Oh, 'n Froschn! Mit Milchkaffe...

Trip Start Apr 07, 2011
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Trip End Dec 08, 2012


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Flag of Costa Rica  , Province of Puntarenas,
Wednesday, December 14, 2011

Santa Elena ist eine Siedlung in den ueberdschungelten Bergen von Costa Rica, welche von US-Quaekern (nicht Quakern) waehrend des Koreakriegs gegruendet wurde. Die Siedlergruppe entzog sich mit diesem Schritt der damals in den USA geltenden allgemeinen Wehrpflicht.
Ihren Vorfahren entsprechend praesentieren sich die Einwohner hier mit relativ starkem westlichen Einfluss. Sie Leben vor allem von der Landwirtschaft und vom Tourismus.
Wir besichtigten zwei Betriebe, welche zu Genossenschaften (Cooperativen) gehoeren. Die eine Genossenschaft produziert hier Kaese, die andere Kaffe.

Der Kaese, es werden 5 verschiedene Sorten produziert, war nicht mal so schlecht. Auf jeden Fall der Beste, den wir seit Reisebeginn probiert haben. Die Lokalsorte, Mont-Rico genannt, schmeckte verdaechtig nach Tilsiter. Wir fanden dann heraus, dass hier ein Schweizer namens Dubach als Lehrmeister gewirkt hatte. 
Die Kaeserei erinnerte uns stark an eine typische Schweizer Dorfchaesi. Das System der Genossenschaft ist einfach und effektiv: Jede Milchanlieferung wird im Labor kurz untersucht, zuviele Bakterien oder Spuren von Hormonen in der Milch fuehren zur Rueckweisung. Je nach Fettgehalt gibts noch etwas obendrauf und wer schlechte Milch in den Tanklaster kippt, muss den ganzen Tankinhalt bezahlen. So geht das!

Die besuchte Kaffeplantage war sehr klein, ein Einmann-Betrieb. Wir lernten viel ueber biologischen Kaffeeanbau und die damit verbundenen Schwierigkeiten. Probieren durften wir natuerlich auch, und die paar Volksweisheiten ueber 'starken' und 'schwachen' Kaffe wurden auch aus dem Weg geraeumt. Gewusst, dass der Unterschied im Koffeingehalt je nach heller oder dunkler Roestung gerade mal ein (1) Prozent betraegt und im Espresso aufgrund der kuerzeren Einwirkzeit weniger Koffein als im normalen Kaffe drin ist? ;-) Am Ende der Tour wurden uns sogar selbstgebackte Bananen-Pancakes serviert.

Da das Wetter tagelang regnerisch war und wir zuwenig Buecher zum Lesen hatten, statteten wir dem 'Frog Pond', einem Froschzoo noch einen Besuch ab. Es waren seit langem die am besten investierten 12 Dollar. Wo sonst darf man in Costa Rica mit einem Eintritt zweimal rein?
Die erste Runde machten wir mit einem Guide, welcher sehr viel ueber Froesche und andere Amphibien zu erzaehlen wusste. Dann organisierten wir noch schnell mehr Taschenlampen und unser Stativ. Obwohl es im Froschoarium stockdunkel ist, nahmen wir die Fotomoeglichkeiten wahr und hatten viel Spass dabei.
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