Geburtstagswochenende

Trip Start Aug 24, 2008
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Trip End Dec 22, 2008


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Flag of Hong Kong  ,
Monday, September 22, 2008

Hallo! :)
Der Freitag ... der Tag war insgesamt ruhig. Ich war eigentlich nur bummeln. Abends dann Indisch essen. In einem Marktgebäude, das auch irgendwo in Indien hätte stehen können - mit praktisch nur Indern/Pakistanis und ein paar Schwarzen.Interessant war mal wieder, dass auch in diesem Restaurant die Aufmerksamkeit generell mehr mir galt als meiner einheimischen Begleitung. Entweder sehe ich einfach mehr wie ein Geldautomat aus oder es ist noch der alte Kolonialschliff, der dort nachwirkt.Den Absacker gab's im Starbucks mit der besten Aussicht der Stadt: Vom Festland auf Hong Kong Island. Wie schon mal beschrieben - nachts ist es der Hit.
Mein Geburtstag fing recht ruhig an. Ich verbrachte recht viel Zeit damit, die E-Mails und Glückwünsche zu lesen. Vielen Dank dafür! Ich habe mich sehr drüber gefreut. :)Am Nachmittag - ich hatte mich zuvor mit allerlei ungesundem, aber leckerem Zeug im nahe gelegenen Einkaufszentrum vollgestopft - spazierte ich am Kanal entlang bis zur Uni. Der Teil des Weges, der dann an den Klärwerken vorbeiführt, muss zwar nicht unbedingt in einem Reiseführer aufgeführt werden, aber Spaß machte es doch. Nur sollte man so eine Tour vielleicht nicht bei 35 Grad und krachender Sonne ohne Getränke machen. Als ich irgendwann wieder an der Uni angekommen war, war ich nur noch verschwitzt und durstig.Zum Abendessen war ich verabredet - eine tolle Pizzeria, es muss ja nicht immer asiatisch sein. Bevor wir weiter zogen, ging es nochmal zurück in die Wohnung. In unserer Abwesenheit hatten die Katzen den von mir mitgebrachten Beutel mit Katzenspielzeug entdeckt - und das Katzengras großzügig in der Küche verteilt. Ganz klasse. Dafür kam das Spielzeug so gut an, dass Fei über den Saustall hinwegsah.Und dann wurde ich richtig überrascht - er hatte für mich einen Geburtstagskuchen besorgt. :-D So richtig mit allem, was dazu gehört.Und der sah nicht nur gut aus, sondern schmeckte auch noch. Bilder dazu folgen in Kürze.Wir ließen den Abend in dem Laden ausklingen, in dem ich die letzten zwei Samstag Abende bereits verbracht hatte.
Von Vicky, der Pflegemama von Cooper und Yuna kam auch eine Nachricht. Lest selbst:Die Katzen haben sich jetzt gut eingelebt. Yuna hat sich Bodo (Vickys Mann, d. Redaktion) ausgesucht als Freund und Cooper schmust gerne mit Melly (Vickys Tochter, d. Red.). Für Yuna haben wir eine menge Spitznamen in der Zwischenzeit - neben Zicke. Sie ist so kugelrund - wenn sie flach liegt auf dem Bauch sieht sie aus wie eine Kegelrobbe!! Und seit heute ist sie auch der Russenschreck!!
Sie durften bisher auf den Balkon gehen. Meistens saß sie ruhig auf dem Stuhl und genoss die Luft. Heute war sie auch draußen. Und da klingelten die russischen Nachbarn ??? Ob wir eine schwarze Katze mit grünen Augen hätten? Sie war gerade bei denen im Wohnzimmer und die hatten "sich fast zu Tode erschrocken". Sie ist scheinbar über die Blumenkasten von uns zu denen in die Wohnung gegangen!! Jetzt ist sie der Russenschreck - und Stubenarrest ist angesagt wenn keine Aufsicht auf dem Balkon möglich ist. Und sie hat Futterneid - sie gönnt Cooper gar nichts. Ich muss sie getrennt füttern damit er überhaupt was abkriegt. Aber der beginnt sich auch zu behaupten - sehr langsam. Sie sind sonst ganz lieb - haben eine gute Routine und schlafen nachts ganz ruhig. Die mögen auch die Abende, wenn wir ruhig im Wohnzimmer sitzen - dann legen sie sich auch hin und pennen.
Abgesehen vom Futterneid klingt es eigentlich wie bisher.
Sonntag war Ausschlafen angesagt. Abends war ich zu Hot Pot verabredet. Das ist ein wenig wie Fondue mit Brühe. Normalerweise sind die Zutaten dann für Europäer etwas "eigenartig", um es freundlich auszudrücken. Aber meine Begleitung war gnädig, so dass weder Affenhirn, Hühnerfüße noch Innereien bestellt wurden.Außerdem hatte ich das kleine Erfolgserlebnis, dass man die chinesischen Zeichen wohl doch lernen kann - wenn man sich mal hinsetzt und sich die Zeit dafür nimmt. Die alt-bewährte Kärtchenmethode wirkte gut. Nach meiner Rückkehr konnte ich den weltbewegenden Dialog "Guten Tag, ich bin Wang. Wie heißt Du?" - "Ich heiße Vincent. Woher kommst Du?" ... ohne Lautschrift lesen. Na wenn das nichts ist.Da mir die Lernmaterialien nicht so gut gefallen, habe ich mir auch gleich noch "Ein chinesisches Schriftzeichen pro Tag" und einen Kasten mit den wichtigsten 400 Schriftzeichen gegönnt. Alles für die Bildung. :)
Ganz liebe Grüße,
Euer Rinne
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