Willkommensdinner

Trip Start Aug 24, 2008
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Trip End Dec 22, 2008


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Flag of Hong Kong  ,
Friday, August 29, 2008

Der Vormittag war unspektakulär - die einzige Variation war ein Club Sandwich anstelle des üblichen Thunfischsandwichs. An Reissuppe wage ich mich immer noch nicht.
Gegen Mittag hatten wir in verschiedenen Schichten eine halbe Stunde "Akademische Beratung". Ich ging zwar auch hin. Aber da ich zum einen alle Kurse, die ich wollte, erhalten hatte und zum anderen die Schlange auf eine lange Wartezeit schließen ließ, ging ich relativ bin.
Mein Mitbewohner Gordderp war von meiner frühen Rückkehr etwas überrascht, da er sich sehr hastig die Hose etwas höher zog, als er mit Kopfhörern vor seinem Rechner saß ... ich verließ daraufhin zügig das Zimmer und lief einfach erstmal ein paar Minuten im Gebäude umher, damit sich der Gute wieder akklimatisieren konnte. ;-)
Im Anschluss war wieder ein wenig Broterwerb nötig - diesmal ging es mir gut von der Hand, in ca. 2 Stunden schaffte ich 5 Artikel. Da die Bänke im Park zu niedrig waren und ich Gordderp im Zimmer noch etwas mehr Zeit für sich geben wollte, setzte ich mich in eine der Kantinen. Es war ganz interessant zu beobachten, wie die Tischmanieren der Asiaten so sind. Möglicherweise war die Mittagspause sehr kurz, aber es wurde ordentlich geschaufelt. Und den Mund beim Kauen zu schließen ist auch nicht so "in".
Für den Nachmittag war dann das Gruppenfoto angesetzt. Es dauerte zwar ca. 30 Minuten, bis der Vize-Kanzler der Uni erschien und somit das Bild geschossen werden konnte, dafür war die Animation dann recht gut.
Danach ging es zum Willkommens-Dinner. Ich hatte ein wenig Zweifel, wie man 350 Leute in einem Restaurant einer Kette so unterbringen kann, dass es nicht nach Kantine aussieht, aber das wurde wunderbar gelöst. Wir saßen an runden 12er-Tischen. Ich teilte mir einen Tisch u. a. mit meinem "Buddy" - jemand, der sich ein wenig mehr um mich kümmert - mit zwei weiteren Deutschen, ein paar Amerikanern und zwei Schweden. Marcus, der eine Schwede saß genau neben mir. Und wir hatten eine Menge Spaß. Zwischen den 8 Gängen haben wir fast schon unanständig viel gelacht. Als das Essen vorüber war, teilte sich die große Gruppe in die "Wir fahren jetzt nach Hause" und die "Wir gehen noch weg" auf. Ich gehörte zu den Letzteren, obwohl es am Anfang etwas anstrengend war, weil eine Riesengruppe junger Leute einfach nur die Straße verstopfte, ohne zu wissen, wo sie eigentlich hin will. Letztlich sind einige von uns dann in einen Club gegangen und nach einer Weile dann noch in einen weiteren. Dazwischen ging die Comedyshow mit Marcus noch ein wenig weiter, weil er u. a. wildfremde Leute ansprach, ob sie fanden, dass er süß sei. (Und das nur, weil ich ihm sagte, dass er schöne Augen habe.). Und als ich in einen Laden nicht reingelassen wurde, weil ich Shorts trug, sprach er allen Ernstes zwei Herren an, ob sie mit mir gegen Geld die Hosen tauschen würden. Dass die jeweils höchstens 1,80 m waren und garantiert nur eine Bundweite von 30, statt der gebrauchten 33-34, spielte für ihn gar keine Rolle.
Gegen 1:30 Uhr hatte die liebe Seele dann aber Ruh und wir fuhren mit einem Taxi zurück zur Uni. (Nicht, dass wir hier nur mit Taxis fahren - allerdings fährt ab 00:30 Uhr keine S-Bahn mehr. Man kann dann entweder Minibusse nehmen, von denen wir aber zu dem Zeitpunkt noch nichts wussten, oder aber ein Taxi.)
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