Trocknen à la Vulkan Pacaya
Trip Start
Sep 28, 2008
1
11
Trip End
Oct 17, 2008
Where I stayed
irgendwo beim Markt fuer 25Qz pro Nacht
Tach auch!
{ich weiss, dass der Accènt im Titel anderrum gehoert, aber macht ihr das mal in einem Internet-Cafè am Ende der Welt ;-) }
Mittlerweile bin ich wieder trocken. Zum 2.Mal. Na gut, zwischendurch war`s nur fast trocken.
Schon enorm, wie warm so ein Lavastrom doch ist, zusammen mit dem pfeifenden Wind hatte der mich heute wieder ordentlich aufgeheizt und getrockenet.
Doch der Reihe nach: beim Aufbruch zur Morgentour zum Pacaya-Vulkan (morgens soll das Wetter immer viel besser sein...) regnete es in Stroemen. Die Laeden waren alle zu, ich fand kein Fruhstuck waehrend ich den Startort der Tour auch nur mit Muehe fand.
Der Vulkan Pacaya ist seit einer heftigeren Explosion in den 60ern die
ihn einen guten Teil der Spitze kostete jetzt seit den 90ern in
strombolischer Form aktiv, d.h. mit einem kontinuierlichen sanftem
Lavastrom von einigen Metern pro Stunde. Durch seine Naehe zu anderen
touristischen Zielen und guter Verkehrsanbindung ist Pacaya voll
erschlossen.
Nach etwa einer Stunde Fahrt dann Beginn der Wanderung zum Aktivitaetszentrum von Pacaya, etwa 500 Hoehenmeter immer zu langsam im Gaensemarsch zunaechst durch Regenwald, dann ueber alte verregnete Lavafaelder hin zu neuerer Lava, prima abgeduscht und durchlueftet. Ungefaehr 4x der gleiche Witz des Tourguides, ob wir denn auch das Shampoo dabei haetten. Die ersten Ponchos wurden weggerissen und vom Sturm verweht. Mein Regencape nicht, das klebte zusehr auf Haut und Klamotten. Der Sturm war beachtlich! Die alte Lava war durch den dichten Flechtenbewuchs zu erkennen. Die neuere, schwarze Lava durch die teils messerscharfen Kanten im losen Geroell. Super geeignet hier, meine Sandalen!
Aber dann die Lava: ein majaestaetischer Brei, gelb-orange-rot gluehend mit vielen schwarzen Schmaumkronen und scharfen Ráendern, sauheiss, naeher als 1m kam man echt nicht ran. An manchen Stellen war die frische Kruste nur wenige cm dick und nicht wirklich tragend, dafuer sauscharf. Mit dem Gehstock in der Lava rumstochern, super. Dabei wieder fast getrocknet, mein schicker pinker Rucksack dampfte wie ein Schnellkochtopf.
SEHR BEEINDRUCKEND!
Nun ja, auf dem Heimweg dann wieder ordentlich neu eingeweicht, weitere Klamotten, die im Rucksack vor sich hinmueffeln koennen.
Danach hatte ich dann noch ein bisschen Gelegenheit, Antigua, das Disneyland-Guatemala zu erforschen. Sehr putzig, jede Menge westliche Geschaefte, saubere Strassen, eingehaltene Verkehrsregeln, Bars und Kneipen, sogar ein Irish Pub! Ach ja, und natuerlich dutzende angebliche Fairtrade-Trade Laeden mit Souvenier-Kram.
Alles in allem find ich es grad gar nicht so schlimm, dass morgen dieser Trip schon wieder zuende ist. Jetzt darf`s auch wieder heimgehen!
Bis bald mit vielen Foto-Updates.
b.
{ich weiss, dass der Accènt im Titel anderrum gehoert, aber macht ihr das mal in einem Internet-Cafè am Ende der Welt ;-) }
Mittlerweile bin ich wieder trocken. Zum 2.Mal. Na gut, zwischendurch war`s nur fast trocken.
Schon enorm, wie warm so ein Lavastrom doch ist, zusammen mit dem pfeifenden Wind hatte der mich heute wieder ordentlich aufgeheizt und getrockenet.
Doch der Reihe nach: beim Aufbruch zur Morgentour zum Pacaya-Vulkan (morgens soll das Wetter immer viel besser sein...) regnete es in Stroemen. Die Laeden waren alle zu, ich fand kein Fruhstuck waehrend ich den Startort der Tour auch nur mit Muehe fand.
Der Vulkan Pacaya ist seit einer heftigeren Explosion in den 60ern die
ihn einen guten Teil der Spitze kostete jetzt seit den 90ern in
strombolischer Form aktiv, d.h. mit einem kontinuierlichen sanftem
Lavastrom von einigen Metern pro Stunde. Durch seine Naehe zu anderen
touristischen Zielen und guter Verkehrsanbindung ist Pacaya voll
erschlossen.
Nach etwa einer Stunde Fahrt dann Beginn der Wanderung zum Aktivitaetszentrum von Pacaya, etwa 500 Hoehenmeter immer zu langsam im Gaensemarsch zunaechst durch Regenwald, dann ueber alte verregnete Lavafaelder hin zu neuerer Lava, prima abgeduscht und durchlueftet. Ungefaehr 4x der gleiche Witz des Tourguides, ob wir denn auch das Shampoo dabei haetten. Die ersten Ponchos wurden weggerissen und vom Sturm verweht. Mein Regencape nicht, das klebte zusehr auf Haut und Klamotten. Der Sturm war beachtlich! Die alte Lava war durch den dichten Flechtenbewuchs zu erkennen. Die neuere, schwarze Lava durch die teils messerscharfen Kanten im losen Geroell. Super geeignet hier, meine Sandalen!
Aber dann die Lava: ein majaestaetischer Brei, gelb-orange-rot gluehend mit vielen schwarzen Schmaumkronen und scharfen Ráendern, sauheiss, naeher als 1m kam man echt nicht ran. An manchen Stellen war die frische Kruste nur wenige cm dick und nicht wirklich tragend, dafuer sauscharf. Mit dem Gehstock in der Lava rumstochern, super. Dabei wieder fast getrocknet, mein schicker pinker Rucksack dampfte wie ein Schnellkochtopf.
SEHR BEEINDRUCKEND!
Nun ja, auf dem Heimweg dann wieder ordentlich neu eingeweicht, weitere Klamotten, die im Rucksack vor sich hinmueffeln koennen.
Danach hatte ich dann noch ein bisschen Gelegenheit, Antigua, das Disneyland-Guatemala zu erforschen. Sehr putzig, jede Menge westliche Geschaefte, saubere Strassen, eingehaltene Verkehrsregeln, Bars und Kneipen, sogar ein Irish Pub! Ach ja, und natuerlich dutzende angebliche Fairtrade-Trade Laeden mit Souvenier-Kram.
Alles in allem find ich es grad gar nicht so schlimm, dass morgen dieser Trip schon wieder zuende ist. Jetzt darf`s auch wieder heimgehen!
Bis bald mit vielen Foto-Updates.
b.

