Krake, Manta and Dolphins

Trip Start Sep 19, 2010
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Trip End Oct 02, 2010


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Flag of United States  , Florida
Thursday, September 30, 2010

Erstaunlich gut schlafen wir in diesem Riesenhotel. Da ist ja eigentlich gerne mal nachts Terror auf dem Flur, hier bleibt es wunderbar ruhig und sogar die Klimaanlage können wir über Nacht auslassen, da anscheinend alles bestens isoliert ist. Nach einem bescheidenen Frühstück in einer Coffee Bar im Hotel fahren wir drei Straßen weiter nach Seaworld. Ich weiß, ich weiß, ich hatte am Anfang der Reise gesagt, dass wir nur EINEN Vergnügungspark besuchen würden, aber hey, wir sind in Orlando und waren noch nie in Seaworld. Also kann man sich das ja mal anschauen...

Erstes Ziel: die brandneue Manta-Achterbahn. Aber: Pustekuchen. Temporarily closed. So ein Mist! Also gleich weiter zur Kraken - und die entschädigt uns. Null Minuten Wartezeit, eine Superbahn, floorless mit einer irren Spirale. Yeah!

Danach klappern wir die ganzen Tiere ab. Zum Beispiel das Reiher-Gehege. Okay, eigentlich ist das das Becken für Robben und Seelöwen. Aber die Vögel haben natürlich spitzgekriegt, dass es hier regelmäßig frischen Fisch gibt. Also warum mühsam durch die Sümpfe waten? Da genug Futter für alle da ist, kommen Vögel und Robben ganz gut miteinander aus. Und endlich kann man die schönen weißen Reiher mal in Ruhe fotografieren. In der freien Natur sind die ja so scheu...

Irgendwann macht die Manta schließlich doch auf und wir sind unter den Ersten, die die Bahn stürmen. Beim Einsteigen sieht alles noch harmlos aus, dann wird man in die Waagerechte gebracht und ab geht's! Die Fliehkraft vor allem im Looping ist wirklich enorm, wenn man auf dem Rücken liegt und in den Sitz gepresst wird. Noch krasser ist, wenn man ganz hinten in der Bahn sitzt. Wahnsinn! Wir fahren die Manta zwei Mal hintereinander und am Ende eine weitere Runde...

Auch die Aquarien und sonstigen Anlagen für die Tiere gefallen uns gut. Besonders die Delphine. Wobei bettelnde Delphine fast noch aufdringlicher sind als bettelnde Vögel. Für fast alle Tiere können die Besucher Futter kaufen. Bei den Delphinen sind die Fütterungszeiten immerhin begrenzt. Sonst würden die wahrscheinlich optisch bald nicht mehr von den Manatees zu unterscheiden sein. So sind die aber ganz fix im Wasser.

Die einzigen, die wir nicht zu Gesicht bekommen, sind die Killerwale. Die können den ganzen Tag überall hinschwimmen und halten sich nicht unbedingt in dem Becken für das Underwater Viewing auf. Und extra auf die Show zu warten, haben wir keine Lust. Nachmittags knallt die Sonne ganz schön runter und so begeben wir uns nach sechs Achterbahnfahrten gegen 16 Uhr Richtung Exit. Seaworld hat sich auf jeden Fall gelohnt und kann guten Gewissens empfohlen werden.

Nach einer Siesta im Hotel machen wir uns abends auf zum Kofferkauf im Outlet. Gute Qualität hat bei Gepäck ja ihren Preis und so investieren wir 120 Dollar in einen extrem leichten Trolley, der gerade noch so als Handgepäck durchgeht. Damit sparen wir aber wiederum 50 Dollar, die wir ansonsten für das Aufgeben eines dritten Gepäckstücks zahlen müssten. Waren das noch Zeiten, als man 2x32kg für lau einchecken konnte...

Auf Empfehlung von Lal@ vom USA-Stammtisch wählen wir zum letzten Abendessen das Cattleman's Steak House. Ein sehr guter Tipp, die Steaks sind super!

Zum Abschluss unseres Florida-Food-Festivals noch ganz standesgemäß ein Key Lime Pie. That's it. Ab morgen wird gefastet!

Gefahrene Meilen: 16
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