Newport: Die Paläste der Superreichen
Trip Start
Oct 02, 2008
1
3
23
Trip End
Oct 24, 2008
Where I stayed
Blueberry Manor
In der kleinen Bäckerei „My Favorite Bagel & Muffin" versorgen wir uns nach dem Auschecken aus dem Hotel mit Frühstück. Lustig: da ich der Bedienung partout nicht glauben mag, dass das Gebäck „Bacon Cheese Bone“ tatsächlich für Vierbeiner gedacht ist, probiere ich Hundeknochen für 2 Dollar das Stück. Die Amis: backen für ihre Wauwaus...
Gegen halb zehn sind wir in Newport und parken am Visitor Center. Das Wetter ist grandios: die Sonne strahlt von einem polfilterblauen Himmel. Wir machen uns auf zum Cliff Walk, der rund um die Halbinsel an den berühmten Mansions vorbeiführt, den Schlössern der Vanderbilts, Astors und anderer Neureicher des späten 19. Jahrhunderts, die hier für ihre Sommerfrische einen Palast an den anderen klotzten. Dazwischen ein paar sehr hübsche viktorianische Villen, aber auch ganz normale Einfamilien-Häuser – mit sagenhaftem Blick auf die Bucht.
Von innen schauen wir uns die Mansions nicht an. Zum Einen erscheint uns der Eintritt recht happig (bis zu 25 Dollar pro Hütte), zum Anderen werden heute gleich busweise Reisegruppen zur Besichtigung ausgeladen. Wir fühlen uns auf den Klippen ganz wohl – wenn man auch oft nur durch Zäune oder zwischen Hecken einen Blick auf die Traumhäuser am Meer erhaschen kann.
Nach zwei Stunden sind wir zurück an der trubeligen Bannister Wharf. Nach einem Blick in die kleine Halle des Fischmarkts, in der die Hummer zu Dutzenden auf die Weiterreise Richtung Kochtopf warten, bekommen wir einen schönen sonnigen Platz auf der Terrasse eines kleinen Restaurants am Hafen. Es hätte ein schöner Lunch werden können – doch die Bedienung hat nur ein wiederholtes „I'll be right with you“ für uns übrig. Nach 20 Minuten, in denen sie so ziemlich jeden anderen Gast versorgt hat, reicht es uns und wir machen uns unverrichteter Dinge wieder davon. Dann eben keine Clam Chowder.
Wir statten noch dem historischen Washington Square mit dem Old State House (Rhode Island war die erste Kolonie, die sich für unabhängig erklärte) einen Besuch ab und zahlen dann 14 Dollar Lösegeld für unser Auto. Für Newporter Verhältnisse übrigens ein Schnäppchenpreis, mitunter zahlt man hier 5 Dollar für 30 Minuten Parken...
Dann fahren wir zum Fort Adams State Park, von dem aus man einen schönen Blick über die Bucht auf die Stadt und unzählige Segelboote hat. Auch ein riesiges Kreuzfahrtschiff hat im Hafen festgemacht und überhaupt spielt sich das Leben der Newporter anscheinend vor allem auf dem Wasser ab. In Sachen Lebensqualität hat die 30.000 Einwohner-Stadt wirklich einiges zu bieten. Davon können wir uns auch auf dem Scenic Ocean Drive überzeugen, auf dem wir wiederum an einigen traumhaften Immobilien vorbeikommen. Nicht wenige stehen übrigens zum Verkauf. Krise und so...
Bei schönstem Sonnenschein fahren wir dann Richtung Cape Cod, wo wir gegen 16:30 Uhr bei unserem gebuchten Bed & Breakfast Blueberry Manor in Yarmouth ankommen. Der rüstige Besitzer Jerry führt uns herum und wir beziehen unser wunderschönes Zimmer in einem Anbau des Haupthauses.
Auf Jerrys Empfehlung hin entscheiden wir uns zum Abendessen wiederum für italienisch und fahren zum wenige Minuten entfernten Restaurant Ardeo. Nebenan im Liquor Store versorgen wir uns noch schnell mit Samuel Adams und einigen Flaschen Wein aus der Region. Alkohol gibt es in Massachusetts nicht im Supermarkt, dafür ist die Auswahl in den Alk-Läden der Wahnsinn.
Das Essen bei Ardeo ist dann nicht nur sehr lecker, sondern auch mal wieder mehr als reichlich. Die Muscheln als Appetizer hätte ich mir besser gespart, so habe ich keine Chance gegen die Pizza. Aber knapp war’s, gaaanz knapp.
