Tierisch gut

Trip Start Apr 07, 2011
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Trip End Dec 08, 2012


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Flag of Singapore  ,
Thursday, August 2, 2012

Etwas ausserhalb der Stadt liegt der Sinapur-Zoo. Der direkte Extrabus vom Stadtzentrum kam leider nie bei unserer Haltestelle vorbei, so dass wir dann die Metro und den Linienbus nehmen mussten. Aber wer braucht schon mehr als dreieinhalb Stunden fuer eine Zoobesichtigung? Wir mussten einmal mehr feststellen, dass Europaeer in Sachen Zoo noch einiges zu lernen haben. Dieser hier ist wohl einer der besten der Welt. Wir haetten uns locker die doppelte Zeit nehmen koennen, um die Kabriolen der vielen Tiere zu geniessen. Die ganze Anlage hat keine sichtbaren Gitter und die einzelnen Tieranlagen sind im Regenwald verteilt. Die Tiere befinden sich meistens auf von Wasser umgebenen 'Inseln', was zwischendurch auch ein etwas mulmiges Gefuehl aufkommen laesst. Tiger sind bekanntlich gute Schwimmer...
Einige Tierarten laufen, schwimmen oder fliegen ganz einfach frei im Zoo herum. Man sollte die Kamera gut festhalten, wenn eine Affenbande vorbeistuermt.
Unser Highlight war eine riesige begehbare Voliere, in der nebst tropischen Voegeln auch Fledermaeuse (kleine und GROSSE) von ganz nahe betrachtet werden koennen.

Der Zoo schloss leider schon um sechs Uhr, wir konnten schnell etwas essen und dann direkt nebenan in den Nachtzoo (Night Safari) wechseln, welcher als Topattraktion der Stadt gilt. Hier sind, wunderbar praesentiert wie im 'normalen' Zoo, die eher nachtaktiven Kreaturen zu Hause. Man kann auf verschlungenen Pfaden die Tiere erspaehen, was nicht immer ganz einfach ist. Die Mehrzahl der Besucher steht jedoch lieber 1 Stunde lang Schlange, um sich in einem Baehnli mit Ansage herumwaegeln zu lassen. Als wir dann kurz vor Ladenschluss die Baehnlirunde fast alleine auch noch machten, merkten wir, wie wenig die 'faulen' Leute von der ganzen Anlage sahen. Keine Fledermaeuse, welche um einen herumschwirren, keine spielenden Leopardenbabys, keine Tigerkatzen beim Fischen. Wildtierbeobachtung braucht halt auch im Zoo etwas Geduld. Die Beleuchtung ist bewusst spaerlich gehalten, was ab und zu fuer Ueberraschungen aus dem Gebuesch sorgte, aber auch das Fotografieren nicht gerade einfach machte. Ihr muesst halt die Tiere manchmal auch auf den Fotos suchen ;-) 
   
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