Neue Stadt, neue Uni, neue Wohnung

Trip Start Jun 23, 2012
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Trip End Ongoing


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Flag of United States  , New York
Sunday, June 24, 2012

Nach mehr als 15 Stunden auf den Beinen kam ich also am 23. Juni um 17.30 Uhr endlich in Syracuse am Flughafen an. Wobei die Verwendung des Worts Flughafen hier wohl ein geringfügige Übertreibung ist. Bestehen tut dieser nämlich nur aus einer Start- und Landebahn und einem Gebäude, das sich da mal Terminal nennt. Bei einer Stadt mit circa 200.000 Einwohnern hätte ich da mehr erwartet. Nun gut, wir wollen ja nicht kleinlich sein.

Am Flughafen wurde ich von Jim und Sally abgeholt. Jim ist Rotarier im Syracuse Rotary Club, dem 42. Rotary Club, der je gegründet wurde und der während meines Ambassadorial Scholarship Jahres auch mein Host Club hier in den USA sein wird. Meine waren natürlich - ganz in Rotarier Manier - unglaublich nett und haben mir auf dem Weg vom Flughafen zu meiner Wohnung schon ganz viel über die Stadt erzählt. 

Syracuse ist eine typische amerikanische mittelgrosse Stadt. Alles ist auf unglaublich viel Fläche verteilt und somit wirken die Wohngegenden viel "vorstädtischer" als sie eigentlich sind. Dennoch findet man im Zentrum und rund um die Stadt herum alles was man braucht. Mehrere Shopping Center, einen eigenen Flughafen, gute Restaurants und eine Unmenge an kleinen Clubs, Bars und Pubs.

Gleich nach dem Abladen meiner Koffer in meiner Uni bot mir Jim an mich gleich zu einem Supermarkt zu fahren, damit ich für den nächsten Tag wenigstens ein paar Lebensmittel in der Wohnung haben würde.



Um sage und schreibe 23 Uhr Ortszeit war ich dann endlich in meiner Wohnung und konnte mich erschöpft auf mein Bett fallen lassen. (Man bedenke hierbei, dass es in Deutschland bereits 5 Uhr morgens war und ich mich genau um 5 Uhr morgens des vorherigen Tages in Deutschland auf den Weg zum Flughafen gemacht hatte.)

 
 


Doch der Jetlag hatte kein Erbamen mit mir und so wachte ich auch am nächsten Morgen schon um halb sechs auf. Da meine beiden Mitbewohnerinnen erst im Laufe der Woche einziehen würden hatte ich auch nicht wirklich eine Beschäftigung. Also geduscht, fertig gemacht und Universität erkundet.

Hierzu kann man einfach nur sagen: Wow, wow, wow... Allein schon beim Schlendern über das Unigelände und beim Betrachten der Gebäude von aussen haben sich die extrem hohen Studiengebühren für mich fast schon wieder gerechtfertigt. Etwas vergleichbares kann man in Deutschland meiner Ansicht nach einfach nicht finden. Wunderschöne alte, gepflegte Gebäude auf einem geschlossenen, verkehrsberuhigten Campus auf dem "Hill" - Ausblick über die ganze Stadt inklusive.

Da die Uni nur circa 15 Gehminuten von meiner Wohnung entfernt liegt liess sich der gesamte Campus problemlos zu Fuss erkunden. Und ich bin jetzt schon begeistert; ohne ein einziges Seminar gehabt zu haben und obwohl ich schon massig an Hausaufgaben aufhabe für Kurse, die erst nächste Woche beginnen. Bei so einer schönen Umgebung, da kann man einfach nur ins Schwärmen kommen.

Am besten ihr überzeugt euch alle selbst:
















Typisch Amerikanisch:

Wie lange ich das durchhalten kann weiss ich noch nicht, aber mit diesem Eintrag möchte ich euch gerne meinen neuen Themenpunkt "Typisch Amerikanisch" vorstellen. Immer wenn etwas lustiges, unglaubliches oder tolles vorkommt, das in meinen Augen typisch amerikanisch ist, dann werde ich euch gleich davon berichten. Um nun zum eigentlichen Thema zurückzukommen...

Auf dem 40-minütigen Flug von New York City nach Syracuse musste man für Wasser bezahlen aber Chips bzw. Cookies gab es umsonst... 
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