Goodbye, Canada!
Trip Start
Jul 15, 2011
1
11
37
Trip End
Feb 15, 2012
Where I stayed
Dem leicht melancholischene Titel zum Trotz werde ich den heutigen Eintrag in diesen Aufzeichnungen mit etwas positivem beginnen: Die letzten Tage hier in Kanada waren nämlich extrem cool! Grund hierfür war zum einen sicherlich das gute Wetter, welches ich in Tofino an der Westküste Vancouver Islands erleben durfte. In diesem häufig regnerischen und stürmischen Städtchen sei dies eine absolute Seltenheit, wie mir von allen Seiten wiederholt versichert wurde.
Ebendieses gute Wetter nutzte ich für einige hochklassige Aktivitäten! Zunächst ist hierbei sicherlich mein Ausflug zu den Hot Springs im Maquinna Provincial Park zu nennen. Diesen unternahm ich im Rahmen einer Tour, auf welcher auf der Fahrt zu den Hot Springs, welche sich auf einer kleinen, Tofino vorgelagerten Insel befinden, auch noch ein sogenanntes Whale Watching auf dem Programm stand. Dieses Whale Watching war äußerst erfolgreich, erspähte ich doch nicht nur mehrere Grauwale, sondern auch eine Schule von Schwertwalen, welche an der Westküste von Vancouver Island wohl nur äußerst selten anzutreffen sind. Während ich von letztgenannten leider keine wirklich verwertbaren Fotos machte, habe ich für Euch einen Nachweis der Grauwalsichtung hinterlegt. In Anbetracht dieses Erlebnisses geriet der Aufenthalt in den Thermalquellen, welche sich in unmittelbarer Nähe zum Ozean in einige felsige Bassins ergießen, fast ein wenig zur Nebensache.
Am Folgetag unternahm ich eine Wanderung auf einen kleinen Berg auf einer weiteren Insel des Archipels, welche mich tief durch die ursprünglichen und wildwüchsigen Regenwälder Vancouver Islands führte. Der Ausblick vom Gipfel selbst war dann sensationell, wie der entsprechenden Fotografie zu entnehmen ist. Am Sonntag ging es dann nach Nanaimo an der Ostküste von Vancouver Island, von wo aus ich einen Tag später wieder aufs Festland zurückkehrte und in den durch die Olympischen Spiele 2010 bekannten Wintersportort Whistler reiste. Dort fuhr ich unter anderem mit der Seilbahn auf den Whistler Mountain und beschritt einen der zahlreichen Wanderpfade durch die hochalpine Umgebung in 2.500 Meter Höhe. Leider hatte ich an diesem Tag meine Kamera im Hostel vergessen, so dass ich Euch weder das großartige Bergpanorama noch die Murmeltiere zeigen kann, die ich dort oben gesehen habe.
Nach einem Aufenthalt von insgesamt 51 Tagen geht meine Zeit in Kanada nun am morgigen Donnerstag zuende, wenn ich von Vancouver aus zu Michi nach San Francisco fliegen werde. Somit ist auch ein knappes Viertel meiner Reise bereits vorüber. Als großes Fazit zu Kanada nur so viel: es war äußerst gut hier! In Sachen landschaftlicher Schönheit werden mir vermutlich die Aufenthalte auf Cape Breton Island, in den Rocky Mountains (insbesondere in Lake Louise und Jasper), sowie die Zeit in Tofino in Erinnerung bleiben. In Sachen Großstädte sind es - wie im letzten Eintrag ja bereits erwähnt - vor allem Montreal, Vancouver und Ottawa, die mich nachhaltig beeindrucken konnten. Auch in Sachen Tiersichtungen bin ich mit Elchen, Bären, Walen, Murmeltieren, Bergziegen und einem Biber sicherlich ganz gut bedient gewesen. Ich habe (äußerst vorsichtig geschätzt) mindestens 14.000 km in diesem Land zurückgelegt, bin etwa 150 km gewandert und habe in insgesamt 33 verschiedenen Betten geschlafen. Des Weiteren hatte ich mit dem Wetter äußerst viel Glück. Handgestoppte vier Regentage und T-Shirt-Temperaturen bis zum Ende sind in diesem kalten Land sicherlich als ungewöhnlich zu bezeichnen. Da der Sommer in Deutschland ja nicht allzu rosig ausgefallen sein soll, habe ich also auch unter diesem Gesichtspunkt alles richtig gemacht.
Es war definitiv die richtige Entscheidung, dieses Land so lange und ausführlich zu bereisen, wie ich es getan habe. Ein wenig Melancholie zum Abschied kommt dementsprechend auf. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mich wahnsinnig auf San Francisco (und danach natürlich auch auf Hawaii) freue und somit sicherlich auch mit einem lachenden Auge morgen abend Kanada verlassen werde.
