Tasmanien, Bay of Fires, Freycinet Nat Park
Trip Start
Oct 24, 2010
1
7
12
Trip End
Dec 08, 2010
Unser Abenteuer Tasmanien (die australische Insel ganz im Süden) begann mit der Spirit of Tasmania, dem Fährschiff dass uns, unseren Camper und noch etwa 100 weiter Autos und Lastwagen nach Tasmanien bringen soll. Ich war ja mal ganz gespannt. Hochglanzfotos der Fähre hatte ich schon viele gesehen und auch vom Stand von Melbourne aus war sie gut zu sehen. Doch bis jetzt beschränkte sich meine Fährschiff-Erfahrung auf die Verbindung ab Beckenried – aber jetzt ging es 400km durch die Bass Strait.
Aber bevor es auf die Fähre ging, haben wir unserer Knoblauch und die Zwiebeln über Board geworfen. Ja man glaubt es kaum, Australien hat sogar von Bundesstaat zu Bundesstaat Quarantänevorschriften. Diesmal haben wir uns aber besser informiert und nur noch entsorgt, was wir wirklich nicht mitnehmen durften. Als dann alle Checks und Formalitäten vorbei waren, konnten wir in den Bauch des Kahns fahren. Garagendeck G3 – das für die grossen Brummis, wo Fahrzeuge mit Überhöhe Platz fanden. Die normalen Autos wurden auf zwei Decks weiter oben eingeparkt. Ein Lift brachte uns auf Deck 7 wo sich Bars, Restaurant, Shops und einen Spielsalon hatte und auf Deck 8 war dann unsere Kabine mit eigenem Bad. Die Überfahrt entpuppte sich als äusserst angenehme Angelegenheit. Pünktlich um 19:30 legte die Fähre aus dem Port of Melbourne ab und war dann um 06:30 am nächsten Morgen in Devonport.
Sonntag Morgen 0700 Devonport, die Strassen sind leer gefegt. Es schläft halt alles noch, ausser die neue gestrandeten Touris. So machten wir uns auf den Weg an die Ostküste von Tasmanien. Wir durchfuhren das Tamar Valley (Weingebiet), Launceston und über Scottsdale nach St. Helens. Am Schluss der Stecke konnten wir auf dem Tacho 300 km ablesen, 300 km die durch viele Wälder mit kurvigen Strassen, verlassenen Gegenden und über viele Hügel führten. Kurz vor dem Tagesziel machten wir noch einen Abstecher an die St Columbia Falls, dem höchsten Faserfall Tasmaniens (ca 90m). Mit all den Stopps und unserem Fahrtempo war die 300 km tagesfüllend.
Der nächste Morgen startete mit blauem Himmel und Sonnenschein – „what a wonderfull monday morning“ meinte das Radio dazu. Nach unserem Morgenritual duschen, frühstücken, Kinderspielplatz, Camper startklar machen, gings Richtung Bay of Fires. Aber nur Richtung, den bei der Binalong Bay war für nicht Allradfahrzeug Ende der Fahnenstange. Aber der Abstecher an den Traumhaften Strand mit den roten Felsen hat sich gelohnt. Leider zu kalt zum Baden. Aktuell ist die Wassertemperatur zwischen 12 bis 14 Grad, im Sommer kann es dann auch mal 18 Grad werden. Brrrrr, Tasmanien ist definitiv keine Badedestination - aber schön sind die Strände.
Der Küste entlang, vorbei an dutzenden von menschenleeren Traumstränden, ging es dann nach Coles Bay, dem keinen Ort am Eingang zum Freycinet Nationalpark. Wir stellten den Camper auf unseren Standplatz mit Bay Sicht, klappten das Sonnendach am Camper runter und verbrachten den Rest des Tages mit Nichtstun - what a wonderfull monday.
Bei schönstem Wetter und irgendwas über 20 Grad, was für Tasmanien sensationelles Wetter ist, machten wir uns auf in den Nationalpark. Malin hatte heute früh Tagwach gemacht und so waren wir bereits um 10 Uhr on the road. Der Wineglass Bay Aussichtspunkt stand auf dem Tagesprogramm. Da der 40 Minuten Aufstieg mit 600 Stufen und ein paar hundert Höhenmeter mit dem Kinderwagen nicht zu machen ist, wurde Malin auf den Rücken geschnallt. Die paar Schweissperlen beim Aufstieg zu verlieren haben sich gelohnt. Die Aussicht auf die verschiedenen Buchten während des ganzen Aufstieg war der Hammer. Gerne wären wir noch weiter gezottelt, doch dafür muss unser Dreikäsehoch noch etwas älter werden. Wer gerne wandert, ev auch über mehrere Tage, für den ist die Gegend empfehlenswert.
