Langes Wochenende - eine Zusammenfassung

Trip Start Aug 24, 2008
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Trip End Dec 22, 2008


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Monday, September 8, 2008

Hi!

In den letzten Tagen war einfach zu viel los, so dass ich nicht zum Schreiben kam - daher hier die Zusammenfassung.

Freitag war Waschtag. Alles inkl. Bettwäsche besuchte einmal die Waschstube. Insgesamt blockierte ich 3 Maschinen gleichzeitig und anschließend zwei Trockner. Damit war die Wäsche dann bereits nach 1,5 Stunden wieder sauber und halbwegs gut gelegt im Schrank.
Eigentlich haben die Maschinen nur die "Kalt"-Stufe, wohl 30 Grad. Da man Weißwäsche so nicht richtig sauber bekommt, habe ich den Schalter einfach eigenmächtig umgestellt. Die Waschladung dauerte trotzdem nur 30 Minuten (generell verdächtig kurz), ich wurde nicht dafür rausgeschmissen - und weiß war wieder weiß.

Den Nachmittag ging es ins Technikmuseum. Das war eigentlich recht lahm. Einzig die Ausstellung "Wesen der Tiefe" war gut gemacht. Die meisten Fische sahen aus wie eine Mischung aus Piranha und den toten Augen von London. Also sehr "knuddelig".
Generell war das Museum wohl eher für Kinder gemacht, wie eine besseres FEZ.

Abendessen gab's diesmal in einem Brasilianischen Grillhaus. Das Original kenne ich ja bereits aus Brasilien. Die Hongkongesen gaben sich auch viel Mühe damit, es möglichst ähnlich erscheinen zu lassen. So kamen auch hier Kellner an die Tische und priesen verschiedene Fleischsorten an. Bei der Qualität wären den meisten Brasilianern aber wohl die Tränen gekommen. Dafür war das dazugehörige Buffet gut und bunt gemischt - es gab sogar etwas mit Kartoffeln.
Eigenartig ist nur, wenn man bereits beim Nachtisch ist (Kuchen und Früchte), und der Kellner trotzdem noch Schweinebauch anbietet ... ein Blick auf meinen Teller hätte ihm meine Antwort verraten.

Samstag war zuerst sehr arbeitsreich. Ich habe richtig viel geschafft. Das Gefühl danach kann ich immer gut leiden. Abends war ich mit einem schmächtigen Künstler zum Kino verabredet. Der Film, mit Keira Knightley, 2. Weltkrieg in Großbritannien, war nicht so ganz mein Fall. Seltsame Handlung, wenig Geschehen.
Dafür ging's danach das erste Mal schwul aus - und wat'ne Pleite das war. Es war eine Club-Bar, sprich großer Tresen und kleine Tanzfläche. Die Musik war recht gut. Nur war es leider viel zu voll. Ca. 90 % der Gäste waren eher junge Asiaten, der Rest zumeist ältere Westler ... das Altersgefälle wirkte auf mich wie eine Stricherbar. Obwohl es das gar nicht war.
Sehr lang hielt ich es dort aber nicht aus. Da die Bahnen nicht mehr fuhren und mir ein Minibus-Experiment in der Nacht und ohne anständige Sprachkenntnisse zu heiß ist, nahm ich mir einfach ein Taxi.

Und Sonntag war dann ruhig. Ein Büro- und Unitag. Die Drucker sind nur zentral in der Bibliothek, so dass man eine kleine Runde drehen muss, wenn man etwas drucken möchte.
Abends wurde ich noch einmal von einem Freund besucht.
Zwischendrin dudelte die ganze Zeit meine Mandarin-CD, um mich ein wenig in die Sprache reinzuhören.

Habt einen schönen Wochenstart,

Rinne :)
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