Buenos Aires zu Fuss ... ohne Schal

Trip Start Jul 23, 2004
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Trip End Nov 03, 2004


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Sunday, September 12, 2004

Tach!

Und wieder, nach einer ergebnislosen Suche nach einem Internetcafé, das auch USB-Sticks an seine PC's ranlässt, sitze ich wieder im Café um die Ecke.

Kurz nach dem Aufwachen riefen Elke und Peter an und wir haben eine Weile geschnackt - ich hatte die beiden auch schon 2 Wochen nicht mehr gehört.
Danach ergriff ich auch gleich die Gelegenheit und liess mich von Filip anrufen; alle zwei Wochen anrufen wäre da eindeutig zu wenig.

Das Frühstück war leider weniger fruchtig, dafür gab es mehr Kuchen.

Heute morgen kam ich dann auf die Idee, dass ich die Hotelbonusmeilenkarte ja ausfüllen und abgeben könnte, um für diesen Aufenthalt auch schon Meilen zu kassieren - und bei zwei Wochen wäre da sicherlich schon eine Gratis-Übernachtung rausgesprungen.
Aber nee - das gilt das erst ab dem nächsten Mal - ganz klasse, da brauche ich das auch nicht.
Allerdings bekam ich ohne lange warten zu müssen einen Stromsteckeradapter. Das Hotel hat nämlich nur das argentinische Stecksysystem und mein deutscher Adapter unterstützt natürlich nicht meinen mexikanischen Laptop.

Nach der Lösung dieses kleinen Problems ging es auch schon in die Stadt.
Am Anfang bereitete mir meine Kamera ein wenig Kopfschmerzen, da irgendwie auf der Linse ein kleiner Fleck ist, der aber innen sein muss, da ich den partout nicht wegbekomme.
Auf einigen Bildern ist der zu sehen - zurück in Deutschland muss das wohl mal überprüft werden.

Gleich nach einigen Blocks war sichtbar, dass Argentinien mal wirklich reich gewesen sein muss. Richtig schöne grosse historische Bauten sind hier.
Und auch die Wohnhäuser, also die Altbauten, sind sehr schön. Teilweise ein wenig wie in Frankreich oder in Italien.
Gleichzeitig ist die jetzige Armut zu spüren. Das erste Mal auf meiner Reise wurde ich aktiv angebettelt (sowohl auf der Strasse als in der U-Bahn mit kleinen Glückskarten).

Essen scheint hier generell viel billiger zu sein als in Deutschland und auch in Brasilien.
Für 300 g Bäckerkekse, mein Mittag, hab ich etwas mehr als 1 € bezahlt. Und auch Restaurantkarten sehen preiswert aus.
Dafür bin ich bei Preisen für technische Geräte fast umgefallen.
Meine Kamera kostet hier ungefähr das doppelte. Nur gut, dass ich mich nicht von Hightech ernähre. ;-)

Die Argentinier, vielleicht ist das zu allgemein, ich ha ja bisher nur die hiesige Bevölkerung gesehen, aber egal, ähnelt optisch sehr den Italienern.
Es gibt sehr wenig Farbige oder Asiaten hier. Dafür falle ich hier recht wenig auf.
Und die Leute scheinen weniger offen zu sein ... vielleicht liegt das daran, dass es zurzeit halt nicht so warm ist, vielleicht sind Völker, wo es generell kälter ist, aber einfach auch kälter. (Das wär doch mal 'ne Studie wert, aber sicherlich gibt's das schon).

Heute abend werde ich das Fitness-Studio mal ausprobieren und meinen Abschlussbericht zu Brasilien schreiben, um dann morgen frisch und unbelastet an meine Arbeit gehen zu können.
Und Postkarten werde ich vielleicht schon schreiben - ich hab 20 Stück gekauft. :)
Ach ja - und das Geld stinkt - also die Scheine, die ich von Luis bekommen habe, total chemisch.


Ich wünsche Euch einen schönen Wochenstart.

Viele Grüsse,

Rinne
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