Zurück im B&B freuen wir uns über kostenloses W-Lan, einen wärmenden Karmin und einige Gläser Wein, bei denen wir die heute geschossenen Bilder sortieren. Morgen bekommen wir hoffentlich Wale vor die Linse...
Gefahrene Meilen: 126
Übernachtung: B&B Blueberry Manor, $200
Gegen halb zehn sind wir in Newport und parken am Visitor Center. Das Wetter ist grandios: die Sonne strahlt von einem polfilterblauen Himmel. Wir machen uns auf zum Cliff Walk, der rund um die Halbinsel an den berühmten Mansions vorbeiführt, den Schlössern der Vanderbilts, Astors und anderer Neureicher des späten 19. Jahrhunderts, die hier für ihre Sommerfrische einen Palast an den anderen klotzten. Dazwischen ein paar sehr hübsche viktorianische Villen, aber auch ganz normale Einfamilien-Häuser – mit sagenhaftem Blick auf die Bucht.
Von innen schauen wir uns die Mansions nicht an. Zum Einen erscheint uns der Eintritt recht happig (bis zu 25 Dollar pro Hütte), zum Anderen werden heute gleich busweise Reisegruppen zur Besichtigung ausgeladen. Wir fühlen uns auf den Klippen ganz wohl – wenn man auch oft nur durch Zäune oder zwischen Hecken einen Blick auf die Traumhäuser am Meer erhaschen kann.
Nach zwei Stunden sind wir zurück an der trubeligen Bannister Wharf. Nach einem Blick in die kleine Halle des Fischmarkts, in der die Hummer zu Dutzenden auf die Weiterreise Richtung Kochtopf warten, bekommen wir einen schönen sonnigen Platz auf der Terrasse eines kleinen Restaurants am Hafen. Es hätte ein schöner Lunch werden können – doch die Bedienung hat nur ein wiederholtes „I'll be right with you“ für uns übrig. Nach 20 Minuten, in denen sie so ziemlich jeden anderen Gast versorgt hat, reicht es uns und wir machen uns unverrichteter Dinge wieder davon. Dann eben keine Clam Chowder.
Wir statten noch dem historischen Washington Square mit dem Old State House (Rhode Island war die erste Kolonie, die sich für unabhängig erklärte) einen Besuch ab und zahlen dann 14 Dollar Lösegeld für unser Auto. Für Newporter Verhältnisse übrigens ein Schnäppchenpreis, mitunter zahlt man hier 5 Dollar für 30 Minuten Parken...
Dann fahren wir zum Fort Adams State Park, von dem aus man einen schönen Blick über die Bucht auf die Stadt und unzählige Segelboote hat. Auch ein riesiges Kreuzfahrtschiff hat im Hafen festgemacht und überhaupt spielt sich das Leben der Newporter anscheinend vor allem auf dem Wasser ab. In Sachen Lebensqualität hat die 30.000 Einwohner-Stadt wirklich einiges zu bieten. Davon können wir uns auch auf dem Scenic Ocean Drive überzeugen, auf dem wir wiederum an einigen traumhaften Immobilien vorbeikommen. Nicht wenige stehen übrigens zum Verkauf. Krise und so...
Bei schönstem Sonnenschein fahren wir dann Richtung Cape Cod, wo wir gegen 16:30 Uhr bei unserem gebuchten Bed & Breakfast Blueberry Manor in Yarmouth ankommen. Der rüstige Besitzer Jerry führt uns herum und wir beziehen unser wunderschönes Zimmer in einem Anbau des Haupthauses.
Auf Jerrys Empfehlung hin entscheiden wir uns zum Abendessen wiederum für italienisch und fahren zum wenige Minuten entfernten Restaurant Ardeo. Nebenan im Liquor Store versorgen wir uns noch schnell mit Samuel Adams und einigen Flaschen Wein aus der Region. Alkohol gibt es in Massachusetts nicht im Supermarkt, dafür ist die Auswahl in den Alk-Läden der Wahnsinn.
Das Essen bei Ardeo ist dann nicht nur sehr lecker, sondern auch mal wieder mehr als reichlich. Die Muscheln als Appetizer hätte ich mir besser gespart, so habe ich keine Chance gegen die Pizza. Aber knapp war’s, gaaanz knapp.
Zurück im B&B freuen wir uns über kostenloses W-Lan, einen wärmenden Karmin und einige Gläser Wein, bei denen wir die heute geschossenen Bilder sortieren. Morgen bekommen wir hoffentlich Wale vor die Linse...
Gefahrene Meilen: 126
Übernachtung: B&B Blueberry Manor, $200

