Schnorcheln, Komodo Drachen, Vulkanseen

Trip Start Jan 30, 2006
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Trip End Dec 28, 2006


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Where I stayed
Ikhlas Hotel

Flag of Indonesia  ,
Saturday, September 9, 2006

3 TAGE BOOTSFAHRT: LOMBOK - SUMBAWA - KOMODO - FLORES

Wir haben eine Dreitagestour mit Perama gebucht (Kosten 1.340.000,-Rp, mehr als 5% Rabatt liessen sich bei der Firma nicht rausholen). Wir sind ganz gluecklich, dass wir in keinen Bus steigen muessen und das Land Indonesien, das aus 17.000 Inseln besteht, jetzt auch vom Meer erleben koennen. Hier die Bootsfahrt in Stichworten

1. Tag Bootsfahrt
Der 1. Tag ist mehr eine Lombok-Sightseeing Tour als eine Bootstour; erster Stopp im Buero in Mataram und wir kriegen alle ein Perama-Leiberl geschenkt, 'mei schoen :-)'; 2. Stopp im Einkaufszentrum von Mataram zum Snacks kaufen und Geld abheben; 3. Stopp in einer Toepferei; 4. Tanzauffuehrung in einem Dorf; 5. lokaler Markt in Masbagik; 6. Toiletteneroeffnung mit Schluesselueberreichung durch unsere Gruppe, in einem Dorf, das in einem sozialen Projekt von Perama unterstuetzt wird und wir duerfen alle einen Baum pflanzen (HILFE!) - kurz ueberkommen uns Zweifel, ob wir auf der richtigen Tour sind; 7. Perama Dock, wo nach alter Zimmererkunst ein neues Tourschiff gebaut wird und 8. besteigen wir um 15 Uhr endlich unser Boot im Hafen von Labuhan Lombok an der Ostkueste von Lombok; wir fahren fuer nur eine Stunde und legen an der kleinen Perama Insel an (ein weiteres Projekt der Firma; sie will die grossteils uebernutzte und abgebrannte Insel wieder begruenen und zu einem Tourismusziel a la Gili Islands entwickeln); Umrundung der Insel in 25 min Gehzeit; Muscheln, Korallen und Seeigelskelette sammeln; am Sandstrand liegen, gegrillten Fisch essen, am Lagerfeuer sitzen und dem kleinen Konzert der PeramamitarbeiterInnen lauschen; um 21 Uhr Abfahrt in eine sehr turbulente Nacht, mindestens 5 der 13 TouristInnen an Bord werden seekrank, darunter auch Petra :-(

2. Tag Bootsfahrt
7.00 aufstehen, 7.30 Landgang an eine kleine Insel, auf der der Ausbruch des Vulkans Tambora im Jahr 1815 einen Salzwassersee hinterlassen hat; wir baden fuer eine halbe Stunde im See, in dem es sich aufgrund des hohen Salzgehaltes herrlich treiben laesst; Fruehstueck am Boot und Weiterfahrt bis 17.30; Petra kaempft mit ihrer Seekrankheit, aber mitgebrachte Ingwerkapseln helfen ganz gut; kurzer Landgang auf der zu Sumbawa vorgelagerten kleinen Insel Sandonda vor Sonnenuntergang und Weiterfahrt bis zum Morgen des naechsten Tages

3. Tag Bootsfahrt
7.00 vor Anker vor der Insel Komodo; Landgang und Besuch des Komodo Nationalparks; im Nationalpark Camp sehen wir einige Exemplare dieser Riesenechsen, die bis zu 100kg schwer und 3m lang werden und in sekundenschnelle eine Ziege oder auch Wasserbueffel erlegen koennen; beim Spaziergang durchs Nationalparkgelaende sehen wir keine Komodos, aber einige Wildvoegel und Hirsche; nach 2,5 Stunden im Nationalpark fahren wir ein kurzes Stueck weiter bis zum Roten Strand von Komodo und gehen dort fuer 1,5 Stunden an Land; der Strand erhaelt seinen Namen durch die feinen, roten Sandkoerner, die von roten Korallen herruehren, das Wasser ist helltuerkis und das vorgelagerte Korallenriff herrlich zum Schnorcheln; nach einem letzten guten Mittagessen am Boot gehts weiter durch die starke Meeresstroemung bis nach Lambuanbajo, unserem Zielort auf Flores.

