Wohnungsbesichtigung

Trip Start Aug 24, 2008
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Trip End Dec 22, 2008


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Flag of Hong Kong  ,
Thursday, August 28, 2008

Hallo!

Der Morgen fing aus Zeitmangel so an wie der gestrige - ab in die nah gelegene Kantine und Thunfisch-Sandwich zum Frühstück. Heute begleitete uns noch Godeb, mein Zimmergenosse, der mittlerweile ein wenig gesprächiger wird.

Im Anschluss ging es mit guter Verspätung zu einer Einführungsveranstaltung für alle Austauschstudenten. Das war teilweise ganz witzig - und insgesamt in gutem Englisch vorgetragen.
In der langen Mittagspause entschied ich mich dann aber, den Nachmittag ausfallen zu lassen. Mein Entschluss wurde noch bestärkt, nachdem ich rausgefunden hatte, dass alle Infos auch im Netz zu finden sind.

Somit hatte ich Zeit einen Bekannten zu besuchen, den ich über das Internet kennengelernt hatte.

Zuvor noch ein kleiner Einschub. Wie Singapur wimmelt auch Hong Kong vor Verboten. Essen und Trinken in der Bahn ist verboten, der Uni-Campus ist komplett rauchfrei - eine große Freude für Raucher (der Campus ist 134 Hektar groß) und auch sonst wird man dazu aufgefordert, nicht zu spucken oder "No Hawking" zu betreiben. Wir wussten gestern nicht, was das bedeutet und Jens, der Däne, vermutete, dass es wohl ein Synonym für spucken wäre. Im Sinne von "Hier wird nicht gerotzt". Allerdings erschien es uns seltsam, dass das Schild auch vor einer Kirche stand - als würde da jemand auf den Gedanken kommen, ... Ihr wisst schon.
Irgendwann fanden wir dann aber auch eine bildliche Beschreibung der Verbote - und es stellte sich raus, dass Hawking das Tragen von einer Schulterstange ist, an deren Enden Schalen angebracht sind. Damit wird in den Straßen verkauft - üblicherweise kennt man das von Bildern aus Vietnam.
Das ergab dann auch mehr Sinn als das Rotzverbot.

Zurück zur Wohnung des Bekannten. Erfreulich modern eingerichtet, ein wenig wie Edel-Ikea, aber verdammt klein. Man betrat die Wohnung und war in der Küche, einen Schritt weiter im Wohnung, 1,5 Schritte nach links am Bett und 2 Schritte weiter im Bad. Das war einem deutschen Bad von Größe und Ausstattung noch am ähnlichsten. Insgesamt wird das Ganze vielleicht 20 qm gehabt haben,. Der Hammer war allerdings, als mit Angus, der Wohnungsbesitzer sagte, dass auf so einer Fläche normalerweise eine Familie mit zwei Kindern lebt. Ich habe nicht gefragt, wie das geht ...
Vor diesem Hintergrund ist das Zimmer im Wohnheim ein echter Palast. :)

Der Abend war unspektakulär. Ich habe ein bisschen gearbeitet und ansonsten das Internet zum Glücken gebracht.

Morgen dürfte wenig passieren - für Unternehmungen bleibt zu wenig Zeit, weil die Tagespunkte zu sehr verstreut sind - es wird wohl eine Mischung aus Arbeit und Lesen.

Süße Träume aus Hong Kong,

Rinne :)
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