Sonne satt und Palmenstrand
Trip Start
Jun 18, 2006
1
31
34
Trip End
Oct 29, 2006
Nach mehr oder weniger angenehmen Nacht mit einer Riesenspinne im Zimmer haben wir am Dienstag Morgen uns nach dem Frühstück auf die Suche nach einem neuen Zimmer gemacht und haben auch prompt ein superschönes Appartement gefunden (man gönnt sich ja sonst nichts!). Es war in einem Privathaus, wo die Besitzer einfach nur die oberste Etage vermieten, riesig groß, mit Balkon und natürlich Meerblick.
Nachdem wir ein neues Heim gefunden hatten für die kommenden drei Tage haben wir uns auf den Weg nach Portete gemacht. Portete liegt ungefähr drei Kilometer von Mompiche entfernt und ist nochmal eine ganze Ecke kleiner.Wenn es hochkommt leben dort 100 Einwohner. Der Ort liegt auf einer Insel, man kommt also nur mit einem Kanu hin und Pferde oder sonstiges Vieh muss schwimmen. Paul hat dort Land gekauft, wirklich traumhaft. Es liegt direkt an diesem ewig langen und super tollen Sandstrand und ist im Moment noch ein Palmenwald. Bald soll dort aber ein Haus gebaut werden, bevor die Regenzeit anfängt.
Das erste Mal, seitdem ich in Ecuador bin war das Wetter wirklich bombastisch. Die Sonne hat geschienen und es war keine einzige Wolke am Himmel. Das hatte natürlich auch zur Folge, dass die Sonne extrem stark war, was ich bald zu spüren bekommen sollte. Am Äquator ist die Strahlungintensität doch ne Ecke höher. Wir haben den Vormittag über am Strand gelegen und ich habe mich nur so sporadisch eingecremt. Das sollte ich dann am Abend und vor allem in den kommenden Tagen zu spüren bekommen, als ich die Ähnlichkeit einer gekochten Krabbe bekam und nicht mal mehr auf dem Rücken schlafen konnte. Diesen Vormittag habe ich jedenfalls in vollen Zügen genossen.
Gegen Nachmittag fuhren wir zurück und haben erstmal Mittag gegessen in einem Comedor direkt am Strand. Es ein Restaurant zu nennen, wäre wohl etwas übertrieben, aber sehr sehr nett. Da wir die einzigen Gäste und, neben zwei Mädels, auch die einzigen Touristen im Ort, hatten wir die volle Aufmerksamkeit unserer Gastgeberin und ihrer Familie.
Danach hieß es dann abhängen in der Hängematte auf dem Balkon, abends ein bisschen Billard spielen und den Abend ganz ruhig ausklingen lassen. Was anderes blieb uns eh nicht übrig, es war nämlich nicht wirklich viel los.
Mittwoch war einer meiner schmerzhaftesten Sonnenbrandtage. Den ganzen Vormittag hab ich eigentlich nur auf dem Balkon verbracht, weil die Sonne keine Rücksicht auf meine etwas strapazierte Haut nehmen wollte.
Paul hatte sich in den Kopf gesetzt uns das Mittagessen zu fischen. Ich hab mich direkt auf einen knurrenden Magen eingestellt. Wenn ein Serrano (die Bewohner der Anden) an die Küste kommt und angeln will... Er hatte sogar der Familie seines Grundstücksbewachers bescheid gesagt, dass wir dann alle zusammen essen würden. Die Armen, ich hoffe, sie haben nicht darauf gewartet, denn gefangen hat er natürlich nicht mal einen alten Schuh. Ich hab mich mittags zu Fuß auf den Weg nach Portete gemacht, durch die sengende Hitze wohlgemerkt. Als ich dort ankam schipperte er noch mit dem Kanu durch die Mangroven und ich hatte Zeit den Männern dabei zuzusehen, wie sie ein riesiges Floß bauen. Damit sollen dann schwere Dinge, wie Bambus oder Baumaterial transportiert werden. Ich frag mich, wie sie es bisher gemacht haben...
Nachmittags waren wir also doch wieder Gäste in unserem Comedor, wo auch zufällig der Sohn der Besitzerin rumlief, der uns dann für abends zu sich in die Bar einlud zum Cocktails schlürfen. Die Bar liegt direkt vor dem Comedor am Strand, die Abendplanung stand also.
