Am Zipfel Gaspésie

Trip Start Aug 03, 2010
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Trip End Jul 25, 2011


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Flag of Canada  , Quebec,
Thursday, September 23, 2010

so, da waeren wir wieder. Dieses Protokoll ist quasi eines aus dem Gedächtnis, da wir uns schon in Montréal befinden, und musste sich deshalb mehreren Reflektionen unterziehen und ist deshalb nicht mehr so "frisch".

Das mit dem Google Map-Pin hier rechts kann so einen (nunmehr offiziellen) Geographen nicht so richtig ueberzeugen. Wir fliegen natuerlich nicht umher, sondern sind beispielsweise seit Grande-Digue ausschliesslich an der Kueste entlang gefahren. Gaspésie bezieht sich auf die Halbinsel, an deren Zipfelende sich der Ort Gaspé befindet, und welche wir fast komplett umrundet haben, bevor wir, wie das letzte Foto es zeigt, von Matane bis nach Godbout den St.Lorenz-Strom ueberquert haben. Soweit zu den Umstaenden, nun zu den Inhalten.

Unser erstes kleines Abenteuer haben wir in einem Ort namens Bonaventure erlebt: eine Kayak-Tour ueber 36 km. Zufaellig drauf aufmerksam geworden, haben wir spontan fuer den naechsten Tag ein Doppel-Kayak gemietet und sind mit den Bus an den Rivière Bonaventure gefahren worden und sind dann dort neben jeder Menge neopren-beanzugten Paddelcracks ins kuehle Wasser geworfen worden. Schon an der ersten kritischen Stelle sind wir relativ ungluecklich ueber einen Stein gerutscht, haben uns ein bisschen quer gestellt und Wasser mit ins Boot geholt. Das wurden wir dann auch nicht mehr los und konnten jedoch noch ein halbwegs trockenes Brot aus der Plastiktuete schaelen. Das Kayak war einfach nicht mehr trocken zu kriegen, obwohl wir uns gegen Ende immer beachtlicher geschlagen haben und immer weniger Wellen ins Boot geschwappt sind (war wohl dann ein Loch?!). Aber nach doch teilweise beschwerlicher Zweisamkeit hat uns das wieder zusammengeschweisst - gegen den gemeinsamen Feind, die Stromschnelle.

Das naechste Highlight in Québec war dann ein Nationalpark, direkt an jenem Zipfel (Forillon NP). Daher stammen die Biber- und Baeren-Bilder und auch dieses ziemlich schoene Landschaftsfoto. Ueber die Bibersichtung sind wir besonders stolz, da diese eigentlich nachtaktiv sind und man sich immer in sehr feuchte Gefilde begeben muesste, um sie zu sehen. Dort aber waren wir auf einer Tour (sie war auf franzoesisch und wir haben so gut wie nichts verstanden... Bemerkenswerterweise gab es dort nur frankophone Europaeer, die mit uns die Biber sehen wollten, keine Amerikaner oder Kanadier, verrueckt), die Tour, welche uns auf doch schon sehr ausgetretenen Wegen zu den Bibern fuehrte, sei wohl sehr aussergewoehnlich gewesen, da wir an diesem Abend doch drei verschiedene Biber-Exemplare gesehen haben.

So, manchmal ist das Ende unverhofft. So wie jetzt. Fortsetzung folgt.

der Porst


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