Etappe 8: Von Möggingen nach Konstanz

Trip Start Aug 27, 2010
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Trip End Sep 04, 2010


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Wandern

Flag of Germany  , Baden-Württemberg,
Friday, September 3, 2010

Etappenlänge: 27,61 km, 332 hm

Die letzte Etappe ist nicht gerade kurz, darum wollen wir eigentlich früh los. Aber unsere Gastgeberin (siehe Vortag) ist sehr gesprächig und die Gespräche sind sehr interessant. Es geht in der Hauptsache um die Kinder, ihre Enkel und das Reisen. Viel Gesprächsstoff. Erst um kurz vor 10 Uhr können wir uns entfesseln und gehen auf die Piste. Zuvor machen wir noch ein Abschiedsfoto und versprechen Ihr, das Foto zuzusenden. Sie freut sich sehr darüber. Wir hätten gut und gerne noch zwei Stunden länger bleiben können, es wäre nicht langweilig geworden. Von Möggingen aus geht es, wie sollte es anders sein, 7 km bergauf nach Langenrain. Die Steigung ist aber heute sehr moderat und bringt den Kreislauf nicht besonders in Schwung. Das gestrige Essen war wohl zu spät oder zu viel, oder beides. Jedenfalls schliefen wir Beide nicht besonders gut und torkeln so vor uns hin. Nach 1:45 Std. geht es bergab. Kurze Zeit später stehen wir vor dem Eingang der Marienschlucht, eine kurze aber sehr enge, durch Brücken, Treppen und unzählige Holzstege, erschlossene Schlucht. Wir gehen die Schlucht nicht wieder hinauf, wie es eigentlich vorgesehen ist, sondern bleiben auf dem schmalen Pfad, der sich unten am Ufer des Bodensees entlang schlängelt. Auf der linken Seite das Ufer, auf der rechten Seite der Steilhang. Immer ein wenig auf und ab. Ein sehr idyllischer Weg. Der Pfad endet in Wallhausen. Am Hafengrill, eine Art Kiosk mit Gartenwirtschaft, sorgt eine "süße Spritze" (Apfelstrudel mit Vanillesoße) für neue Energie.
Wie gedopt, gehen wir wieder hinauf zu unserem Querweg, der zum Aussichtspunkt Purren führt. An diesem Aussichtspunkt sehen wir zum ersten mal die Insel Mainau vor uns liegen. Auf der anderen Uferseite erkennen wir Meersburg und Überlingen. Leider ist heute keine gute Fernsicht - die Alpen verschwinden hinter einem leichten Dunstvorhang und bleiben uns verborgen. Trotzdem fühlen wir uns wie im Paradies und verweilen für eine Weile auf einer Bank und saugen alles in uns auf. Nach der Erholung geht es hinunter nach Konstanz. Unterwegs essen wir noch Eis und trinken einen Cappuccino im Eiscafé, bevor wir die Brücke über den Rhein überqueren. Wir schlendern durch die Altstadt um zu unserem Hotel Barbarossa zu kommen. Zur Feier des Tages, gönnen wir uns diesen Luxus. 
Wir speisen noch im Restaurant zum Elefanten. Dort feiern wir "den Querweg" und lassen unsere besten Erlebnisse noch mal Revue passieren.

Unser Resümee:
Der Querweg war der bisher schönste, abwechslungsreichste und zugleich anspruchsvollste Fernwanderweg, den wir bis jetzt gewandert sind. Ein 5 Sterne Weg.
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