FLORES

Labuanbajo - Bajawa - Ende
Labuanbajo ist ein nettes Hafenstaedtchen an der Westspitze von Flores, mit malerischem Hafen und angeblich tollen, vorgelagerten Sandstrandinseln. Labuanbajo ist ein Taucher- und Schnorchelparadies heisst es. Aber das wird fuer uns nix. Tauchen koennen wir noch nicht und es war bisher noch nicht die Zei, einen Kurs zu machen. Aus dem Schnorchelausflug wird dann auch nichts, weil Petra entdeckt, dass sie ihr Reisetagebuch auf der Perama Insel vergessen hat und wir verbringen erstmal einen halben Tag damit, sicher zu stellen, dass es gefunden und per Post sicher nach Hause geschickt wird. Die zweite Tageshaelfte verbringen wir grossteils in lauschigen Hafenrestaurants und verspeisen Fisch. Ein laengerer Aufenthalt in Labuanbajo geht sich nicht leider nicht aus, da wir quer ueber die Insel muessen, um in West Timor unseren Flug am 19.9.nach Australien zu erwischen.

Daher kaufen wir fuer den naechsten Tag um 6.00 Uhr frueh ein Busticket nach Bajawa, einer kleinen Stadt in den Bergen am halben Weg nach Ende. Die Busfahrt dauert von 6.30 bis 17.30 und kostet 80.000,-Rp. Wir ergattern einen Sitzplatz im uebervollen, oeffentlichen Bus. Flores ist eine sehr gebirgige Insel und dementsprechend windet sich die schmale Hauptstrasse bergauf und bergab ueber die Insel. Die Fahrt ist schoen, aber muehsam. Angekommen in Bajawa muessen alle Passagiere am 2,5km ausserhalb der Stadt liegenden Busbahnhof aus- und in Bemos umsteigen, bevor der Bus leer ins Stadtzentrum weiter faehrt. In Bajawa regiert die Bemo-Mafia, die will schliesslich auch etwas verdienen. Besonders wollen sie an TouristInnen verdienen und sie verlangen einen ueberhoehten Preis von 5.000,-Rp. Karl und ich verweigern und weichen auf ein Motorradtaxi fuer 3.000,- aus. Knapp vor Dunkelheit ergattern wir gerade noch ein Zimmer (eine groessere Gruppe von HollaenderInnen duerfte in der Stadt sein und fast alle Zimmer belegen). Da der Strom im Stadtviertel ausgefallen ist und die Stadt im Finstern nicht sehr einladend ist, gehen wir bald schlafen und beschliessen, am naechsten Tag gleich weiter zu fahren.

Um 9.00 am naechsten Morgen besteigen wir den Bus nach Ende, gondeln noch 45 Minuten durch die Stadt, bis genuegend Passagiere beisammen sind und es geht los. Diesmal haben wir mindestens drei Huehner im Bus und drei Ziegen am Dach mit dabei (Fahrpreis 35.000,-Rp). Um 15 Uhr kommen wir in der Hafenstadt Ende an. Hier das gleich Spiel - der Busbahnhof ist am Stadtrand und Bemos erwarten einem freudig. Wir lassen unser Geld wieder Mopedfahrern zukommen und quartieren uns im Hotel Ikhlas ein (DZ mit Dusche und Fruehstueck um 60.000,-Rp). Ende ist eine angenehme, kleine Stadt mit freundlichen Leuten - aus allen Richtungen fliegt uns ein 'Hello Mister' (gleiche Begruessung fuer Maenner wie fuer Frauen) zu.

