Sharks oder Berg, das ist hier die Frage

Trip Start Mar 30, 2013
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Trip End Jun 19, 2013


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Where I stayed
Blue Lagoon Beach Resort Nacula Island
Read my review - 5/5 stars
What I did
Feeding the sharks

Flag of Fiji  , Yasawa Islands,
Saturday, May 11, 2013

Es ist tatsächlich schwierig hier, sich zu entscheiden, was man machen soll. Da das Angebot einfach zu gross ist, ich pinne hier den Schedule gleich mal an die Wand. Jeden Tag gibt es so viel Programm, dass man gar nicht zum am Strand liegen kommt und Langeweile kommt hier definitiv nicht auf. Die Luxusprobleme eines Reisenden :-)

Heute morgen gibt es eine geführte Tour auf den Hügel gleich um die Ecke. Eigentlich würd ich da gern mit, aber Tauchen wollte ich auf Fiji auch mal noch. Gestern abend hab ich mich dann kurz informiert, was beim Tauchen heut alles auf dem Plan steht und dann war es ziemlich einfach. Der erste Tauchgang heute morgen ist um 08.30 Uhr und ist Shark Feeding. Natürlich muss ich da hin, einziges Handicap es ist mein erster Tauchgang seit minestens einem halben Jahr und davor habe ich Jahre lang nicht getaucht. Aber da ich ja nur 3 Nächte hier bin, in der Zwischenzeit würde ich wohl verlängern, ist das die einzige Chance den Sharktauchgang zu machen

Irgendwie klappt das schon und ich geh da mit. Etwas nervös geh ich nun aufs Boot. Ein älteres Ehepaar und eine Deutsche ist auch mit auf dem Tauchgang, das ältere Ehepaar ist natürlich routiniert und haben das sogar schon mal mitgemacht und finden, die machen das professionell. Und das deutsche Mädel hat erst grad ihre Scuba-Lizenz hier gemacht und es ist quasi ihr erster Tauchgang mit Lizenz. Zum Glück kann ich ihr deshalb auch nochmals all die tollen Fragen zur Wiederholung stellen.

Nach 10 Minuten Bootsfahrt sind wir auch schon da und wir machen uns bereit. Ein zweites Boot ist auch da, die gehen wohl auch mit uns zu den Haien. Kaum im Wasser lässt unser Guide die Kamera fallen, ich verstehe, er geht rasch runter sie zu holen, wir sollen warten. Also mache ich das. Irgendwann ist aber gar niemand mehr hier und ich schau mal runter und etwa 10 Meter weiter unten wartet mein Tauchbuddy auf mich. Na, das ist ja ein geglücker Start, Wasser hab ich auch in der Brille und Wellengang ist auch. Jetzt bin ich noch nervöser. Also schwimm ich rasch runter, zum Glück geht das recht gut und hey, das Wasser geht auch aus der Brille, langsam fühle ich mich besser.

Unten angekommen finden wir sogar die Kamera wieder. Jetzt müssen wir uns alle an ein Seil hängen, damit wir nicht so viel rumschwadern und die Haie nervös machen. Ich bin direkt neben dem Riff, vor uns leeren sie dann den mitgebrachten Fisch aus und wedeln damit ein bisschen im Wasser rum, um die Haie anzulocken. Die Fische sind schon mal hier, Kannibalismus steht wohl an der Tagesordnung. Irgendwann erkenne ich über mir am Riff und hinter mir ganz viele Haie, aber das interessiert niemanden, weil alle nach vorne starren. Langsam werde ich doch etwas nervös, weil einer davon einen Meter neben mir herum schwimmt, aber ich nehme mal an, dass das die ungefährlichen reef sharks sind.

Irgendwann gehts dann los und die Haie kommen. Wow, sind die gross, aber sie wirken relativ scheu und nicht so gefährlich wie erwartet. Bis dann ein Bullshark kommt, einen Happen nimmt, nochmals nachfasst, so das man die Kiemen sieht, wie beim weissen Hai, dann dreht er um und schwimmt genau auf uns zu. Da ist mir also doch mal kurz das Herz stehen geblieben. Kurz vor uns ist er dann aber doch abgedreht. Echt faszinierende Tiere.

Einer der Guides hat dann auch eine Moräne im Riff gefüttert, natürlich direkt neben mir. Und der hat sie tatsächlich gestreichelt und dann sogar am Hals gekrault und das Viech hat auch noch hingehalten! Unglaublich, ich muss glaub meine Meinung über Moränen nochmals revidieren, die sind echt auch unglaublich. Ein toller Tauchgang, hat viel Spass gemacht und viel gesehen und er hat sogar unglaublich tolle Videos und Fotos emacht. Diese GoPros sind echt cool.

Zum Abschluss streift mich noch ein doofer Jelly Fisch, das war nicht so nett. Entgegen dem Guide, es soll in 10 Minuten wieder weg sein, bleibt es bei mir natürlich etwa 2 Wochen. Zum Glück habe ich Verspätung mit Blog schreibn, drum weiss ich das schon ;-). Meine vielen Mückenstiche haben sich in der Zwischenzeit als Bed Bugs herausgestellt und beissen wie blöd. Also geh ich kurz zur Rezeption und frag mal, ob sie was haben. Mit der Creme in der Hand gehts dann zurück zum Bungalow, das wirkt bestimmt auch für Jelly Fische. Autsch, verdammt, eine Biene. Bäh, ich mag gar nicht hinsehen, die hat mich voll in den Fuss gestochen. So im Schock kommt mir dann nach ener Weile doch noch in den Sinn, dass meine Creme in der Hand wohl auch bei Bienen wirkt. Echt jetzt, dieses Kleinzeugs ist viel gefährlicher als irgendein Hai. Ich bin erklärter Insektengegner!

Nach mal wieder einem tollen Mittagessen, gibt es um halb 3 eine Tea-Party. Natürlich muss ich da hin, sie sagen, wir machen Roti. Eigentlich hat sie schon alles vorbereitet und muss die Rotis nur noch auswallen und braten. Für uns gibts derweil Lemontee, selber gemacht, also aus Pflanzen von hier. Die Roti besteht nur aus Mehl und Kokusnussmilch und schon ist der Teig fertig. Dann erzählt sie noch ein bisschen vom Leben hier und wir essen dabei Roti und trinken Tee, sehr gemütlich. Danach will ich endlich an den Strand, aber das Wetter ist ledier nicht so toll. Aber es ist sowieso schon bald wieder Zeit, für das Abendessen. Die Zeit verfliegt hier wirklich.

Nach dem Abendessen gibt es noch Party. Wieder Spiele für alle, wie Limbo was nicht so einfach ist, wie es aussieht. Aber es ist sehr lustig und dann ist auch schon bald wieder Zeit und leider auch schon die letzte Nacht im Blue Laggon, wie schade.

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