Hallo Brasilien!

Trip Start Jul 23, 2004
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Trip End Nov 03, 2004


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Tuesday, August 24, 2004

Juhu!

nur ganz kurz: Ich bin gut in Iguassu angekommen - ich fand schon einen Supermarkt und auch ein Internetcafé. Da die PCs in dem Café serienmaessig ueber einen USB-Anschluss verfuegen, werde ich heute abend den Text klimpern und dann morgen reinstellen. (Der von Sonntag ist bereits fertig).


Viele Gruesse,

Rinne, der hier mit Spanisch kaum was anfangen kann .... :)

Der Eintrag umfasst den 23.08. und 24.08.

Ein wunderschönes heutiges Hallo vom Service-Flughafen Mexico City - eine wahre Reiseoase.
Aber dazu etwas später ...

Ich wurde heute morgen, überpünktlich 6:20 Uhr, abgeholt. Die Fahrt von Antigua zum Flughafen in Guatemala City dauerte letztlich länger als der Flug nach Mexico City.
Der Flug war angenehm - ich hatte einen Fensterplatz und sass zudem in der ersten Reihe hinter der Businessclass, dadurch hatte ich ein ganzes Stück mehr Beinfreiheit als in der Touriklasse.
Die Einreise nach Mexico war weitaus unspektakulärer als erwartet. Es stimmt zwar, dass es das Rot-Grün-System gibt, und man selbst über sein Schicksal entscheiden darf (und selbst den Knopf drückt).
Allerdings sitzt neben dem Röntgengerät eine Dame (zumindest in meinem Fall), die dafür zuständig ist, ob Rot oder Grün kommt. Bei mir kam dann grün.
Mein kurz zuvor geschnappter Gepäckwagen erwies sich als wenig nützlich, da er am Ausgang nicht nur die Absperrung passte.
Somit hab ich dann mein 34-kg-Wunder ohne Rollen (so´ne Scheisse) hab geschleppt und halb gezerrt um mir dann letztlich sagen zu lassen, dass ich nicht vor 15:30 einchecken könne (zu dem Zeitpunkt war es gerade kurz vor 14:00 Uhr).
Und so sitze ich jetzt gerade mehr oder minder vor dem Schalter und beobachte die ganzen Passagiere und höre meine acht Lieder rauf- und runter, denn allzu mobil, bin ich ja gerade nicht (obwohl ich bezweifle, dass jemand diese Tasche klauen würde).
Ein besonderer Bonuspunkt dieses Flughafens ist die konsequente Abwesenheit von Sitzmöglichkeiten - aber zumindest der Boden scheint sauber zu sein.
Und der nächste grosse Spass wartet auch gleich beim Einchecken auf mich - ich bin gespannt, wie mit meinem offentlichtlichen Übergepäck umgegangen wird.

Ich berichte das dann später ....

So, ich sitze gerade auf dem zweiten Einzelbett im Hotel. Seit ungefähr fünf Stunden bin ich jetzt hier, aber der Reihe nach.

Durch das Musikhören vergingen die Warteminuten recht schnell. Kurz nach 15:30 Uhr puckelte ich dann meine Tasche zum Schalter der Fluggesellschaft, und obwohl sie ca. 15 kg Übergepäck hatte, musste ich nichts zahlen.
Nur 20 US$ Steuern, die ich aber nach meiner Rückkehr wiederbekomme, bzw. schon in Mexico.

Um mir die Zeit zu vertreiben, holte ich mir ein Sandwich von Subway und einen Café von Starbucks. Ich sollte mir angewöhnen, die Markennamen landestypischer auszusprechen.
Als ich eine Dame mit Starbucksbecher in der Hand nach dem Standort von Starbucks fragte, verstand sie er gar nichts, was daran liegen könnte, dass ich nicht Starbucks wie "mucksmäuschenstill" aussprach, sondern wie Max. Also ihr versteht sicher, was ich meine.
Die Entscheidung, den ersten Teil von Dan Brown (Filip hat darüber ja ausgiebig in seinem Tagebuch geschrieben) war eine gute Reiseinvestition. Das Warten verging so viel schneller und auch der Flug war weniger langgezogen.