An unserem ersten Vormittag in Ende legen wir mit dem im Hotel gemieteten Moped eine richtiggehende Buero-Rallye aufs Parkett:
+ Zuerst Hafenmeisterei - shit, es gibt kein Schiff nach Kupang auf West Timor
+ dann Merpati Air - alle Fluege vor 18.9. ausgebucht
+ Air Trans Nusa - erstmoeglicher Flug nach Kupang am 17.9.; wir buchen den Flug, obwohl uns ein Schiff lieber gewesen waere
+ zuletzt das Postamt, das finden wir nicht

Nachdem wir durch die neuen Abreisedaten von Flores noch gut drei Tage auf der Insel haben, behalten wir das Moped noch zweieinhalb weitere Tage und fahren am gleichen Nachmittag noch in das 53km entfernte Bergdorf Moni weiter.

Faerbige Vulkanseen von Kelimutu und Traumstrand in Paga
Moni ist ein idyllisches Bergdorf mit tollen Reisterrassen und kleinteiliger Landwirtschaft die steilen Haenge hinauf. Moni ist Ausgangspunkt, um die drei verschiedenfaerbigen Kraterseen des Vulkans Kelimutu zu sehen. Am ersten Morgen in Moni stehen wir um 5.00 Uhr auf und fahren um 5.30 mit dem Moped los - zu spaet wie sich bald herausstellt. Es sind noch 12 km Bergstrasse und 20 min Fussmarsch bis zum Aussichtspunkt auf die Seen. Ziel waere gewesen, den Sonnenaufgang bei den Seen zu geniessen. Wir muessen auf halber Strecke Halt machen fuer den Sonnenaufgang und geniessen den Blick auf die spektakulaeren Seen dann eben bereits im Sonnenschein. Ein See ist pechschwarz, einer tuerkis bis giftgruen und einer dunkelbraun. Auf noch ungeklaerte Weise wechseln die Seen alle paar Jahre ihre Farbe. Dem Mythos nach wandern die Seelen der Toten in die Seen. Ein wirklich ganz spezieller Ort.

Vom Kelimuto gehts wieder retour nach Moni, wo wir noch fruehstuecken und dann weiter nach Paga an der Suedkueste von Flores fahren. Nach weiteren 50 km erreichen wir diesen kleinen Ort und finden dort das Paga Beach Homestay und einen 5 km langen, weissen Sandstrand ganz fuer uns alleine - wir tun uns ganz furchtbar leid und beschliessen kurzer Hand fuer eine Nacht zu bleiben. Das Paga Beach ist eher simpel und der schoene Platz wird foermlich vom Holz- bzw. wohl besser Bambuswurm aufgefressen. Vom Restaurant sehen wir direkt auf das tuerkise Meer und koennen die maechtigen Wellen beobachten. Nach Mie Goreng und gegrilltem Fisch gehen wir am Nachmittag schwimmen und sitzen abends bei Kerzenschein (es gibt keinen Strom) im Restaurant, lauschen dem Meer und schreiben im Tagebuch bzw. lesen im Reisefuehrer.

Am naechsten Tag stehen wir um 5.00 Uhr auf, um uns den Sonnenaufgang am Strand anzusehen und die Fischerboote am Meer zu beobachten. Danach gehts wieder 100km retour nach Ende. Eine eher muehsame Angelegenheit mit zwei ausgewachsenen EuropaeerInnen und zwei Rucksaecken auf einem kleinen, asiatischen Motorrad ueber Bergstrassen im teils schlechten Zustand. Alles verlaeuft jedoch bestens und wir sind am Nachmittag wieder in Ende. Unseren letzten Tag in Ende verbringen wir mit einem groesseren Stadtspaziergang und einigen Stunden im Internetcafe, einem letzten Mie Goreng (=gebratene Nudeln mit Gemuese) und Bintang, dem lokalen Bier (kostet 15.000,-Rp, einen guten Euro pro Flasche).



3 Day BOAT TOUR: LOMBOK - SUMBAWA - KOMODO - FLORES

In Senggigi we organised our transport to Flores. Since we are running out of time we decided to basically skip Sumbawa, which is interesting for surfers mainly. This is still a place to explore with not much of tourist infrastructure, but therefore you need time.

