Das dänische Spanien

Trip Start Mar 31, 2012
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Trip End Apr 08, 2012


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Where I stayed
Casa-Hotel Doñana Rural

Flag of Spain  , Andalusia,
Wednesday, April 4, 2012

Nicola hatte gestern noch nicht genug bekommen: Sie musste gleich noch mal morgens in die Mequita-Catedral. Ich blieb derweil noch im Hotel und genoss die Badewanne. Um 10:00 starteten wir dann mit unserem Mietwagen Richtung Sevilla. Wir wählten die Landstraße statt der Autobahn, aber auch die war eher langweilig und zum Anhalten bestand kein Anlass. Allerdings wurden jetzt die endlosen Olivenplantagen durch Orangenplantagen abgelöst. Um 13:15 erreichten wir dann El Rocio, wo wir gleich unsere Unterkunft im Casa-Hotel Donana Rural aufsuchten.
El Rocio ist völlig anders als die Orte zuvor: Weite "Straßen", die aber nur aus Sand bestehen. Die Häuser erinnern eher an eine Western-Kulisse. Die allgegenwärtigen Reiter taten ihr übriges. El Rocio wird ein Mal im Jahr von einer großen Wallfahrt (200.000 Besucher) aufgesucht. Daran ist alles ausgerichtet. Den Rest des Jahres über ist es ein verschlafenes Dorf mit großen, leeren Plätzen.
Wir aßen am Ufer der Lagune noch eine Kleinigkeit, dann ging es weiter zum Nationalpark Donana. Dort hatten wir zuvor Plätze für eine Rundtour mit speziellen Bussen reserviert, die einzige Art den Nationalpark zu erfahren. Um 15:00 starteten wir dann mit Geländebussen auf Unimog-Basis, die bis zu 21 Personen transportieren können. Nachdem wir den Ferienort Matalascaña  passiert hatten, ging es zunächst auf dem Strand weiter. Dann bogen wir in die Dünen ab. Die Geländebusse kamen mit dem Sand problemlos klar. Die Wanderdünen überrollen die Pinienwälder - ene eigenartige Mischung, da in den Dünentälern grüne Pinienwälder bestehen bleiben. Dieses Jahr war der Winter so niederschlagsarm, dass die Lagunen sich nicht mit Wasser füllen konnten. So viel diese Landschaftsform mit den Vogelschwärmen "aus dem Wasser". Die Rückfahrt von der Mündung des Guadaquivirs in den Atlantik erfolgte dann sehr schnell über 30km auf dem harten bei Ebbe freigelegten Strand bis Matalascañas.
Abends suchten wir dann noch eines der wenigen geöffneten Lokale in El Rocio auf. Dort konnten wir uns anständig verpflegen, denn auch der einzige Lebensmittelladen des Ortes hatte geschlossen.
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