Ein wenig Bibbern in den Cameron Highlands

Trip Start Aug 11, 2006
1
22
25
Trip End Sep 25, 2006


Loading Map
Map Options
Show trip route
Hide lines
shadow

Flag of Malaysia  ,
Monday, September 18, 2006

Die Fahrt nach Cameron Highlands war gestern bereits das erste Erlebnis. Ungefaehr zwei Stunden vor der Ankunft bog der Bus in Serpentinen ein. Ein interessantes Unterfangen, wenn man bedankt, dass der Bus nur einen alten Motor hatte und der Busfahrer lustig waehrend der Fahrt telefonierte. Der alte Motor spiegelte sich in einer streckenweise gaehnend langsamen Geschwindigkeit wieder, waehrend mich Filip regelmaessig ueber den etwas unaufmerksam scheinenden Fahrer informierte. Einige Stellen waren fuer ihn (Filip) gar nicht schoen - schlafen konnte er wegen der Aufregung auch nicht. Letztlich kamen wir aber alle heil an.
Diesmal waren wir in einem Gaestehaus untergebracht. Wir gehoerten zu den gluecklichen, die sich kein Badezimmer teilen mussten, aber die Herberge hatte noch andere Spaesse auf Lager. Da Cameron Highlands etwas hoeher liegt (wie der Name ja schon erahnen laesst), ist es hier auch etwas kuehler. Dies war auch in unserem Zimmer merkbar - unsere Bettwaesche roch so klamm, dass wir sie in der ersten Nacht aus dem Bett schmissen und in Seidenueberwurf und Schlafsack schliefen. Auch die Dusche war ein Fest. Bei 3 von 4 Duschen war der Wasserdruck schwaecher als bei einem alten Mann mit Prostataproblemen. Duschen dauert dann halt etwas laenger.
Gestern Nachmittag/Abend haben wir nicht so viel gemacht. Da es die ganze Zeit regnete (das erste Mal auf meiner gesamten Reise), erkundeten wir nur ein wenig die Gegend und assen dann in der Gruppe Abendessen. Filip probierte so eine Art chinesisches Fondue (Steamboat) mit allerlei "Koestlichkeiten" - begeistert war er nicht.
Heute war anstrengend und schoen. Zuerst besuchten wir eine Teeplantage mit angeschlossener Fabrik. Die Aussicht war traumhaft wie in GEO-Magazinen.
Danach ging es zu einem Dschungelausflug. Angesetzt waren 3 Stunden, es wurden aber so 5 Stunden draus.
Der erste Teil war zwar etwas steil, aber insgesamt gut zu gehen. Dann wurde es schwieriger, teilweise matschig, manchmal auch schmal und herausfordernd. Aber wir kamen schliesslich alle am Ziel (einer Blume, die nur alle 5 Jahre fuer 10 Tage blueht) an. Der Rueckweg war dann weniger wild, weil wir ja wussten, was uns erwartet.
Bevor wir weiterfuhren, hatten wir noch die Moeglichkeit in einen arschkalten Gebirgsbach zu hopsen, Filip und ich waren dabei.
Danach ging es zum verspaeteten Mittagessen. Die Umgebung der 3 moeglichen Essmoeglichkeiten an unserem Rastplatz war einfach widerlich. Aberhunderte Fliegen schwirrten umher, so viele, dass die Fliegenklebefaenger uebersaeht mit Fliegen waren. Wir entschieden uns, nur was Kleines von einem Baecker zu holen.
Etwas gestaerkt ging es dann zu einer Schmetterlingsfarm, obwohl Insekten- und leicht gruselige Tierefarm treffender gewesen waeren. Uns erwarteten zwar am Eingang Schmetterlinge. Aber es gab auch Spinnen, Skorpione, Schlangen, wandelnde Blaetter und etwas Gefluegel.
Den Abend verbrachten wir nach dem Abendessen in einer verschlafenen Bar, da Amy Geburtstag hatte.
Morgen geht es nach Kuala Lumpur!
Report as Spam

Use this image in your site

Copy and paste this html: