Endlich auf dem Weg
Trip Start
Jun 02, 2011
1
9
17
Trip End
Jun 19, 2011
Where I stayed
Michigan Creek Campsite
What I did
West Coast Trail
Heute haben wir endlich das Hauptziel unserer Reise, den West-Coast-Trail, in Angriff genommen. Wir hatten schon in Deutschland den Shuttle-Bus gebucht, der uns zum Start bei Bamfield bringen und in Port Renfew wieder abholen sollte. Da unser Hotel fast gegenüber der Bushaltestelle lag, konnten wir vor dem Start um 06:15 noch eine Tasse Kaffee trinken. Der Bus fährt zunächst Port Renfew an. Bis dahin sind es ca. 2 Stunden auf Asphaltstraßen. Nach einer halben Stunde Pause ging es dann auf Loggingstrassen weiter. Die Fahrer verständigten sich über Funk, damit es zu keinen unliebsamen Begegnungen mit den riesigen Holzladern kommt. Genau wie im Fahrplan angegeben, erreichten wir um 12:00 den Trailhead bei Bamfield. Beim Registrieren fiel mir auf, dass neben mir noch ein Kollege aus Böblingen stand! Wir haben heute aber auch fast nur Deutsche getroffen. Bevor wir loslaufen konnten, mussten wir noch die Gebühr von ca. 160 CAD pro Person entrichten und ein halbstündiges Briefing erdulden. Dann ging es um 13:45 endlich los.
Das erste Stück konnten wir, da Ebbe war, am Strand laufen. Nach ca. 1km ging es dann aber in den Wald. Wir hatten nach der Beschreibung im Führer eher so etwas wie einen Fahrweg auf dieser Etappe erwartet, waren dann aber doch überrascht, dass der Weg etwas wilder war. Einige kleine Leitern, sumpfige Abschnitte machten das Ganze abwechslungsreich. Der Wald ist ein schöner Küstenregenwald mit grossen Bäumen, viel Unter- und Totholz. Kurz vor dem Leuchtturm am Pachena Point führt ein kleiner Abstecher ein Stück die Steilküste hinunter. Von dort aus konnten wir eine Kolonie Seelöwen beobachten.
Vom Leuchtturm waren es dann nur 2km bis zu unserem Camp am Michigan Creek, das wir nach etwas mehr als 12km um 18:20 erreichten.
Da außer uns nur noch vier andere Trekker dort übernachteten, gab es genügend Platz. Auch Toiletten und Bear-Locker für die Lebensmittel und Waschzeug waren vorhanden. Abends wurde es dann recht schnell nasskalt, sodass wir uns in unsere Zelte zurückzogen.
Das erste Stück konnten wir, da Ebbe war, am Strand laufen. Nach ca. 1km ging es dann aber in den Wald. Wir hatten nach der Beschreibung im Führer eher so etwas wie einen Fahrweg auf dieser Etappe erwartet, waren dann aber doch überrascht, dass der Weg etwas wilder war. Einige kleine Leitern, sumpfige Abschnitte machten das Ganze abwechslungsreich. Der Wald ist ein schöner Küstenregenwald mit grossen Bäumen, viel Unter- und Totholz. Kurz vor dem Leuchtturm am Pachena Point führt ein kleiner Abstecher ein Stück die Steilküste hinunter. Von dort aus konnten wir eine Kolonie Seelöwen beobachten.
Vom Leuchtturm waren es dann nur 2km bis zu unserem Camp am Michigan Creek, das wir nach etwas mehr als 12km um 18:20 erreichten.
Da außer uns nur noch vier andere Trekker dort übernachteten, gab es genügend Platz. Auch Toiletten und Bear-Locker für die Lebensmittel und Waschzeug waren vorhanden. Abends wurde es dann recht schnell nasskalt, sodass wir uns in unsere Zelte zurückzogen.