Ebendieses gute Wetter nutzte ich für einige hochklassige Aktivitäten! Zunächst ist hierbei sicherlich mein Ausflug zu den Hot Springs im Maquinna Provincial Park zu nennen. Diesen unternahm ich im Rahmen einer Tour, auf welcher auf der Fahrt zu den Hot Springs, welche sich auf einer kleinen, Tofino vorgelagerten Insel befinden, auch noch ein sogenanntes Whale Watching auf dem Programm stand. Dieses Whale Watching war äußerst erfolgreich, erspähte ich doch nicht nur mehrere Grauwale, sondern auch eine Schule von Schwertwalen, welche an der Westküste von Vancouver Island wohl nur äußerst selten anzutreffen sind. Während ich von letztgenannten leider keine wirklich verwertbaren Fotos machte, habe ich für Euch einen Nachweis der Grauwalsichtung hinterlegt. In Anbetracht dieses Erlebnisses geriet der Aufenthalt in den Thermalquellen, welche sich in unmittelbarer Nähe zum Ozean in einige felsige Bassins ergießen, fast ein wenig zur Nebensache.
Am Folgetag unternahm ich eine Wanderung auf einen kleinen Berg auf einer weiteren Insel des Archipels, welche mich tief durch die ursprünglichen und wildwüchsigen Regenwälder Vancouver Islands führte. Der Ausblick vom Gipfel selbst war dann sensationell, wie der entsprechenden Fotografie zu entnehmen ist. Am Sonntag ging es dann nach Nanaimo an der Ostküste von Vancouver Island, von wo aus ich einen Tag später wieder aufs Festland zurückkehrte und in den durch die Olympischen Spiele 2010 bekannten Wintersportort Whistler reiste. Dort fuhr ich unter anderem mit der Seilbahn auf den Whistler Mountain und beschritt einen der zahlreichen Wanderpfade durch die hochalpine Umgebung in 2.500 Meter Höhe. Leider hatte ich an diesem Tag meine Kamera im Hostel vergessen, so dass ich Euch weder das großartige Bergpanorama noch die Murmeltiere zeigen kann, die ich dort oben gesehen habe.
Nach einem Aufenthalt von insgesamt 51 Tagen geht meine Zeit in Kanada nun am morgigen Donnerstag zuende, wenn ich von Vancouver aus zu Michi nach San Francisco fliegen werde. Somit ist auch ein knappes Viertel meiner Reise bereits vorüber. Als großes Fazit zu Kanada nur so viel: es war äußerst gut hier! In Sachen landschaftlicher Schönheit werden mir vermutlich die Aufenthalte auf Cape Breton Island, in den Rocky Mountains (insbesondere in Lake Louise und Jasper), sowie die Zeit in Tofino in Erinnerung bleiben. In Sachen Großstädte sind es - wie im letzten Eintrag ja bereits erwähnt - vor allem Montreal, Vancouver und Ottawa, die mich nachhaltig beeindrucken konnten. Auch in Sachen Tiersichtungen bin ich mit Elchen, Bären, Walen, Murmeltieren, Bergziegen und einem Biber sicherlich ganz gut bedient gewesen. Ich habe (äußerst vorsichtig geschätzt) mindestens 14.000 km in diesem Land zurückgelegt, bin etwa 150 km gewandert und habe in insgesamt 33 verschiedenen Betten geschlafen. Des Weiteren hatte ich mit dem Wetter äußerst viel Glück. Handgestoppte vier Regentage und T-Shirt-Temperaturen bis zum Ende sind in diesem kalten Land sicherlich als ungewöhnlich zu bezeichnen. Da der Sommer in Deutschland ja nicht allzu rosig ausgefallen sein soll, habe ich also auch unter diesem Gesichtspunkt alles richtig gemacht.
Es war definitiv die richtige Entscheidung, dieses Land so lange und ausführlich zu bereisen, wie ich es getan habe. Ein wenig Melancholie zum Abschied kommt dementsprechend auf. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mich wahnsinnig auf San Francisco (und danach natürlich auch auf Hawaii) freue und somit sicherlich auch mit einem lachenden Auge morgen abend Kanada verlassen werde.



Comments
Wie ich hörte, sucht Der Stern Fotografen, die seinen geneigten Lesern die Welt näher bringen. Wäre das vielleicht eine Alternative zur Zahlendreherei? Die Bilder sind wirklich sehr gut! Have fun in the States.
Sind die Photos wirklich von Dir? Bei Deinen zittrigen Händen sei die Frage gestattet ...
Und jetzt einer zum Selbst-Reflektieren:
"Das eine Auge des Photographen schaut weit geöffnet durch den Sucher, das andere, das geschlossene, blickt in die eigene Seele." - Leider nicht von mir, sondern von Henri Cartier-Bresson.
Everyone always says how rainy and gross the weather on the coast is but every time I go its nice. Great that you had the same experience!
You have seen more of Canada than most Canadians! (I'm still a bit ahead of you though :) ) I'm glad you loved Canada, Canada loves you too!