Der eigentliche Flug nach Sao Paulo flog mit mehr als einer Stunde Verspätung dann auch irgendwann mal ab - eine zeitlang hatte ich das Gefühl, dass der Pilot im mässigen PKW-Tempo die Gesamtstrecke fahren will.
Hin und wieder tourte er dann die Turbinen hoch, als wolle er uns zeigen, dass er eigentlich schon wisse, wie er die Kiste zum Fliegen kriegen könnte.

Der Nachtflug war insgesamt angenehm - ich hatte einen Fensterplatz und der Mittelplatz blieb frei.
Mein Aufenthalt in Sao Paulo war kurz und schmerzlos.

Im Flugzeug nach Iguassu traf ich dann Carolin - meine derzeitige Chefin aus Berlin.
Mein lokaler Koordinator für Lateinamerika und noch ein anderer "Wir hatten mal Mailkontakt"-Herr waren im gleichen Flieger.
Ich musste während dieses kurzen Fluges mit Bedauern feststellen, dass man die Wirksamkeit von 24-Stunden-Deos nicht auf die volle Dauer testen sollte.
Da mir beim Flug nach Tikal mein Deo weggenommen wurde (ich könnte damit ja den Piloten anzünden), packte ich diesmal keins in mein Handgepäck.
Ja, ich weiss, ein Deoroller wäre gegangen, aber daran hatte ich vorher nicht gedacht.
Somit sass ich mit den armen relativ eng am Körper im Flieger, um meiner Reihennachbarin dieses Übel zu ersparen.
Mein Gepäck kam sogar mit dem gleichen Flieger an - seit American Airlines betrachte ich diesen Teil der Reise immer kritisch.

Kurz vor dem Aussteigen schien eine Gruppe Asiaten meine Geduld testen zu wollen. Ein Asiate hatte eine "tolle" Digitaluhr, die alle paar Minuten nervig piepte - und nein, man muss das Piepen nicht abstellen, man lässt das einfach laufen, hört ja von allein auf.
Ein anderer Asiat, der schräg vor mir sass, meinte, er müsse die Gurtmetallschnalle immer wieder klicken lassen - auch eine schöne Sache - der Sack.

Wenig später war ich dann aber auch schon offiziell in Brasilien eingereist und dann ging es mit dem Bus zum Hotel.
Zu meiner Freude war ich auch auf der Liste und bekam meinen Schlüssel.
Da mein Zimmer noch nicht fertig war, erkundete ich den wirklich grossen Garten - mit viel Anbaufläche, es hat ein wenig etwas von einer Plantage, sogar die dazugehörigen Mitarbeiter sind da.

Nach meinem Geldwechseln sah ich, dass das Hotel nicht allzu weit von der Stadt entfernt liegt, was einen Supermarktbesuch ermöglichte und damit verbunden meinen Leitungswasserkonsum wieder gen null führt - ich trau dem Frieden nicht ganz, auch wenn man hier im Hotel sein Toilettenpapier direkt mit Wegspülen darf ... es muss ja nicht heissen, dass dann auch beim Trinkwasser westliche Standards gelten.

Mein Shoppingbesuch inklusive kurzem Internetbesuch war relativ wortkarg. Auch wenn Portugiesisch und Spanisch geschrieben recht ähnlich sind, ausgesprochen ist das 'ne andere Welt.
Somit beschränke ich mich auf Guten Tag oder Guten Abend und danke; ach ja, und Wasser mit bzw. ohne Eis kann ich jetzt sagen, aber das ist nicht so DER Satz, der einem im Alltag weiterhilft.

Jetzt geht's erstmal zum Abendessen. Ich berichte dann nachher noch kurz, was in dem Carepaket von Filip alles drin war.

Also, kurz vorm Schlafen gehen noch schnell: Im Paket waren 2x der Economist, eine Berliner Zeitung, eine VW-Kulturgratiszeitschrift, eine Kassette mit dem kleinen Eisbaern, 2x Pumpernickel, 1x Schokolade, mein Mexicofuehrer und Visitenkarten :)))))
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