Nach dem Essen sind wir mit dem Auto am Strand entlang gefahren, weil wir uns ein Hotel mit kleinen Appartementhäusern ansehen wollten, das man nur über den Strand erreichen kann. Meine moralischen Alarmglocken haben ja am Anfang ordentlich geschrillt, bei dem Gedanken mit einem Auto über einen Strand zu fahren. Keinen Schimmer wieso, aber irgendwie gehören Autos nicht an den Strand. Wie dem auch sei, es ist wirklich richtig richtig toll über den leeren und endlosen Strand zu heizen und den Kopf aus dem Fenster zu strecken :o)
Abends sind wir dann in diese Bar und hatten einen wirklich lustigen Abend mit dem ... (sein Name ist mir schon wieder entfallen), seinem Bruder und einer Reihe von Pina Coladas.
Der nächste Morgen war auch gleichzeitig schon unser Abschiedsfrühstück im Comedor, denn abends mussten wir bereits zurück sein in Quito. Also haben wir uns auf die Fahrt gemacht. Unser chronischer Musikmangel, bzw. wir hatten alle CDs schon auf dem Hinweg gehört, führte dazu, dass wir in beinah jedem kleinen Kaff angehalten haben, wenn wir einen CD-Verkauf gesehen haben. Auch wenn es praktischerweise Raubkopien an jeder Ecke für einen Dollar zu kaufen gibt, war unsere Beute leider etwas mager. Wenn man mal Musik sucht ist sie natürlich nicht da.
Am frühen Nachmittag erreichten wir eines der edelsten Ferien-Resorts Ecuadors, das Arashá, wo wir zu mittag gegessen haben. Das Arashá liegt am Fuß der Anden in einem wunderbaren Klima, etwa zwei Stunden von Quito entfernt. Und obwohl ich sonst kein Freund von diesen Ferienanlagen bin, muss ich sagen, dass sie dort wirklich ein kleines Paradies hingezaubert haben.
In Quito angekommen, wurden wir direkt vom Feierabendverkehr begrüßt, wie nett. Abends wollten wir eigentlich noch weggehen. Bei uns in der WG waren mal wieder zwei Gäste, aus Deutschland und Mexico. Doch Steffen, der Deutsche, wollte unbedingt Pisco Sour (ein Getränk, was man in Peru und Chile trinkt) machen und so sind wir dann doch bei uns in einer lustigen Runde hängen geblieben.
Nachdem wir ein neues Heim gefunden hatten für die kommenden drei Tage haben wir uns auf den Weg nach Portete gemacht. Portete liegt ungefähr drei Kilometer von Mompiche entfernt und ist nochmal eine ganze Ecke kleiner.Wenn es hochkommt leben dort 100 Einwohner. Der Ort liegt auf einer Insel, man kommt also nur mit einem Kanu hin und Pferde oder sonstiges Vieh muss schwimmen. Paul hat dort Land gekauft, wirklich traumhaft. Es liegt direkt an diesem ewig langen und super tollen Sandstrand und ist im Moment noch ein Palmenwald. Bald soll dort aber ein Haus gebaut werden, bevor die Regenzeit anfängt.
Das erste Mal, seitdem ich in Ecuador bin war das Wetter wirklich bombastisch. Die Sonne hat geschienen und es war keine einzige Wolke am Himmel. Das hatte natürlich auch zur Folge, dass die Sonne extrem stark war, was ich bald zu spüren bekommen sollte. Am Äquator ist die Strahlungintensität doch ne Ecke höher. Wir haben den Vormittag über am Strand gelegen und ich habe mich nur so sporadisch eingecremt. Das sollte ich dann am Abend und vor allem in den kommenden Tagen zu spüren bekommen, als ich die Ähnlichkeit einer gekochten Krabbe bekam und nicht mal mehr auf dem Rücken schlafen konnte. Diesen Vormittag habe ich jedenfalls in vollen Zügen genossen.
Gegen Nachmittag fuhren wir zurück und haben erstmal Mittag gegessen in einem Comedor direkt am Strand. Es ein Restaurant zu nennen, wäre wohl etwas übertrieben, aber sehr sehr nett. Da wir die einzigen Gäste und, neben zwei Mädels, auch die einzigen Touristen im Ort, hatten wir die volle Aufmerksamkeit unserer Gastgeberin und ihrer Familie.
