Mekong Delta

Trip Start May 30, 2010
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Trip End May 30, 2011


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Flag of Vietnam  ,
Sunday, December 5, 2010

Nicht nur wir haben die weite Reise vom Tibetischen Hochplateau bis zur Südspitze Vietnams gemacht, sondern auch der mächtige Fluss Mekong. Doch zu Beginn stehen wir vor einer schwierigen Entscheidung, basiert auf der Tatsache dass wir das Land in einigen Tagen verlassen müssen: reisen wir zügig durchs Mekong Delta und verbringen anschliessend einige Tage an einem Strand auf der im Golf von Thailand gelegen Insel Phu Quoc, oder nehmen wir uns die nötige Zeit fürs Delta? Wir entscheiden uns fürs Delta. Strände werden wir, vielleicht, noch später sehen. Das Mekong Delta hingegen ist einmalig.

Die überwiegende Mehrheit der Touristen, die das Mekong Delta bereisen, tun dies in Form einer organisierten Tour. Das ist zwar ziemlich preiswert und komfortabel, doch wir brauchen wieder einmal etwas Abendteuer.

So steigen wir in Saigon in einen lokalen Bus und fahren nach My Tho. Von unserer Unterkunft haben wir eine atemberaubende Aussicht auf den Mekong – oder besser gesagt auf einen Arm des Flusses. Schliesslich sind wir ja in einem Delta. Die Wassermassen sind schlichtwegs gigantisch. Auf der Erkundungstour, die wie gleichentags in Angriff nehmen, erkunden wir einige Inseln, fahren durch träge Kanäle und radeln durch die Landschaft. Leider ist auch hier alles sehr touristisch. Doch da wir zu einer anderen Zeit hier sind als die Gruppen, treffen wir kaum Westler an.

Leider gibt es im Mekong kaum noch Möglichkeiten, per Schiff zwischen den Ortschaften zu reisen. Wir lassen uns deshalb mit einem Minibus nach Vinh Long fahren. Minibusse sind schneller und teuer als die lokalen Busse, werden jedoch oft derart vollgestopft, dass der Komfort auf der Strecke bleibt.

Von Vinh Long brechen wir in aller Herrgotts Frühe auf. Ein Boot bringt uns zum schwimmenden Markt von Cai Be, der sich jedoch als Enttäuschung entpuppt. Das Konzept eines solchen Marktes ist, dass die Verkäufer auf ihren Booten die Ware anpreisen und die Kundschaft vorbei rudert und einkauft. Doch abgesehen von einigen Kürbisverkäufern herrscht total tote Hose. Teil unserer Tour ist ausserdem eine Kokosnuss Bonbon und eine Popreis Fabrik. Die Nacht verbringen wir bei einer Familie. Wie immer ist auch bei diesem Homestay das Abendessen das Highlight.

Im Delta wachsen eine grosse Anzahl exquisiter Früchte. Deren zu degustieren können wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Einige davon sind uns bestens bekannt, andere haben wir noch nie gesehen. Insbesondere Ananas, Mango und Wassermelone schmecken fantastisch, nicht zu vergleichen mit dem was bei uns verkauft wird.

Wiederum mit einem lokalen Bus geht es zum grössten Ort des Deltas, Can Tho. Unsere Hoffnung, von dort ein Schiff zur Weiterfahrt zu finden, erfüllt sich leider nicht. Deshalb geht es wieder mit einem Minibus weiter. Der Letzte Stopp unserer Reise in Vietnam gilt der Stadt Chau Doc. Wie sonst auch überall im Delta ist es hier ziemlich heiss und extrem feucht. Und auch wenn die Regenzeit eigentlich soeben zu Ende gegangen ist, regnet es in Chau Doc jeden Tag heftig. Am Tag bevor wir weiterreisen ist es ganz extrem. Nach stundenlangen heftigsten Regenschauern sind die Strassen gänzlich unter Wasser.

Vietnam hat uns ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Der Grund liegt sicherlich hauptsächlich an unseren Erwartungen. Nie und nimmer haben wir mit einer so gut ausgebauten und geölten Tourismus Industrie gerechnet. Gut gefallen hat uns hingegen die einfache Interaktion mit den Einheimischen, gerade wenn es ums Essen geht. Einfach in ein von einem „Müetti" geführten Strassenrestaurant zu sitzen und eine Leckere Mahlzeit zu verspeisen macht sehr viel Spass.
Chau Doc hotels Slideshow

Comments

Mami h. on Dec 14, 2010 at 03:06PM

super! kann nie genug Bilder von euch sehen.....

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