Highlight: Abfall-Pferde!

Trip Start Dec 26, 2011
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Trip End Jul 21, 2012


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Thursday, February 23, 2012

23.02.
Von Colonia aus warens nur 2.5 Stunden mit dem Bus bis nach Montevideo, die ich aber frohlich dazu genutzt habe, endlich wieder meine Bus-Siestas einzufuhren - Birgit hat sich glaube ich etwas uber mich gewundert :) Der Bus war aber auch sehr konfortabel und ausserst modern, genau so wie dann auch der Stadtbus, der uns vom Terminal ins Zentrum gebracht hat. Das hat mich dann doch sehr an die Schweizer Verkehrsmittel erinnert! Das coolste am Stadtbus war aber naturlich der Billet-Verkaufer, der auch mit im Bus gesessen hat, ca. 3 Sitze hinter dem Chauffeur. Der Job hat noch recht gemutlich gewirkt, der Billet-Chef musste nur sein Kasseli bedienen, einen Knopf drucken um das Ticket rauszulassen und bei jeder Haltestelle noch irgendwas rufen, das ich leider nicht verstand, aber interpretierte als "nicht mehr aussteigen".

Nachdem wir ein Hostel gefunden und das Gepack abgeladen hatten, gings erst mal zum Mittagessen in das Lonely-Plante-Tipp-Restaurant. Und es war wirklich super fein! Das Restaurant ein langer Raum, auf der eine Seite der Theke haben die Gaste gesessen (und gegessen) und auf der anderen Seite wurde gekocht - so konnte man den Koechen gleich zukucken. Leider kamen auch immer mal wieder Desserts vorbei, auf die wir dann am Schluss nicht verzichten konnten, was sich aber auch sehr gelohnt hat! Nach dieser Starkung gings dann auf zur Stadtbesichtigung, die wie in Colonia aber auch sehr schnell erledigt war. Immerhin heissen in Uruguay die Strassen und Platze mal wieder anders als in den ganzen Stadten in Argentinien, aber sonst siehts auch in Montevideo einfach aus wie eine Stadt ... Toll waren allerdings die Pferdewagen, die den Abfall gesammelt haben - doch nicht ganz so wie in der Schweiz :)
Da Birgit in wenigen Tagen ihre Ruckreise antrat, konnten wir noch ein bisschen auf Souvenir-Jagd gehen, ich hab mich damit begnuegt zu kucken und meinen Senf dazuzugeben :)
Abends sind wir dann nochmal kurz in die Altstadt zum Pizza essen. Dort hat uns die Kellnerin mit ihren Geschichten und Warnungen doch etwas zu denken gegeben, ob wir wohl noch heil bis ins Hostel kommen ... Birgit hat dann aber zwei vorbeigehende Polizisten gleich als Eskorte bis zu einem sicheren Platz engagiert und so ging auch dieser Heimweg ohne Komplikationen vonstatten.

24.02.
Am nachsten Morgen packte Birgit schon wieder ihren Rucksack um sich auf den Ruckweg nach Buenos Aires (und nachher in die Schweiz) zu machen. Als Abschluss wollte sie nochmal kurz an den Strand, und weil ich die Stadt ja auch schon gesehen hatte, begleitete ich sie spontan. Wir uns in den Bus gesetzt, der gemass Reisefuhrer am Strand entlang fahren sollte und man dann einfach irgendwo aussteigen hatte konnen sollen, wo's einem gefallt. Irgendwie haben wir den Strand aber immer nur von ziemlich weit weg gesehen und als der Bus dann plotzlich gewendet hat, erkundigte Birgit sich beim Billet-Mensch, wo wir denn raus sollen. Offensichtlich waren die Infos im Reisefuhrer doch nicht ganz korrekt, aber nach einem kurzen Fussmarsch kamen wir doch noch am Strand an. Birgit musste sich allerdings dann wirklich schon bald (nach 15 Minuten) wieder auf den Ruckweg machen, und so blieb ich allein zuruck.
Ich habe mich dann irgendwann zu Fuss auf den Weg zuruck in die Stadt aufgemacht, aber der Strand war eindeutig weiter weg, als geplant gewesen war und so habe ich dann doch mal wieder einen Bus gesucht, der mich zuruck brachte - leider ohne Billet-Mensch, nur mit normalem Chauffer, der die Tickets gleich selber verkaufte.

Am spateren Nachmittag habe ich mich dann noch mit Alex und Nadine getroffen, die ich aus der Sprachschule in Buenos Aires kannte, und die fleissig noch eine Woche in Montevideo angehangt hatten. Mit ihnen bin ich dann noch an den Strand spaziert, der etwas naeher (also eigentlich direkt bei) der Stadt liegt. Abends wurde ich gleich noch an eine kleine Party auf der Dachterrasse eines Mitschuelers miteingeladen, wo ich auch Kathrin und Jens (die auch schon in Buenos Aires waren und dasselbe Programm wie Alex und Nadine absolvierten) wiedersah und noch ein paar anderen nette Sprachschuler - Deutsch oder Englisch war dann aber im Allgemeinen doch einfacher zum Kommunizieren :)

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