Auf der legendären Ruta 40

Trip Start Apr 26, 2010
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Trip End Jun 02, 2011


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Flag of Argentina  , Cuyo,
Monday, April 4, 2011

Viel Fahren war nun angesagt und dafür wählten wir die Ruta 40, die bekannteste Strasse Argentiniens, welche quer durchs ganze Land führt: Vom Norden bis nach Feuerland und das waren immerhin etwas mehr als 5000 Kilometer! Und nicht nur das, es ist ebenfalls eine abwechslungsreiche Strasse, welche von einer 4-spurigen, kerzengeraden Autobahn hindurch durch eine Stadt, bis zur 3m breiten, kurvigen und staubigen Schotterpiste irgendwo in der Einsamkeit alles zu bieten hat. Berühmt wurde diese Strecke auch dank dem Herrn Guevara, welcher als Jugendlicher mit seinem Motorrad eben diese Ruta 40 gegen Norden hoch fuhr...
Natürlich werden wir uns nicht nur ausschliesslich auf dieser Strasse befinden, doch wird sie uns auf unserem Weg in den Süden bestimmt noch einige Male begegnen. 
Unser erster Abstecher davon waren die Termalquellen von Fiambala, welche sich schön gelegen in einer Gebirgskette mitten in einer Wüstenlandschaft befinden. Entspannen war angesagt!
 
Ein Besuch wert war auch der Parque Provincial Ischigualasto, welcher mit seinen skurilen Steinformationen auftrumpfen konnte. Wir erwischten so gutes Wetter, da beschlossen wir dann auch gleich uns zwei Tage dort einzuquartieren um ein "Waschtag" einzulegen.
 
Dann war wieder mal Zeit für Wein, denn wir fuhren in Mendoza ein. Natürlich stand ein weiterer Besuch einer Weinbodega auf dem Programm und diese hatte doch einiges mehr zu bieten als diejenige in Cafayate. Aber was gehört noch zu einer guten Flasche Wein dazu? Genau: ein Asado (Grillage)!Das wirklich tolle hier in Argentinien ist, dass frisches Fleisch und Gemüse im Verhältnis zu Europa nichts kostet. Zum Vergleich: 500g vom besten Stuck Rindfleisch = 4.50 Franken. Und dazu frisches Gemüse für zwei Personen wie Peperoni, Kartoffeln und Tomaten von einem Marktstand kosten zusammen keine 4 Franken! Einer guten Grillade steht da nichts mehr im Wege...
 
Nach Mendoza planten wir ursprünglich die Grenze zu Chile zu passieren und nach Santiago weiterzureisen. Doch nach interessantem Gespräch mit einem Schweizer Paar aus Lausanne, welche bereits zehn Jahre und über vier davon in Südamerika unterwegs sind, entschieden wir uns weiterhin in Argentinien zu bleiben, um erst später nach Chile hinüber zu wechseln. Somit steuerten wir, nachdem in Mendoza noch zwei neue Reifen besorgt wurden, in Richtung San Rafael.
Dort besuchten wir das Valle Grande, der Grand Canyon argentiniens, jedoch viel, viel kleiner als das Original in den USA... dies war übrigens die offizielle Beschreibung eines Einheimischen. Schön wars allemal und nach der kurvenreichen Strecke bogen wir wieder einmal auf die Ruta 40 ein um weiter in den Süden zu kommen. Patagonien steht vor der Tür!
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