In der Konservendosenfabrik

Trip Start Dec 26, 2011
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Trip End Jul 21, 2012


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Flag of Uruguay  ,
Sunday, March 4, 2012

04.03.
Nach der Nacht in Paysandu fuhr ich mangels weiterer Attraktionen in dieser Stadt gleich weiter nach Fray Bentos. Von dort wollte ich spater den Bus ueber die Grenze nach Argentinien nehmen. Wie ich nach meiner Ankunft festgestellt habe, fahren allerding Sonntags keine Busse nach Argentinien, was mich dann mehr oder weniger genervt hat, weil ich nicht noch langer in Uruguay herumtroedeln wollte. Schliesslich hatte ich am Tag zuvor gemerkt, dass ich nur noch sechs Wochen Zeit habe, bis ich in La Paz mein nachstes Reisegspaendli treffen muss!!!

Naja, hat ja aber nichts genutzt, es gab keine Moglichkeiten, am selben Tag noch nach Argentinien zu reisen und nochmal eine andere Stadt in Uruguay war auch nicht erstrebenswert, so habe ich mich halt mit Fray Bentos abgefunden. Am Morgen habe ich erst mal mein Pflichtprogramm durchgefuhrt und das Museum der beruhmten Konservendosenfabrik besichtigt. Anscheinend sollte Fray Bentos weltweit bekannt sein, weil es die erste Fabrik dieser Art war - ich hatte wie ueblich noch nie davon gehoert ausser dank einem Eintrag in meinem Reisefuhrer. Eine Fuhrung gabs leider am Sonntag nur Abends, aber nachdem ich ja dann beschlossen hatte, dass ich sowieso bis am nachsten Tag bleiben muss, bin ich zu der dann auch noch hin. Von der Fuhrung habe ich nicht besonders viel verstanden, irgendwie fehlte mir das Vokabular ueber Fabriken auf Spanisch.

Zwischendurch hatte ich ja dann etwas Zeit, die ich dazu nutzten wollte, im Internet fur meine Weiterreise zu recherchieren. Tja, leider sind am Sonntag Nachmittag die meisten Geschaefte naturlich geschlossen, auch die zwei Internetkaffees, die mir am Infokiosk angegeben wurden. Ich habe mich dann nochmal am Busbahnhof erkundigt, ob es denn sonst noch irgendwo eine Moeglichkeit gibt, ins Internet zu kommen. Tatsachlich kannte die junge Dame vom Kiosk noch eine Lokalitat und war auch davon ueberzeugt, dass dort offen ist. Ich war davon weniger ueberzeit, hatte ja aber sonst nichts zu tun und habe mich mal auf den Weg dahin gemacht. Aber ich hatte Gluck und durfte dann zwischen 11 Teenager-Jungs, die dort am Gamen waren, meine E-Mails schreiben und Busverbindungen checken :)

Spater am Abend machten dann auch ein paar Geschafte wieder auf und nach der Konservenfabrik-Besichtigung habe ich mich noch an die schwierige Aufgabe gemacht, Postkarten fuer meine drei verbliebenen Briefmarken zu suchen. Gefunden habe ich schliesslich ein Papeterie-/Fotogeschaft, das ein paar Fotos mit Fotoshop verziert hat und dann ausdrucken konnte. Ausserdem wurden mir dann noch Etiketten mit dazu verkauft, die ich auf die Ruckseite des Fotos kleben konnte und fertig war die Postkarte!

Das war dann auch das letzte spannende Ereignis in Uruguay auf dieser Reise - am nachsten Morgen gings endlich wieder zuruck nach Argentinien, nachdem ich am Kiosk noch meine letzten uruguayanischen Pesos fuer Guetsli ausgegeben hatte :)
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