Aber bevor es auf die Fähre ging, haben wir unserer Knoblauch und die Zwiebeln über Board geworfen. Ja man glaubt es kaum, Australien hat sogar von Bundesstaat zu Bundesstaat Quarantänevorschriften. Diesmal haben wir uns aber besser informiert und nur noch entsorgt, was wir wirklich nicht mitnehmen durften. Als dann alle Checks und Formalitäten vorbei waren, konnten wir in den Bauch des Kahns fahren. Garagendeck G3 – das für die grossen Brummis, wo Fahrzeuge mit Überhöhe Platz fanden. Die normalen Autos wurden auf zwei Decks weiter oben eingeparkt. Ein Lift brachte uns auf Deck 7 wo sich Bars, Restaurant, Shops und einen Spielsalon hatte und auf Deck 8 war dann unsere Kabine mit eigenem Bad. Die Überfahrt entpuppte sich als äusserst angenehme Angelegenheit. Pünktlich um 19:30 legte die Fähre aus dem Port of Melbourne ab und war dann um 06:30 am nächsten Morgen in Devonport.
Sonntag Morgen 0700 Devonport, die Strassen sind leer gefegt. Es schläft halt alles noch, ausser die neue gestrandeten Touris. So machten wir uns auf den Weg an die Ostküste von Tasmanien. Wir durchfuhren das Tamar Valley (Weingebiet), Launceston und über Scottsdale nach St. Helens. Am Schluss der Stecke konnten wir auf dem Tacho 300 km ablesen, 300 km die durch viele Wälder mit kurvigen Strassen, verlassenen Gegenden und über viele Hügel führten. Kurz vor dem Tagesziel machten wir noch einen Abstecher an die St Columbia Falls, dem höchsten Faserfall Tasmaniens (ca 90m). Mit all den Stopps und unserem Fahrtempo war die 300 km tagesfüllend.
Der nächste Morgen startete mit blauem Himmel und Sonnenschein – „what a wonderfull monday morning“ meinte das Radio dazu. Nach unserem Morgenritual duschen, frühstücken, Kinderspielplatz, Camper startklar machen, gings Richtung Bay of Fires. Aber nur Richtung, den bei der Binalong Bay war für nicht Allradfahrzeug Ende der Fahnenstange. Aber der Abstecher an den Traumhaften Strand mit den roten Felsen hat sich gelohnt. Leider zu kalt zum Baden. Aktuell ist die Wassertemperatur zwischen 12 bis 14 Grad, im Sommer kann es dann auch mal 18 Grad werden. Brrrrr, Tasmanien ist definitiv keine Badedestination - aber schön sind die Strände.
Der Küste entlang, vorbei an dutzenden von menschenleeren Traumstränden, ging es dann nach Coles Bay, dem keinen Ort am Eingang zum Freycinet Nationalpark. Wir stellten den Camper auf unseren Standplatz mit Bay Sicht, klappten das Sonnendach am Camper runter und verbrachten den Rest des Tages mit Nichtstun - what a wonderfull monday.
Bei schönstem Wetter und irgendwas über 20 Grad, was für Tasmanien sensationelles Wetter ist, machten wir uns auf in den Nationalpark. Malin hatte heute früh Tagwach gemacht und so waren wir bereits um 10 Uhr on the road. Der Wineglass Bay Aussichtspunkt stand auf dem Tagesprogramm. Da der 40 Minuten Aufstieg mit 600 Stufen und ein paar hundert Höhenmeter mit dem Kinderwagen nicht zu machen ist, wurde Malin auf den Rücken geschnallt. Die paar Schweissperlen beim Aufstieg zu verlieren haben sich gelohnt. Die Aussicht auf die verschiedenen Buchten während des ganzen Aufstieg war der Hammer. Gerne wären wir noch weiter gezottelt, doch dafür muss unser Dreikäsehoch noch etwas älter werden. Wer gerne wandert, ev auch über mehrere Tage, für den ist die Gegend empfehlenswert.


