Sonne, Meer und Spinne auf Whale Island

Trip Start Aug 11, 2006
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Trip End Sep 25, 2006


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Sunday, August 27, 2006

Whale Island!

Nach einer ziemlich kurzen Nacht ging es mit dem Bus und einem Boot nach Whale Island.
Bei der Ankunft sah die Insel wirklich sagenhaft aus ... blaues Wasser, wolkenloser Himmel, ein paar Strandhuetten (ca. 30 insgesamt) und sonst nur Natur.
Ich teilte mir eine Huette mit Paul und Stuart, nebenan waren die restlichen "Jungs" unserer Truppe.
Wirklich viel habe ich auf der Insel nicht getan. Den ersten Nachmittag liess ich mich endlos im Wasser treiben und schwomm ein wenig rum. Am Abend, ich war ziemlich muede, hatte ich dann ein kleines Highlight. Waehrend ich ein bisschen doesig ins Bad tappe, begruesst mich gleich auf dem Boden neben der Toilette eine schoene grosse Spinne. Nicht so gross, wie eine Vogelspinne, aber auch nicht soo viel kleiner - und weitaus groesser als deutsche Spinnen.
Ich war dann flott wieder wach - und ging an die Bar zurueck, um von dem netten Treffen zu erzaehlen. Letztlich war Silvia so mutig und hilfsbereit und befoerdete die junge haarige Dame lebendig nach draussen.
Am naechsten Tag waren einige von uns zu einer Schnorcheltour am Morgen aufgebrochen, wodurch ich dann am Nachmittag in unserer Bucht schnorcheln konnte - sie hatten das Schnorchelset fuer einen Tag ausgeliehen. Obwohl die Unterwasserwelt zwar nicht wie bei einer Sielmann-Reportage war, konnte man doch eine Menge entdecken und beobachten. Ziemlich respekteinfloessend wirkten die Seeigel, die besonders bei Felsen gehaeuft auftraten. Rueckblickend hatte ich ziemlich viel Glueck: Am ersten Tag wollte ich naemlich einen der Felsen erklettern ... allerdings schreckten mich die stachligen schwarzen Dinger (ich wusste bis dahin nicht, dass es Seeigel waren) ab, und ich schwamm einfach weiter.
Silvia hatte am zweiten Tag leider weniger Glueck mit den Dingern. Waehrend sie sich im Wasser treiben liess, uebersah sie einen Felsen, der nur knapp unter der Wasseroberflaeche endete - und holte sich so ueber 50 Seeigelspitzen. Das Bloede an den Spitzen ist, dass sie entweder langsam und schmerzhaft von allein rauskommen oder rausoperiert werden muessen. Jedenfalls war sie sehr tapfer ... andere von uns waeren definitiv umgefallen.
Am zweiten Abend wartete wieder jemand im Bad auf uns - allerdings war es nur ein kleiner Skorpion, der bald verschwand - vollkommen harmlos im Vergleich zur Nacht davor.
Bevor wir schlafen gingen, konnte ich noch mehrere Minuten lang ein Wetterleuchten verfolgen. Wahrscheinlich war es ein Gewitter, aber durch die Berge auf der anderen Seite, drang der Schall nicht zu uns.
Am naechsten Tag gegen 3:00 Uhr verliessen wir die Insel wieder. Zuvor erkundeten Paul und ich die Insel noch auf einem vorgezeichneten Pfad. Dummerweise hatte keiner von uns Wasser dabei - bei bruetender Mittagshitze meist ohne Schatten eine ganz besondere Freude.
Zusammenfassend ist die Insel wohl ideal fuer Paerchen in den Flitterwochen, denn sehr viel gibt es nicht zu tun - und so kann man sich ganz einander widmen. ;-)
Am Abend in Nha Trang besuchten wir ein einfaches, gutes Restaurant (und hatte nur vegetarische Spaghetti - endlich mal kein Reis) und gegen 22:00 Uhr ging es mit dem Nachtzug nach Saigon. In der Wartehalle des Bahnhofes wartete wieder Take That auf uns. Wir waren so ueberwaeltigt vor Freude, dass viele von uns einfach mitsingen mussten ... die meisten einheimischen Reisenden hielten uns garantiert alle fuer bescheuert. Auf dem Bahnsteig haetten wir dann noch etwas ganz Besonderes kaufen koennen: Uhren mit zwei praeparierten Hummern drin. Mann, waren die haesslich. Wenn meine Reise in Saigon zuende gewesen waere, hatte ich eine gekauft - schliesslich kostete sie nur 1,5 Euro. Das waere ein so schoenes Geschenk fuer Hochzeiten oder Einweihungsfeiern gewesen.
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