Der Fluch der Altstadt

Trip Start Mar 31, 2012
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Trip End Apr 08, 2012


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Where I stayed

Flag of Spain  , Andalusia,
Monday, April 2, 2012

Statt das Frühstück im Hotel einzunehmen, machten wir uns auf den Weg zum nächsten Cafe und frühstückten dort. Nicolas Experimentierfreude wurde allerdings etwas auf die Probe gestellt: Das Blätterteiggebäck mit knusprigen Nüssen entpuppte sich als Blätterteig mit krossen Schweinekrusten! Es war zwar nicht schlecht, aber zur Schokolade doch etwas gewöhnungsbedürftig.
Danach machten wir uns auf in die Innenstadt. Vor 10:30 passiert hier gar nichts. Die Geschäfte sind zu und die Plätze menschenleer. Auch die Kathedrale, die wir noch besichtigen wollten, war noch geschlossen. So sahen wir uns zuvor den übriggebliebenen maurischen Gebetsraum im alten Rathaus an. Danach machte dann die Capilla Real auf, in der die katholischen Könige bestattet sind. Anschließend konnten wir dann in die gewaltige Kathedrale. Die weissen Säulen sind einfach riesig. Zentraler Bereich ist die Capilla Mayor, die obwohl sehr golden - was uns in der Regel nicht gefällt - doch ungewöhnlich gegliedert war.
Nach dem Besuch der Kathedrale kehrten wir zum Hotel zurück, nahmen unser Gepäck auf und fuhren über die Autobahn nach Jaen. Mittlerweile war das Wetter wieder schlechter geworden, wir fuhren aber dennoch auf den Burgberg hinauf. Die Aussicht auf die riesigen Olivenplantagen in der Gegend war etwas eingeschränkt, aber der Blick hinunter auf die Altstadt lohnend. Dort wollten wir dann anschließend Mittag essen. Wir fuhren wieder hinab und ließen uns in die Altstadt drängen. Ein Fehler! Schließlich steckten wir mit unserem Auto in einer Gasse, in der man nicht mal mehr die Türen öffnen konnte. Zurück trauten wir uns nicht und so blieb nur der Weg nach vorne. Schließlich mündete die Gasse in eine kleine Straße. Leider war unser Auto aber zu groß für die Kurve und blieb an den Häuserwänden hängen. Großes Gehupe um uns, weil nun natürlich auch der Verkehr auf der Straße nicht mehr durchkam. Nach wohl 20min Rangieren, Schieben und Drücken hatten wir den Wagen endlich um die Kurve - allerdings etwas ramponiert! Der Appetit auf das Mittagessen war uns vergangen und wir fuhren direkt weiter nach Cordoba.
Dort steuerten wir gleich unser Hotel Hesperia Cordoba an, das direkt am Fluss gegenüber den Mesquita-Catedral liegt.Von unserem Zimmer hatten wir einen tollen Blick auf die romanische Brücke. Über diese ging es dann abends in einer kleinen Taverna zum Abendessen: Überbackenener Kabeljau mit Pinien und Rosinen, Spinat mit Roquefortkäse überbacken, Ochsenschwanz mit frittierten Kartoffeln und Schweinefilet mit Trüffelsauce sorgten für einen versöhnlichen Ausklang. Als wir gerade mit dem Essen fertig waren, wurde das Licht ausgeschaltet und am Lokal unter den dumpfen Trommelschlägen eine Prozession von Nazarenos (denen mit den Ku-Kux-Klan-Mützen) vorbei. Das war schon unheimlich.
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