Either you get on a bus for ca. 26 hours to get from Lombok to Flores (2 ferries and crossing Sumbawa in the bus) or you get on a boat. A lot of people (virtually everybody) in Senggigi offer boat tours. Those tours (4 days 4 nights) cost around 950.000 Rp, you easily get them down to 850.000Rp. We heard a lot of weired stories about those boats, some first hand most second hand. Nevertheless, we decided to spend more money and be rather save than sorry and choose a reliable company (Perama: 3 days, 2 nights: 1.330.000 Rp, All In, really, also the entrance tickets to Komodo)

The 1st day is more like a sightseeing tour through Lombok. Firstly we have been sceptical about this but later, when we learned that Perama shows real social engagement, we appreciated these stops in small villages. We have seen potteries, locals dances, people building boats using traditional techniques and much more.
Finally we board our boat at 3pm and after 1 hour we have our first stop on a small island.

The first night on the boat was rather rough and I guess at least 5 (out of 13) passengers are seriously sea sick, incl. Petra
:-(
The rest of the trip is calm and one highlight is of course Komodo with its famous dragons (up to 3m and 100kg): they are unique in the world and only found on the island at Komodo and other islands in the region. And yes, they eat humans if they can get them! Yummy.
After passing dangerous currents and whirlpools we arrive in Labuanbajo late afternoon on the third day.


FLORES

Labuanbajo
Labuanbajo is a small harbour and fishing village on the western tip of Flores. Nice people and loud mopeds. Cool retaurants with views of the harbour and not too many tourists.
Supposedly they have got nice and small island with white beaches, ideal for snorkeling and diving but we decide to move on.
So we get a bus ticket for the local bus for 80.000,- Rp to Bajawa and leave next morning at 6:30.
The trip takes 11 hours and the bus is FULL. You know the definition from other Asian countries, right? In accordance to the (prevailing) definition of the driver is a bus NEVER full. So there is always room for another passanger or some cargo. At least we have got seats and don't need to sit on the roof or cling on to the door or window - from outside, like others.

Bajawa
In Bajawa we have to leave the bus at the bust station, which is 2,5 km out of town. The empty bus continues to town. This is a nice arrangement, which allows the bemo drivers also to make some money, especially from tourists. Other tourist (4) are paying the asked 5.000 Rp, we are not. Instead we take a motorbike taxi for 3000,-.

Next morning we leave for Ende, also on a local bus. The bus is also full incl. several chicken and goats. At least the goats are put onto the roof.

Ende and the three coloured vulcano lakes of Kelimutu

In Ende we stay in the very clean and well organised Ikhlas hotel. Rooms come with shower and breakfast for 60.000,- Rp.
We rent a motobike for 50.000 per day (those things get more expensive the further east you go) and check out town. Later on the same day we drive ca. 50km up to Moni, a small village in the mountains from where to start the tour to Kelimutu with its 3 coloured vulcano lakes.
The drive is difficult (2 Europeans + luggage on one of these omnipresent 125ccm motorbikes), difficult road conditions. But this time - to our surprise - we DO NOT have a flat tire.
Next morning we leave in Moni at 5:30 (which was too late) to see the sunrise at the top of Kelimutu. But it is impressive up there and the three coloured lakes (1 turquoise, 1 dark brown and 1 black) are impressive and of mythical importance.
The souls of the dead go to the lakes, the souls of the young go to the turquoise lake, the souls of the old go to the dark brown lake and the souls of the evil go to the black lake.
Later on the same day we continue eastwards on our little motorbike for another 50km through stunning and mountainous scenery to a small fishing village named Paga. There we find a little homestay, very basic (with capital B) but nice and cosy and we are the only tousists. Also the 5km white sandy beach is completely ours, exept for the local fishermen and other locals going after their business.

The next day we have to go back all the way to Ende and its merely 100km but it takes like 4,5 hours of driving (riding).

On the 17th we catch a flight from ENDE to KUPANG in West Timor - we wanted to go by boat or ferry but quite in contradiction to our travel guide, there are just a few boats/ferries per month and not like every 2nd day what we hoped for. One needs to be flexibel.
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