Bienvenidos Mexico!

Trip Start Apr 26, 2010
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Trip End Jun 02, 2011


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Flag of Mexico  , Baja California,
Monday, September 20, 2010

Da waren wir nun, an der meistbefahrenen Grenze der Welt, unweit der berüchtigten Stadt Tijuana und stoppten unser Büssli vor einem gut gelaunten US Beamten. Dieser entnahm uns, ein wenig erstaunt darüber dass wir nicht mehr zurückkehren werden, die amerikanische Touristenkarte und wünschte uns eine gute Reise. Na das fing ja schon mal ziemlich einfach an!
Die Grenze selbst war ebenfalls total einfach zu passieren, niemand wollte einen Pass sehen... Doch wir benötigen die Touristenkarte und eine temporäre Importbescheinigung für unser Büssli!
Also parkierten wir unser geliebtes Mobil am Grenzposten und starteten unser Unterfangen beim Imigrationsbüro.
Es klappte alles wie am Schnürchen: nach zirka 1,5 Stunden, einer Rundfahrt in Tijuana für die Importpapiere und einem lauten Freudenschrei, bretterten wir mit allen notwendigen Stempeln über die Strassen Mexikos...

Der Kulturschock, wie von vielen Amis beschrieben wurde, viel jedoch aus, es war eher, je südlicher man kam, ein angewöhnen an die neue Lebensart! Uns gefiel die neue Herausforderung, doch waren wir auch ein wenig nervös...

Die Nervosität legte sich, als wir nach drei Tagen in einer kleinen Oase mitten in der mexikanischen Wüste, auf weitere Abenteurer trafen:
Stefan & Jürg aus der Umgebung Zürich, sind mit ihren Fahrräder von Vancouver nach Santiago de Chile unterwegs und Rebecca & Fred aus Hamburg, versuchen es mit dem bequemeren Landrover von Florida nach Panama. Wie es halt so ist, gibt es in solchen Situationen sehr, sehr viel zu erzählen und somit beschlossen wir unser Camp am selben Ort aufzuschlagen...

Aber da war noch was, mann richte es klar und deutlich und die Nervosität kehrte wieder zurück: Benzin leckte aus unserem Büssli!! Das darf doch nicht wahr sein!
Wärend unsere neuen Freunde nach einem geeigneten Ort ausschau hielten, lag ein bereitwilliger Mexicano unter unserem Büssli und versuchte das Leck zu eruieren. Da, bei der Verbindung Benzin-Einfüll-Stutzen zum Tank lief die kostbare Flüssigkeit auf den Boden. Wahrscheinlich hat uns das eine Schlagloch doch ein Schaden zugefügt! "Es habe einen Mechanico im Ort, jedoch heute sei er betrunken da ja Nationalfeiertag sei!", berichtete er uns...
Nun gut, wir parkierten unser Büssli halt mit dem hinteren Reifen auf einem Stein, so dass dank der Schräglage nichts mehr aus dem Leck herausfliessen konnte und beschlossen zuerst mal den Abend in Gesellschaft zu geniessen...

Nach einem amüsanten und spannenden Abend versuchten wir am nächsten Morgen zuerst die Benzin-Leck Geschichte in die Hand zu nehmen und versuchten, dank Hilfe und zuversichtlichen Worten von Stefan, das Problem selbst zu lösen. Und siehe da, nachdem das Rohr ausgebaut, gut gereinigt und die Dichtung geprüft wurde, plus wieder alles zusammengebaut da stand, war die Stelle wieder dicht. Ein wenig stolz und sehr froh über die schnelle Lösung setzten wir, immer mit regelmässigen Zwischenkontrollen der kritischen Stelle, unsere Reise fort...

Und wie es halt so ist, wenn es nur eine Hauptstrasse auf der Route gibt, begegneten wir unseren Freunden von nun an regelmässig und wir verbrachten eine tolle und lustige Zeit zusammen an den Stränden der Baja California...
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