Danach hieß es dann abhängen in der Hängematte auf dem Balkon, abends ein bisschen Billard spielen und den Abend ganz ruhig ausklingen lassen. Was anderes blieb uns eh nicht übrig, es war nämlich nicht wirklich viel los.
Mittwoch war einer meiner schmerzhaftesten Sonnenbrandtage. Den ganzen Vormittag hab ich eigentlich nur auf dem Balkon verbracht, weil die Sonne keine Rücksicht auf meine etwas strapazierte Haut nehmen wollte.
Paul hatte sich in den Kopf gesetzt uns das Mittagessen zu fischen. Ich hab mich direkt auf einen knurrenden Magen eingestellt. Wenn ein Serrano (die Bewohner der Anden) an die Küste kommt und angeln will... Er hatte sogar der Familie seines Grundstücksbewachers bescheid gesagt, dass wir dann alle zusammen essen würden. Die Armen, ich hoffe, sie haben nicht darauf gewartet, denn gefangen hat er natürlich nicht mal einen alten Schuh. Ich hab mich mittags zu Fuß auf den Weg nach Portete gemacht, durch die sengende Hitze wohlgemerkt. Als ich dort ankam schipperte er noch mit dem Kanu durch die Mangroven und ich hatte Zeit den Männern dabei zuzusehen, wie sie ein riesiges Floß bauen. Damit sollen dann schwere Dinge, wie Bambus oder Baumaterial transportiert werden. Ich frag mich, wie sie es bisher gemacht haben...
Nachmittags waren wir also doch wieder Gäste in unserem Comedor, wo auch zufällig der Sohn der Besitzerin rumlief, der uns dann für abends zu sich in die Bar einlud zum Cocktails schlürfen. Die Bar liegt direkt vor dem Comedor am Strand, die Abendplanung stand also.
Nach dem Essen sind wir mit dem Auto am Strand entlang gefahren, weil wir uns ein Hotel mit kleinen Appartementhäusern ansehen wollten, das man nur über den Strand erreichen kann. Meine moralischen Alarmglocken haben ja am Anfang ordentlich geschrillt, bei dem Gedanken mit einem Auto über einen Strand zu fahren. Keinen Schimmer wieso, aber irgendwie gehören Autos nicht an den Strand. Wie dem auch sei, es ist wirklich richtig richtig toll über den leeren und endlosen Strand zu heizen und den Kopf aus dem Fenster zu strecken :o)
Abends sind wir dann in diese Bar und hatten einen wirklich lustigen Abend mit dem ... (sein Name ist mir schon wieder entfallen), seinem Bruder und einer Reihe von Pina Coladas.
Der nächste Morgen war auch gleichzeitig schon unser Abschiedsfrühstück im Comedor, denn abends mussten wir bereits zurück sein in Quito. Also haben wir uns auf die Fahrt gemacht. Unser chronischer Musikmangel, bzw. wir hatten alle CDs schon auf dem Hinweg gehört, führte dazu, dass wir in beinah jedem kleinen Kaff angehalten haben, wenn wir einen CD-Verkauf gesehen haben. Auch wenn es praktischerweise Raubkopien an jeder Ecke für einen Dollar zu kaufen gibt, war unsere Beute leider etwas mager. Wenn man mal Musik sucht ist sie natürlich nicht da.
Am frühen Nachmittag erreichten wir eines der edelsten Ferien-Resorts Ecuadors, das Arashá, wo wir zu mittag gegessen haben. Das Arashá liegt am Fuß der Anden in einem wunderbaren Klima, etwa zwei Stunden von Quito entfernt. Und obwohl ich sonst kein Freund von diesen Ferienanlagen bin, muss ich sagen, dass sie dort wirklich ein kleines Paradies hingezaubert haben.
In Quito angekommen, wurden wir direkt vom Feierabendverkehr begrüßt, wie nett. Abends wollten wir eigentlich noch weggehen. Bei uns in der WG waren mal wieder zwei Gäste, aus Deutschland und Mexico. Doch Steffen, der Deutsche, wollte unbedingt Pisco Sour (ein Getränk, was man in Peru und Chile trinkt) machen und so sind wir dann doch bei uns in einer lustigen Runde hängen geblieben.


