West coast!
Trip Start
Aug 03, 2010
1
23
25
Trip End
Jul 25, 2011
Endlich Meer. Und sogar schoenes Wetter. Und obendrauf auch noch der schoenste Zeltplatz unserer Reise und das fuer wenig Geld. Ganze vier Tage haben wir dort verbracht und sieben insgesamt auf der Insel vor Vancouver.
Trotzdem ist dem schoenen Zeltplatz wieder mal eine Erfahrung auf einem dieser "Familien-Zeltplaetze" vorausgegangen. Gelockt wurden wir durch frei begehbare Hoehlen, die wirklich sehr schoen waren. Sehr kalt und feucht, dafuer aber wunderbar zum Klettern und Hosenboden und Knie dreckig machen. Abends haben wir dann schon langsam die Vorzeichen vom Noise overkill kommen sehen. Unserer Zeltplatz lag genau zwischen denen von einer Grossfamilie oder befreundeten Familien, sodass die Kinder oft einfach nur am Zelt vorbei geflitzt sind. Aber man kann es ihnen auch nicht wirklich veruebeln, sind halt Kinder. Bloed war aber ebenfalls der Ghettoblaster nebenan, der bis zum Sonnenuntergang die neusten Popsongs produzierte.
Der naechste Schritt (addiditiv, wohlgemerkt) waren dann die Kids mit ihren Mountainbikes. Denn Mountainbikes sind ja langweilig, deshalb spielen wir doch einfach mal Motorrad und klemmen uns alte Cola-Dosen zwischen Hinterrad und Rahmen und lassen es richtig knattern. Hat auch super funktioniert.
Aber der Gipfel war noch laengst nicht erreicht. Wasserbombenschlacht. Unter Erwachsenen. Mit Monster-Zwillen. Vom Boot aus auf den benachbarten Zeltplatz. Mit tosendem Publikum.
Der Dank gilt an dieser Stelle den Ohropax.
(der lauteste Zeltplatz bisher lag bei Kamloops, British Columbia, dort war man zwischen zwei Industrie-Bahnlinien eingepfercht, die 25 mal am Tag weit ueber 100 Waggons Container oder Kohle um die Kurve schoben)
Doch die naechsten Tage an besagtem, sehr gut versteckten, aber fuer den umtriebigen Geographen trotzdem auffindbaren Zeltplatz haben fuer alles entschaedigt. Nette, gedaempfte Nachbarn, Blick auf die Bucht und der hin und wieder kreischende Adler mit seinem Horst in den Wipfeln ueber uns.
Einen Tag haben wir wieder paddelnd verbracht und haben dort eine Insel besucht und auf dem Rueckweg die tollen Bilder von den Adlern und Seeloewen gemacht.
Am Ende tat es uns schon fast ein bisschen leid, weiterziehen zu muessen, aber Kristins Familie in Vancouver hatte sich fuer das Wochenende zusammengefunden und wir waren eingeladen. Also ging es am Freitag mit der Faehre wieder zurueck aufs Festland (ein beispielhafter Vergleich von Preisen: one-way-ticket fuer 45 min Faehre in Kanada: 80 Dollar, one-way-ticket fuer 30 min weiter suedlich in Washington, USA: 15 Dollar). Diese Umstaende haben uns dann auch weiterhin bewogen, den Rest der Reise in den USA zu verbringen...
Trotzdem ist dem schoenen Zeltplatz wieder mal eine Erfahrung auf einem dieser "Familien-Zeltplaetze" vorausgegangen. Gelockt wurden wir durch frei begehbare Hoehlen, die wirklich sehr schoen waren. Sehr kalt und feucht, dafuer aber wunderbar zum Klettern und Hosenboden und Knie dreckig machen. Abends haben wir dann schon langsam die Vorzeichen vom Noise overkill kommen sehen. Unserer Zeltplatz lag genau zwischen denen von einer Grossfamilie oder befreundeten Familien, sodass die Kinder oft einfach nur am Zelt vorbei geflitzt sind. Aber man kann es ihnen auch nicht wirklich veruebeln, sind halt Kinder. Bloed war aber ebenfalls der Ghettoblaster nebenan, der bis zum Sonnenuntergang die neusten Popsongs produzierte.
Der naechste Schritt (addiditiv, wohlgemerkt) waren dann die Kids mit ihren Mountainbikes. Denn Mountainbikes sind ja langweilig, deshalb spielen wir doch einfach mal Motorrad und klemmen uns alte Cola-Dosen zwischen Hinterrad und Rahmen und lassen es richtig knattern. Hat auch super funktioniert.
Aber der Gipfel war noch laengst nicht erreicht. Wasserbombenschlacht. Unter Erwachsenen. Mit Monster-Zwillen. Vom Boot aus auf den benachbarten Zeltplatz. Mit tosendem Publikum.
Der Dank gilt an dieser Stelle den Ohropax.
(der lauteste Zeltplatz bisher lag bei Kamloops, British Columbia, dort war man zwischen zwei Industrie-Bahnlinien eingepfercht, die 25 mal am Tag weit ueber 100 Waggons Container oder Kohle um die Kurve schoben)
Doch die naechsten Tage an besagtem, sehr gut versteckten, aber fuer den umtriebigen Geographen trotzdem auffindbaren Zeltplatz haben fuer alles entschaedigt. Nette, gedaempfte Nachbarn, Blick auf die Bucht und der hin und wieder kreischende Adler mit seinem Horst in den Wipfeln ueber uns.
Einen Tag haben wir wieder paddelnd verbracht und haben dort eine Insel besucht und auf dem Rueckweg die tollen Bilder von den Adlern und Seeloewen gemacht.
Am Ende tat es uns schon fast ein bisschen leid, weiterziehen zu muessen, aber Kristins Familie in Vancouver hatte sich fuer das Wochenende zusammengefunden und wir waren eingeladen. Also ging es am Freitag mit der Faehre wieder zurueck aufs Festland (ein beispielhafter Vergleich von Preisen: one-way-ticket fuer 45 min Faehre in Kanada: 80 Dollar, one-way-ticket fuer 30 min weiter suedlich in Washington, USA: 15 Dollar). Diese Umstaende haben uns dann auch weiterhin bewogen, den Rest der Reise in den USA zu verbringen...



