Lukla (2.860m) – Geschafft!

Trip Start Nov 28, 2011
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Trip End Jul 31, 2012


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Where I stayed
Paradise Lodge

Flag of Nepal  , Eastern Region,
Saturday, March 24, 2012

Eine weitere, kurze Nacht liegt hinter uns. Um kurz vor sechs bin ich abermals so wach, dass ich anfange zu lesen, was aber gar nicht so einfach ist, wenn einem dabei Arme und Haende foermlich einfrieren. Doch, ich bin schon irgendwie froh, wenn wir morgen hoffentlich wieder in Kathmandu sind. Allein die Aussicht nach 15 Tagen endlich wieder duschen zu koennen – herrlich.

Die letzte Etappe startet entsprechend schwungvoll. Wir sind alle gut drauf und voller Vorfreude.

Die Sonne scheint, die Umgebung ist umwerfend, der Weg nicht zu schwer. Alles gut.

Nach der Tee-Pause nach 1,5 Std. in Phakding faengt dann allerdings langsam an alles weh zu tun: die Fuesse, der Ruecken die Knie – allen geht es aehnlich. Keine von uns hat noch wirklich Lust zu laufen und ich bin zudem vermehrt genervt von dem nun folgenden, schweren Anstieg und vor allem davon Durga, der mir stetig in den Hacken haengt und zudem von seinem Handy ueber Lautsprecher in einer Tour nepalesische Folk-Musik abspielt, die einen halben Meter weiter vorne nur noch nach jauligem Brei klingt.

3 Std. sollen es laut Durga noch sein bis Lukla – sie scheinen wie eine kleine Ewigkeit.

Zu allem Uebel wird es auch noch schattig, leicht feucht und kalt, je naeher wir Lukla kommen.

Wir haben mittlerweile alle die Scheuklappen unten und stapfen im Laufschritt den letzten, wirklich schweren Anstieg hinauf. Wir sind dabei zum ersten mal eine gute Stunde schneller, als Durga fuer die Strecke veranschlagt hatte. Ja – wir wollten es hinter uns bringen…

Es hat jetzt auch wirklich gereicht und so sind wir wirklich froh, als wir durch das Stadttor Luklas gehen.

In der "Paradise Lodge" angekommen, wasche ich mich erst einmal ausgiebigst mit fliessend (kalt) Wasser, ziehe die letzten, halbwegs frischen Klamotten an und esse mein erstes (erstaunlich gutes) Yak-Steak. Schade, dass die Fritten so gar nicht durch sind und entsprechend nicht schmecken. Sonst waere das wirklich ein sehr zufriedenstellendes Mahl gewesen.

Claudi und ich unternehmen noch einen Bummel in die Stadt Lukla und kehren am Ende bei Starbucks (!!!) Lukla ein. Die Speisen und Getraenke haben allerdings nicht die gewohnte Qualitaet – auch das gross angekuendigte “Free WiFi”, welches uns erst dazu bewegt hatte wirklich einzukehren, geht selbstverstaendlich nicht.

Nun sitze ich einmal mehr in einer, zum Glueck gut geheizten, Lodge und hoffe instaendig, dass das Wetter morgen gut ist und wir morgen nach Kathmandu fliegen koennen.
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