Tuk-Tuk-Fahrer und Shopping Malls

Trip Start Aug 11, 2006
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17
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Trip End Sep 25, 2006


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Flag of Thailand  ,
Friday, September 8, 2006

Bangkok ist eine Freude!

Nach dem Fruehstueck - mal wieder Eier mit Toast und Fruechte - machten sich Filip und ich auf den Weg, um ein paar Sehenswuerdigkeiten zu besuchen.
Relativ bald nachdem wir losgegangen waren, wurden wir bereits von einem Herren angesprochen, der uns zu einem bestimmten Tempel lotsen wollte. Wir ignorierten den Herrn aber nach einer Weile und liefen einfach weiter.
Kurz vor dem ersten Ziel unserer Tour, dem Goldenen Palast und den dortigen Tempeln, fing uns ein weiter Mann ab. Er sagte, dass die Palastanlage erst ab 14:00 Uhr geoeffnet sei und wir doch jetzt zu anderen Tempeln mit einem TukTuk fahren sollten. Aber nur mit einem TukTuk mit weissem Schild, da die gelben zu teuer sein. Rein zufaellig war auch ein solchen TukTuk in der Naehe und wir fuhren los. Zu dem Zeitpunkt waren wir dem Mann noch sehr dankbar.
Allerdings fuhr er uns zu relativ seltsamen Tempeln und nach dem zweiten Tempel dann zu einem Schneider. Da wir keine geschneiderten Klamotten wollten, er uns aber unbedingt dort drin sehen wollte, stiegen wir einfach aus, zahlten im die geforderten 40 Cent und liefen weiter.
Auf dem weiteren Weg wurden wir von einem anderen Herrn angesprochen. Gleiches Schema - nur diesmal mit TukTuks, die ein gelbes Kennzeichen hatten. Wir liefen aber weiter.
Wie sich spaeter rausstellte, waren die "Touristenhelfer" und TukTuks genau die, vor denen uns der Touristenfuehrer gewarnt hatte. Es ist immer deren Masche, die Touristen von ihrer Strecke abzubringen und sie dann mit einem preiswerten TukTuk schliesslich in einem Juwelier oder Schneiderladen abzuliefern.
Der Koenigspalast, an dem wir abgefangen wurden, war uebrigens auch nicht geschlossen ... der Sack ;-)
Trotz allem fanden wir die grosse Aussichtsplattform, zu der wir wollten und genossen schwitzend den Ausblick ueber Bangkok.
Da wir dann genug von Tempelanlagen hatten, gingen wir dann Richtung Einkaufsstrasse. Auf dem Weg dorthin sahen wir eine kleine Raritaet - leider konnten wir das nicht fotografieren. Mitten auf dem Buergersteig stand ein kleines Laufband fuer einen noch kleineren Hund (hoechstens Dackelgroesse). Als wir an dem Laden mit dem Laufband vorbeiliefen, holte der Besitzer flugs sowohl Hund als auch Laufband wieder rein.
Und dann kam die Einkaufsstrasse - die Strasse an sich ist kein Highlight. Es ist eine relativ enge Strasse, 4-spurig, mit einer oberirdisch fahrenden Bahn, dem SkyTrain. Aber die Einkaufszentren waren der Hit. Wir kauften zwar nichts, aber allein das Bummeln und Schauen war toll. Fuer Filip war diese westliche Unterbrechung genau das richtige ... zuviel Kulturschock auf einmal muss ja auch nicht sein.
Mittag gab's dann in einer Essetage eines Einkaufszentrums. Allerdings haette ich mich bei der "roten Oelpaste" (wie sich beim Essen herausstellte war es oelige Chillipaste) etwas zurueckhalten sollen - und nicht einfach zwei gehaeufte Teeloeffel voll nehmen sollen - "weil die Farbe so schoen war".
Zum Nachtisch ging es dann zu Starbucks.
Den Rueckweg traten wir mit einem Taxi an. Auch dieser Taxifahrer wollte erst den Preis ausmachen und dann losfahren. Da wir ins Hotel wollten, zickten wir nicht lang rum, sondern einigten uns recht flott.
Am Abend lernten wir dann unsere neuen Gruppenmitglieder kennen. Es sind zwei Paerchen, deren Akzent ziemlich schwer zu verstehen ist, zwei Freundinnen auf dem Weg nach Australien und zwei einzelne Maedels.
Nach den Formalitaeten gingen Filip und ich noch mit Elaine, Stuart und Ziva in die grosse Touristenstrasse - sie sieht genauso aus, wie man sich Bangkok vorstellt.
Raubkopien von Software wurde dort zwar nicht angeboten, dafuer aber ziemlich viel Musik und - noch besser - gefaelschte Uniabschluesse, Sprachzertifikate und Studentenausweise.
Den Absacker tranken wir dann in der Tankstellenbar vom Abend davor. Die Kellnerin erkannte uns wieder, freute sich, und schien den Barkeeper angewiesen zu haben, mehr Alkohol zu benutzen - die Cocktails waren jedenfalls spritziger als am Abend zuvor.
Zum Ende hin stiess noch Ineke zu uns. Fuer sie muss der Tag ganz wunderbar gewesen sein. Da den ganzen Tag lang wegen "Buddha-Tag" der Eintritt in vielen Sehenswuerdigkeiten kostenlos war, konnte sie ihr Sparreisekonzept komplett umsetzen. Das ganze wurde fuer sie noch abgerundet, da Ziva ihren Cocktail nicht mehr wollte - und Ineke, die sonst kaum Alkohol trinkt - sich dem Drink sehr gern annahm. ;-)
Am Hotel verabschiedeten wir uns dann von den 4en, packten und gingen schlafen.
Ziva, Elaine und Stu werde ich auf jeden Fall vermissen. Nach der Abreise von Silvia und Paul hatten wir eine Menge gemeinsam unternommen und viel Spass miteinander.
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