Stück von seinem Büro in Luis' schien ihn ziemlich geschafft zu haben.
Zwischendurch zischte mir durch den Kopf, dass ich seine Krawatte öffnen müsste, wenn er vom Stuhl fiele, und ich fragte mich, ob es hier auch Allgemeinärzte bei Schering im Innendienst gibt.
Das Gespräch bekam ich aber trotzdem mit.

Der Abend verlief völlig ungeplant. Zuerst zeigte mir Luis ein wenig die Stadt - insbesondere ein neues kleines Viertel am Wasser, unweit von meinem Hotel.
Und danach gab es Abendessen mit seiner Familie, was sehr schön war. Wir haben ein wenig über die Familienreiseerfahrungen gesprochen und über Berlin, etc.
Ich habe heute mit den drei Gläsern Wein mehr Alkohol getrunken als im vergangenen letzten Jahr zusammen ... so langsam werde ich daher auch schläfrig (was aber auch an der Zeit liegen könnte)

Morgen werden Yuna und Cooper kastriert - ich werd also öfter geistesabwesend wirken und an die beiden denken.

Ich wünsche Euch eine gute Nacht!

Euer Rinne :)
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