5Sterne-Hotel
Trip Start
Apr 07, 2011
1
90
187
Trip End
Ongoing
In Alaska gibt es ueberall Cabins, kleine Huetten mit spartanischer Einrichtung zum Uebernachten. Die meisten liegen entlang der Verkehrswege, wo vor allem die Highway-Reisenden eine Abwechslung zum Wohnmobil finden. Einige der Huetten stehen jedoch mitten in der Wildnis Alaskas, erreichbar nur zu Fuss, mit Boot oder z.B. Wasserflugzeug. Diese Cabins sind in den allermeisten Faellen Monate im voraus ausgebucht, unter anderem wegen ihres guenstigen Preises. Im Chugach National Forest auf der Kenai-Halbinsel fanden wir kurzfristig eine kleine Huette, welche in einem halben Tag zu Fuss erreichbar, aber dank ihrer Lage an einem Bergsee doch ziemlich abgeschieden ist.
Mitnehmen muss man alles selbst, inkl. Feuerholz, wenn man um diese Jahreszeit trockenes haben moechte. Obwohl wir diesmal das Zelt im Auto lassen konnten, waren unsere Rucksaecke schwer bepackt mit Nahrung, Wasser und Brennholz fuer zweieinhalb Tage. Der Weg fuehrte zunaechst steil den Berg hinauf aus dem Tal und dannach zwei Bergseen entlang durch ein Hochtal. Waehrend der erste Teil der Strecke relativ gut ausgebaut ist, muessen im zweiten Teil Fluesse durchquert werden und es gibt garantiert nasse Fuesse. Fuer einmal kam das Nass nicht von oben, sondern vom mannshohen Gras und den zu durchquerenden Buschwaeldern. Unsere Regenschuetze fuer Personen und Rucksaecke hielten aber stand.
Unser Hotel liegt direkt am See, meilenweit keine Menschenseele und keine menschengemachten Graeusche. Was fuer eine Einsamkeit! Wir verbrachten knapp zwei Tage in der Huette mit Faulenzen, Lesen, Feuer machen und Kochen. In der Nacht hoerte man nichts ausser einem heulenden Coyoten in der Ferne. So stellt man sich Alaska vor.
Mitnehmen muss man alles selbst, inkl. Feuerholz, wenn man um diese Jahreszeit trockenes haben moechte. Obwohl wir diesmal das Zelt im Auto lassen konnten, waren unsere Rucksaecke schwer bepackt mit Nahrung, Wasser und Brennholz fuer zweieinhalb Tage. Der Weg fuehrte zunaechst steil den Berg hinauf aus dem Tal und dannach zwei Bergseen entlang durch ein Hochtal. Waehrend der erste Teil der Strecke relativ gut ausgebaut ist, muessen im zweiten Teil Fluesse durchquert werden und es gibt garantiert nasse Fuesse. Fuer einmal kam das Nass nicht von oben, sondern vom mannshohen Gras und den zu durchquerenden Buschwaeldern. Unsere Regenschuetze fuer Personen und Rucksaecke hielten aber stand.
Unser Hotel liegt direkt am See, meilenweit keine Menschenseele und keine menschengemachten Graeusche. Was fuer eine Einsamkeit! Wir verbrachten knapp zwei Tage in der Huette mit Faulenzen, Lesen, Feuer machen und Kochen. In der Nacht hoerte man nichts ausser einem heulenden Coyoten in der Ferne. So stellt man sich Alaska vor.



