Angkor Wat, Blutspende und kleine Radtour

Trip Start Aug 11, 2006
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15
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Trip End Sep 25, 2006


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Flag of Cambodia  ,
Tuesday, September 5, 2006

Die letzten zwei Tage haben wir in Siem Reap verbracht, in der unmittelbaren Naehe von Angkor Wat, der wohl groessten Tempelanlage der Welt.
Wir kamen vorgestern Nachmittag hier an. Waehrend ich in Phnom Penh ein Zimmer mit Stuart geteilt habe, ist hier Ziva meine Zimmergenossin. Sie hat es nicht laenger ausgehalten, mit Jolene aus Neuseeland ein Zimmer zu teilen, weil Jolene staendig ihre "Ein Freund von mir hat ..."-Geschichten erzaehlt und andauernd Zivas Kosmetika benutzt hat.
Den ersten Nachmittag habe ich mit einigen den typischen Stadterkundungsspaziergang gemacht. Sehr viel hat die Stadt nicht zu bieten - sie ist einfach nur das Tor zu Angkor Wat.
Gestern frueh war ein zeitiges Aufstehen angesagt, da wir bei Sonnenaufgang in Angkor Wat sein wollten. Das waren wir auch, allerdings war der Sonnenaufgang nicht so umwerfend - der Himmel war nicht roetlich, leider nur blau.
Wie dem auch sei. Die naechsten Stunden hatten wir einen lokalen Touristen und sahen die Highlights der Tempel. Obwohl ich eigentlich den ganzen Tag bleiben wollte, hatte ich gegen 14:00 Uhr genug und fuhr mit der Gruppe zum Landminen-Museum. Das Museum ist eine Privatinitiative von einem Kambodschianer, der im Land Minen raeumt und zugleich ca. 20 jugendliche Minenopfer aufgenommen hat. Lt. dem Museum gibt es taeglich immer noch 2-3 Opfer pro Tag.
Im Anschluss an das Museum fuhren wir ins Kinderkrankenhaus, um dort Blut zu spenden. Krista sagte uns, dass die meisten in Kambodscha kein Blut spenden, ausser fuer die eigene Familie im Notfall. Somit herrscht hier staendig Blutkonservennotstand. Fuer alle Besorgten - die Kanuelen waren Einwegkanuelen, die vor unseren Augen geoeffnet wurden. Einige von uns hatten noch nie zuvor Blut gespendet, so dass es fuer sie ziemlich aufregend war.
Den Abend verbrachten wir in einem ruhigen Restaurant und relativ frueh, gegen 22:00 Uhr, ging ich schlafen.
Heute habe ich nicht sonderlich viel gemacht. Stuart und ich haben uns Raeder ausgeliehen, um die Stadt ein wenig zu erkunden, allerdings gibt es hier nicht soo viel zu sehen. Daher fuhren wir ein wenig aus der Stadt raus, was Stuart aber immer besorgter werden liess. Erst nachdem wir auf dem sicheren Rueckweg waren, gab er Ruhe.
Durch Zufall landeten wir danach in einem Cafe-Restaurant, das westlicher war, als viele Lokale zuhause. Neben einzelnen Tischen gab es viele Sitzliegen mit kleinen Tischen. Das Essen und das ganze Design war komplett auf Touristen ausgerichtet und haette wirklich ueberall sein koennen - nur nicht in Kambodscha.
Heute Abend ist unser letzter Abend in Kambodscha und mit der bestehenden Gruppe - morgen geht es dann mit Bus und Pick-Up-Truck nach Bangkok. Wenn ich ankomme, wird Filip schon ein paar Stunden dort sein. Wird auch Zeit, dass ich ihn wiedersehe. :)
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